@Schüler: “Talente in Projekten praktisch trainieren.” @Arbeitgeber: “Bildungs- und Projektarbeit fördern.”

3
Jun 2010

Bernhard Landsberg hat zig Jahre ehrenamtlich Projekte in außerschulischer Jugendbildung geleitet, Schüleraustausch Amicus und Xenos, Young Life Contest, Young Life Talk und viele andere tolle Projekte und Fahrten.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Ich rate Schülern, ihre Talente und Fähigkeiten in außerschulischer Projektarbeit praktisch zu testen und zu trainieren, um sich selbst realistisch einschätzen und Arbeitgeber positiv beeindrucken zu können.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Ich rate Arbeitgebern, den Bereich außerschulischer Bildungs- und Projektarbeit zu fördern und zu nutzen, um “potenzielle Nachwuchskräfte kennenzulernen und so Praktikanten, Auszubildende und Diplomanden zu gewinnen.” (Zitat aus Der Tagesspiegel) Sehr interessand finde ich den Hinweis im genannten Tagesspiegel-Artikel darauf, dass die Firma Lenord + Bauer zur Nachwuchssuche eigene Wettbewerbe veranstaltet. Im Wettbewerbstool steckt viel Potenzial.”

Vielen Dank, Bernhard. Auf ein nächstes Treffen.

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@Schüler: “Praktikumsbewertungen wichtiger als Noten.” @Arbeitgeber: “Kooperation mit Haupt- und Förderschulen.”

1
Jun 2010

Frank Becker ist Sprecher und Rampensau. Hauptberuflich arbeitet er als Sonderpädagoge mit Förderschülern an einer Schule für soziale und emotionale Entwicklung. Er sieht ein Hauptproblem in der mangelnden Motivation. Selbst Schüler mit einem Hauptschulabschluss haben extreme Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auf die Frage, welche Art von Arbeit von Interesse ist, steht vielen ein großes Fragezeichen auf der Stirn oder die Antwort: „Ich werd eh Hartz IV“.

Ein Tipp für die Schüler:

“Probiert in den Schülerpraktika möglichst unterschiedliche Berufsfelder aus, um zu erkennen, was Euch liegt oder eben nicht. Es ist auch sehr wertvoll zu wissen, welchen Beruf man später nicht ausüben möchte – nachdem man es zumindest versucht hat.
Die Praktikumsbewertungen sind manchen Chefs wichtiger als Zeugnisnoten, denn sie zeigen, dass der Praktikant gut arbeiten kann, pünktlich und höflich ist und sich für den Beruf interessiert – das ist Gold wert und eine gute Basis für eine Bewerbung zum Ausbildungsplatz.”

Ein Tipp für die ausbildenden Unternehmen:

“Suchen Sie die Kooperation auch mit Haupt- und Förderschulen. Ein Motivationsschub und spannend ist eine langfristig angelegte Zusammenarbeit mit schulbegleitenden Praktika in Ihrem Unternehmen und einer Ausbildungsplatzoption für die erfolgreichen Teilnehmer, die Ihren Anforderungen entsprechen. Sie könnten Ihre Wünsche und Anforderungen an den Praktikanten / Auszubildenden von Beginn an transparent machen und die Schule könnte im begleitenden Unterricht die fehlenden Kompetenzen fördern.
Probieren Sie es aus – es lohnt sich für beide Seiten.”

Vielen Dank Frank Becker. Ihr Unterricht klingt spannend und humorvoll mit Körpersprache und Traning des Verhaltens in Bewerbungsgesprächen!

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