@Schüler: “Seine Zukunft im Beruf genau vorstellen. Will ich das wirklich machen?” @Arbeitgeber: “Beziehungen.”

31
Mai 2010

Danny Pannicke ist Dipl.-Wirtschaftsinformatiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technische Universität Berlin. Er sucht Forschungskooperationen im Bereich eBusiness und Virtuelle Welten. Und er meint:

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Ich finde es wichtig, sich seine Zukunft im Beruf genau vorzustellen. Coaching-Klienten lade ich gern zu einer Zeitreise ein, in der die Tätigkeit selbst, die Atmosphäre am Arbeitsplatz, das Gefühl dabei imaginiert wird. Das ist aus meiner Sicht die beste Hilfe zur Beantwortung der Frage, will ich das wirklich machen. Gelingt diese Imagination nicht, ist das ein Zeichen dafür, dass noch zu wenig Informationen über den Wunsch-Beruf vorhanden sind.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Der beste Weg ist aus meiner Sicht, Situationen zu schaffen, wo erste Beziehungen entstehen und die Schüler herausfinden können, ob sie sich für bestimmte Tätigkeitsaspekte tiefer interessieren.”

Vielen Dank, Danny, und wir sehen uns am Mittwoch!

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@Schüler: “Was unterscheidet mich von anderen?” @Arbeitgeber: “Nach versteckten Potentialen der Bewerber suchen!”

30
Mai 2010

Heute gibt uns seine Tipps Felix Berghöfer. Er ist Geschäftsführer der Berghöfer Consulting. Einer Unternehmensberatung für Personal- und Organisationsentwicklung. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter für Personalmanagement an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Man sollte nichts beschönigen. Die Berufswahl direkt nach der Schule ist eine knifflige Angelegenheit. Auf der einen Seite wird einem ständig erzählt, dass man in der heutigen Zeit alles werden kann, was man will. Auf der anderen Seite weiß man ja oft noch gar nicht so genau, was man werden will oder was man überhaupt werden kann. Daher rate ich allen Schülern, dich sich zurzeit mit diesen Fragen auseinandersetzen, jede Möglichkeit zu nutzen, die Möglichkeiten da draußen kennen zu lernen. Plattformen wie Younect haben eine Fülle von Informationen zu den verschiedensten Ausbildungsberufen zusammengetragen. Interessant darin ist vor allem, dass dort viele Berufe bzw. Ausbildungen vorgestellt werden, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben. Die aber oft sehr spannend sind. Der Pluspunkt dabei ist dann nämlich auch, dass wenn bestimmte Ausbildungen nicht so bekannt sind, es auch nicht so viele Bewerber gibt. Das erhöht die Chance des Einzelnen.

Darüber hinaus empfehle ich, dass man sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinandersetzt. Was kann ich gut, was vielleicht nicht so gut? In welchen Bereichen möchte ich Zukunft noch besser werden? Was unterscheidet mich von anderen? Wer diese Fragen beantworten kann, kann im Vorstellungsgespräch auf jeden Fall punkten.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern, Azubis, Dualen Studierenden an Personaler:

“Ich höre von vielen Unternehmen oft die Beschwerde, dass die Qualität der Bewerber um Ausbildungsplätze in den letzten Jahren verstärkt abgenommen hat. Das kann durchaus auch sein. Aber ich kann nur dazu aufrufen sich die Bewerber auch unter dem Gesichtspunkt anzugucken, dass diese jungen Menschen der Link zur Gesellschaft und damit direkt oder indirekt zu den eigenen Kunden sind. Auch wenn Bewerber z.B. mit Migrationshintergrund  nicht so gut Deutsch sprechen und schreiben können, können sie Ihrem Unternehmen aber Einblicke in das Leben von Menschen mit Migrationshintergrund geben. Vielleicht lassen daraus ja ganz innovative neue Produkte kreieren. Suchen Sie also nach den versteckten Potentialen der Bewerber!”

Vielen Dank Felix. Auf die nächsten unternehmerischen Erfolge!

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@Schüler: “Der einzige Kompass seid Ihr.” @Arbeitgeber: “In jedem steckt mehr Lernfreude & Begeisterungsfähigkeit.”

29
Mai 2010

Tipps von Karin Denisow, Lumen. Organisationsentwicklung. Inspiration. Coaching. GmbH. Sie meint, dass Kreativität in vielen Bereichen benötigt wird, auch in der Berufsausbildung.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Sucht nicht nach den Berufen, in denen scheinbar die besten Jobchancen stecken. Sucht nach den Berufen und Tätigkeitsfeldern, in denen Ihr eure Vorlieben, eure Stärken, euren Spaß entdecken könnt. Wenn die Tätigkeit Freude macht, dann seid Ihr gut darin, dann werdet Ihr auch eine Beschäftigung finden. Außerdem ändert sich der Arbeitsmarkt doch recht schnell – niemand kann heute mit Gewissheit sagen, was in 5 oder 10 Jahren gebraucht wird. Der einzige Kompass seid Ihr selbst.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Gewinnen Sie die jungen Menschen mit Auswahlprozeduren, die sie bestärken und Ihnen verdeutlichen, dass sie wert geschätzt werden.  Das können Orientierungsmöglichkeiten dafür sein, ob die gewählte Berufsrichtung überhaupt zu dem jungen Menschen passt. Die Commerzbank bietet dafür z.B. ein online-Spiel an. Das können festgelegte Anteile von Gymnasiasten und Realschulabsolventen sein, damit auch die Realschüler in häufig nachgefragten und anspruchsvollen Berufen eine Chance sehen.
Insgesamt sollte in der Wirtschaft mehr gesehen werden, was die jungen Leute können und mehr an dem gearbeitet (und nicht darüber gejammert) werden, was sie nicht können. Wir haben die Jugendlichen, die wir haben und in jedem steckt oft mehr an Lernfreude und Begeisterungsfähigkeit, als es scheint.”

Vielen Dank Karin Desinow und weiterhin viel Lernfreude.

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@Schüler: “Mut. Ausprobieren. Erfahrungen sammeln.”

28
Mai 2010

Ein mutiger Tipp von Jenny Miosga, Personal Assistant to Christian Hupertz, Chief Executive Officer Grey Worldwide GmbH.

Mein Tipp: Mut

Der Mensch fühlt sich glücklich, wenn er tut, was er will und was ihm gefällt. Unser Beruf bestimmt unseren Lebensweg. Wenn uns unser tägliches Tun erfüllt, wir im Job Erfolgserlebnisse verzeichnen und der Chef es gut mit uns meint, wachsen wir mit unseren Aufgaben, treten bestärkt an neue Herausforderungen heran und fühlen die Zufriedenheit und Ausgeglichenheit in uns. Jeder kann etwas anderes besonders gut. Es gibt nicht „den“ Traumjob – es gibt mehrere. Gerade heutzutage gibt es ein großes Spektrum an Möglichkeiten, seinen Fuß in die Berufswelt zu setzen. Unternehmen suchen Supertalente: Junge, engagierte Menschen, die ihre Fähigkeiten und ganz persönlichen Stärken einsetzen möchten. Immer mehr Unternehmen investieren gezielt in Aus- und Weiterbildung, weil die wichtigste Ressource der Mensch ist. Doch wie findet man den richtigen Arbeitgeber? Wie findet man den passenden Berufseinstieg bei der Vielfalt an Ausbildungsangeboten und der Fülle an Informationen?

Jenny Miosga Eins ist klar: Die Berufswahl steht im Zusammenhang mit sehr wichtigen Entscheidungen. Bei der Entscheidungsfindung hat mir am meisten eins geholfen: Mut.
Mut, neue Erfahrungen zu sammeln.
Mut, neue Wege zu gehen.
Mut, „Ja“ zu verantwortungsvollen Aufgaben und Angeboten zu sagen.
Mut, zu zeigen, was man kann und zu sagen, was man will.
Mut, sich selbst und andere von seinem Können zu überzeugen.

Mut, aus sich herauszugehen, über sich hinauszuwachsen und auch an nicht so guten Tagen nicht den Mut zu verlieren. …weiterlesen »

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