@Schüler: “Mach das, wo dein Herz dran hängt.” @Arbeitgeber: “Vorteile Ihres Unternehmens transparent.”

Stefan Barthelmes, ein Berliner, der international unterwegs ist für seinen Beruf, gibt kurz & prägnant diese Tipps:

@Schüler: “Mach das, was dir Spaß macht. Mach das, wo dein Herz dran hängt.”

@Arbeitgeber: “Kommunizieren Sie die Vorteile Ihres Unternehmens transparent nach außen.”

Viel Erfolg dabei @Schüler und @Arbeitgeber.

@Schüler: “das Wichtigste: persönliches Interesse.” @Arbeitgeber: “Früh, früher, noch früher beginnen.”

Markus Pohl war sechs Jahr Director Research bei trendence und ist nun selbständiger Unternehmer mit research2guidance.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Das Thema Berufswahl ist sehr schwierig: Die meisten zukünftigen Azubis haben nicht nur ein, sondern mehrere oder viele Interessensgebiete. Bei der Berufswahl muss man sich jedoch auf einen einzigen Beruf beschränken.

Dann sind diese verschiedenen Berufsmöglichkeiten auch noch unterschiedlich gefragt: während Unternehmen für bestimmte Berufe händeringend Leute suchen, gibt es bei anderen Berufen gibt es ein Überangebot an fertig ausgebildeten Lehrlingen. Schließlich mischen sich noch andere Personen (Eltern/Verwandte/ Bekannte) in die Berufswahl ein und können mit verschiedensten Ratschlägen und Tipps genauso oft helfen wie verwirren.

Wie trifft man also die richtige Wahl? Soll man den Beruf wählen, der Spaß macht oder einen Beruf wählen “der vernüftig” ist (den die Eltern einem nahelegen).

Hier ein paar Tipps zu Hilfe:

- Entscheide Dich nicht ausschließlich danach, was auf dem Arbeitsmarkt gerade in diesem Jahr nachgefragt wird.

- Informiere Dich möglichst gut und umfassend. Nicht nur über einen Beruf, sondern über mehrere.

- Schau auch mal “über den Tellerrand” hinaus! Was gibt es alles in der Welt? Wo entwickelt sich die Gesellschaft (Alterung), Technik (moderne Elektronik) und Wirtschaft (Vernetzung der Banken) hin. Mach Dir Deine eigenen Gedanken.

- Hole Dir Ratschläge von Fachleuten (Lehrer, Agentur für Arbeit, Berufsbildungszentrum, …).

- Mit Abstand das Wichtigste ist jedoch das persönliche Interesse.

Leute, die das verfolgen, was ihnen Spaß macht, machen mit Sicherheit einen besseren Job. Eine zwei- oder dreijährige Ausbildung gegen seinen Willen durchzuhalten ist nicht so einfach. Der Karriereweg geht auch nach der Ausbildung weiter. Ein anschließendes Studium, Selbständigkeit, … ist immer möglich.

Grundsätzlich ist der Satz schon richtig, den eventuell schon der/die ein oder andere vom Onkel oder Großvater gehört haben: Gute Leute werden immer gesucht.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Früh, früher, … noch früher beginnen.

Die Ansatzpunkte des Employer Branding Strategien – zumindest der großen Marken – in der Berufsbiografie der Beworbenen sich immer weiter nach vorne verschieben. Diese Strategie macht vor allem in Branchen mit starkem Wettbewerb Sinn – trotz der “Streuverluste”, die sich über solch lange Zeiträume ergeben.”

Vielen Dank Markus und weiterhin gutes Durchstarten mit dem Startup.

@Schüler: “IMMER das machen, was man machen möchte.” @Arbeitgeber: “Offener sein.”

Christina Krüger liebt das Lesen, Schreiben, Musik und Filme. Sie ist Schülerin und Träumerin, Reisende und Cineastin. Außerdem ist sie sehr aktiv in Köln mit der Youth Bank und den Julis. Ihr Lieblingszitat: “It’s hard to stay mad when there is so much beauty in the world.” [American Beauty]

Ihr Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Egal, was andere sagen, also ob das Lehrer, Freunde, Bekannte, Verwandte, oder wer auch immer ist, immer, IMMER das machen, was man machen möchte. Nicht von doofen NCs und zu hohen Anforderungen verunsichern lassen. Und ganz wichtig: schon vorher Seminare in die Richtung besuchen d.h. sich weiterbilden- das erhöht die Chancen enorm, wie ich gemerkt habe.”

Ihr Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Offener sein. Ich finde, ganz viele Betriebe komme sehr “verstockt” rüber- das ist abschreckend. Und nicht so sehr auf bestimmte Leistungen bestehen- das machen in der Kölner Umgebung unheimlich viele. Begeistert war ich, als ich einen Bericht von einem Betrieb gelesen habe, der von seinen Azubis eine 3 in Mathe erwartet hätte, einen Jungen mit einer 5 in Mathe aber trotzdem genommen, und ihm dann die Nachhilfe finanziert hat. Der Druck in den Schulen nimmt Ausmaße an, die sich keiner mehr vorstellen kann. Das muss in der Ausbildung nicht fortgesetzt werden.”

Vielen Dank, Tina, auf ein baldiges Wiedersehen.

@Schüler: “gerne unter die kalte Dusche?” @Arbeitgeber: “etwas bieten, selbst wenn es viel kostet.”

Felix Helmke kenne ich seit 10 Jahren… und schon im Jahr 2000 wollte er – damals noch Schüler – Pilot werden. Er jobbte im Tower bei Air Berlin, um den Fliegern und dem Himmel möglichst dicht zu sein… und heute ist er Kapitän und Ausbilder bei Air Berlin.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Stell Dir vor, Du mußt die nächsten 45 Jahre jeden Morgen -gefühlt- viel zu früh aufstehen (einer der schlimmsten Momente für mich). Bei welchem Job freust Du Dich trotz dieser Qualen jeden Tag aufs neue auf die Arbeit und springst dafür gerne unter die kalte Dusche? Suche solange, bist Du die richtige Antwort für Dich findest!”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Die Rahmenbedingungen müssen stimmen: Wer spitzenqualifizierte Menschen engagieren will, muß ihnen auch etwas bieten, selbst wenn es viel kostet. Ich reise z.B. beruflich viel (und das schlaucht), und wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme, dann nehme ich ihn nur noch an, wenn man mir ein Business Class-Flugticket stellt.”

Weiterhin guten Flug, Felix.