Innovation “NORDPOOL” – die NORD/LB geht neue Wege mit YOUNECT

10
Sep 2010

Heute starten wir eine weitere Innovationen von YOUNECT. Mit der NORD/LB starten wir heute den “NORDPOOL”. Mentoren können über den NORDPOOL Schüler vorschlagen für die 7 Ausbildungsberufe der NORD LB, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und Braunschweigischen Landessparkasse und ihnen eine individuelle Referenz mit auf den Weg geben.

Wir setzen mit dem NORDPOOL auf Menschen, die die Schüler tagtäglich erleben, denen die Schüler vertrauen und zuhören. Ein Rat des Mentors hat bei Jugendlichen höchstes Gewicht, davon sind wir überzeugt. Mentoren sind für uns im NORDPOOL Jugendleiter, Schülervertreter, Sporttrainer, Ausbildungspaten, Multiplikatoren aus den Schulen, Gemeinden und Jugendorganisationen. Dadurch soll sich die Chance auf einen PASSENDEN Ausbildungsplatz erhöhen. Jugendleiter, Schülervertreter, Vertrauenslehrer, Mentoren, usw., die die Schüler direkt erleben, müssen viel stärker in den Bewerbungsprozess involviert werden als bisher – sie sollten auf Platz 1 vor den TV-Serien landen. Dazu dient der NORDPOOL. Die ersten Mentoren kommen aus der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk und Pascal Bothe. Interessierte Mentoren und Organisationen melden sich bitte unter nord...@younect.de bei uns.

Eine weitere Innovation von YOUNECT ist der Bewerberpool PERSONECT. Beim http://vme-personect.younect.de können die Mitglieder des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME) untereinander super-simple und datenschutzrechtlich korrekt Bewerber weiter empfehlen. Was sie jetzt auch schon erfolgreich tun. Gerade diese Woche konnte Siemens eine Bewerberin erfolgreich zu G-Elit (Gühring) weiter empfehlen, nun hat sie einen Ausbildungsvertrag.

Wir freuen uns auf den Start des NORDPOOLs. Auf dass viele Schüler passende Ausbildungsplätze finden und die NORD/LB passende Auszubildende.

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Berufswahl durch TV-Serien und Menschen – die ersten Mentoren im NORDPOOL stellen sich vor

9
Sep 2010

Für die Berufswahl von Schülerinnen spielen TV-Serien (23%) eine größere Rolle als Berufsberatung (17%) oder Schule (13%). Befragt wurden knapp 2.500 Jugendliche verschiedener Bildungszweige ein bis zwei Jahre vor dem Schulabschluss. TV-Serien zeigen vielfältige Berufe wie Krankenschwestern, Ärzte und Ärztinnen, ErgotherautInnen, JuristInnen, Kioskbesitzer usw. Aber noch mehr Einfluss als TV-Serien haben Menschen. Davon bin ich überzeugt. Mitschüler, Schülervertreter, Jugendleiter, Sporttrainer, Ausbildungspaten und andere Mentoren und Multiplikatoren haben den größten Einfluss. Darauf setzt YOUNECT mit dem neuen Bewerberpool “NORDPOOL”.

Die NORD/LB in Hannover hat am schnellsten reagiert und startet gemeinsam mit YOUNECT den NORDPOOL. Zum NORDPOOL laden konkrete Menschen, denen die Schüler vertrauen und zuhören, die Schüler als potenzielle Bewerber ein. Mentoren sind ehrenamtlich und hauptamtlich aktive Jugendleiter, Sporttrainer, Ausbildungspaten und Schülervertreter aus den Schulen und Jugendorganisationen, die die Schüler direkt erleben und am meisten beeinflussen. Sie machen die Schüler auf die sieben Ausbildungsberufe der NORD/LB und der Braunschweigischen Landessparkasse aufmerksam, wenn sie meinen, dass diese Berufe zu diesem Schüler passen. Die Mentoren laden interessierte Schüler in den NORDPOOL ein und geben ihnen zusätzlich eine individuelle Referenz mit auf den Weg. Dadurch erhöht sich die Chance auf einen PASSEND besetzten Ausbildungsplatz. Das hilft Schülern und der NORD/LB gleichermaßen.

Wir setzen wir beim NORDPOOL auf die Vertrauten der Schüler. Wir sind uns sicher, dass diese vertrauten, einflussreichen Menschen den Einfluss der TV-Serien übertreffen können. Zwei dieser Mentoren im NORDPOOL sind Jonas Soluk aus Hannover und Pascal Bothe aus Goslar. Beide sind sehr aktiv in der Schüler Union Niedersachsen. Die Schüler Union Niedersachsen hat 32 Kreisverbände und über 1.000 Mitglieder. Pascal und Jonas kennen viele Schüler persönlich sehr gut und werden daher als Mentoren im NORDPOOL aktiv. Sie stellen sich jetzt persönlich vor:

“Mein Name ist Jonas Soluk, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Pattensen bei Hannover. Diesen Sommer habe ich an der St. Ursula Schule in Hannover mein Abitur abgelegt. Mit diesem Schritt begannen natürlich – wie bei allen meinen Schulkollegen – die Überlegungen was man nun nach der Schule tun möchte. Nach einiger Zeit war für mich klar, dass ein Duales Studium, also die zeitgleiche Kombination aus einer Berufsausbildung und einem Hochschulstudium, das Richtige für mich ist. Am 1. September habe ich nun mein dreijähriges Duales Studium bei der Komatsu Hanomag GmbH in Hannover begonnen. Durch den gesamten Informations- und Bewerbungsprozess und die Rückmeldungen meiner Freunde ist mir bewusst vor welchen Herausforderungen alle Schüler irgendwann stehen. Ich hoffe durch YOUNECT und das NORDPOOL-Projekt Freunden in ihrem Bewerbungsverfahren helfen zu können und ihnen als Mentor mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Denn kaum ein Schritt ist so entscheidend für uns Schüler wie der Einstieg in das Berufsleben!”

Mein Name ist Pascal Bothe und komme aus Goslar, wo ich 1993 auch geboren wurde. Dort besuche ich momentan die 12. Klasse eines Gymnasiums und werde 2011 dort mein Abitur absolvieren. D.h. auch für mich steht nun die Entscheidung ins Haus, was einmal aus mir werden soll: Studium oder doch eine Ausbildung? Viele Fragen, die jeder für sich klären muss: Daher weiß ich, wie schwer es für viele Schüler heute ist, sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren und durchzusetzen. Durch meine Arbeit in der Schüler Union als stv. Landesvorsitzender von Niedersachsen und Mitglied des Bundesvorstandes arbeite ich mit vielen engagierten Jugendlichen zusammen – zusammen mit dem Nordpool ergibt sich daraus eine echt gute Möglichkeit, euch zu unterstützen! Ich freue mich daher, dass ich Younect und den Nordpool als Mentor begleiten kann und freue mich ebenso auf diese Aufgabe!”

Wir danken Pascal und Jonas und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit insbesondere für die Schüler, die in den NORDPOOL eingeladen werden und mit der Referenz des Mentors über das Online-Bewerbungsverfahren der NORD/LB einen Ausbildungsplatz für 2011 bekommen.

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Ausbildungsplatz bei G-Elit über den Azubi-Transfer PERSONECT vom Verband der Metall- und Elektroindustrie

8
Sep 2010

Ein neuer Ausbildungsvertrag wurde heute unterschrieben. Die Bewerberin hat auf den letzten Drücker noch einen Ausbildungsplatz zur Elektronikerin Betriebstechnik bekommen. Das glückliche Unternehmen, das sich auf die Auszubildende freut, ist die G-Elit Praezisionswerkzeug-Gesellschaft in Berlin. Das Berliner Unternehmen G-Elit ist ein Unternehmen der international tätigen Gühring Gruppe, G-Elit fertigt, lagert und versendet am Standort Berlin Präzisionswerkzeuge für den Einsatz in aller Welt.

G-Elit schätzt sich glücklich, die Auszubildende gefunden zu haben, “da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben”, sagt Wolfgang Weber von G-Elit. Herr Weber hat die Auszubildende über den neuen “Azubi-Transfer PERSONECT” vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg gefunden. Die Mitglieder des Verbands können sich untereinander Bewerber empfehlen. Sie nutzen dazu eine webbasierte, super-simple und datenschutzrechtlich korrekte Software von YOUNECT. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg ist damit Vorreiter und bietet damit seinen Mitgliedern einen zukunftsweisenden Service.

Siemens bildet in Berlin 340 neue Lehrlinge aus, deutschlandweit sogar 2.300 Lehrlinge. Siemens hatte noch mehr gute Bewerbungen bekommen und kann gar nicht alle guten Bewerber selbst ausbilden. Norbert Giesen von Siemens hat den Azubi-Transfer PERSONECT dazu genutzt, seinen Kollegen in anderen Metall-Unternehmen gute Bewerber zu empfehlen. G-Elit hat die Chance sofort ergriffen. Herr Weber von G-Elit sagt zum Azubi-Transfer PERSONECT: “Ich bin der festen Überzeugung, dass vor allen kleine und mittelständische Unternehmen von diesem Modell profitieren werden, da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben.”

Der PERSONECT-Bewerberpool stärkt regionale Netzwerke und Branchen. Unternehmen empfehlen sich untereinander passende Bewerber, die sie aus Kapazitätsgründen nicht selbst einstellen können. Die Bewerber erhalten über den Azubi-Transfer, wenn sie selbst zustimmen, eine Chance bei zig weiteren Unternehmen. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg unterstützt damit die gesamte Branche, da Bewerber, die sich bereits für eine bestimmte Ausbildung in der Metall-Branche entschieden haben, im besten Fall der Branche und Region erhalten bleiben statt abzuwandern und woanders zu suchen. Gute Bewerber erreichen über PERSONECT mit einer guten Bewerbung viele Unternehmen im Verband. Vorteile auf allen Seiten.

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70.300 Lehrstellen unbesetzt zum heutigen Ausbildungsstart

1
Sep 2010

Bundesweit sind zum heutigen Start der dualen Ausbildungen 70.300 Lehrstellen unbesetzt, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) gestern mitteilte. Allein in NRW sind derzeit noch fast 11.500 Azubi-Stellen frei. Gleichzeitig gibt es deutschlandweit 97.400 Kandidaten, die freie Lehrstellen suchen. Sicher ist, dass durch den demografischen Wandel diese „Lehrstellenlücke“ immer kleiner wird. Verschleiert wird die Statistik durch die  circa 260.000 in den staatlichen Übergangssystemen befindlichen Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle.

Warum bleiben Jahr für Jahr trotz des Überhangs so viele Lehrstellen unbesetzt?

Zahlreiche Antworten – jeder aus seiner Sicht: Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Priska Hinz kritisiert, dass der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt nicht ankäme, da viel zu wenig Unternehmen ausbildeten. Eine zweite Antwort bietet Wilhelm Behmer aus Düsseldorf: Der Bäcker- und Konditormeister sucht noch einen Bäckerlehrling und zwei Bäckereifachverkäuferinnen. Er hatte 15 Anwärter als Praktikanten, von denen begann nur eine als Auszubildende… und hielt nur eine Woche durch, dann brach sie die Ausbildung ab. Insgesamt brechen – seit Jahrzehnten unverändert – durchschnittlich 20% der Auszubildenden ihre Lehre ab. Einer der Hauptgründe dafür ist die Unkenntnis über die Realität der Berufswelt. Schulabgänger haben häufig keinerlei Vorstellung von der Arbeitswelt. Woher auch? Jugendliche orientieren sich bei der Berufswahl vor allem an ihrer eigenen Erlebniswelt. Wie wir alle uns an unserer Erlebniswelt orientieren. Bestes Beispiel dafür sind die Begründungen von Frau Hinz und Bäckermeister Behmer am Anfang dieses Absatzes. Beide argumentieren auf der Basis ihrer Erfahrungen und Grundannahmen. Auch die “Big Five” in Salzgitter machen sich laut TAZ schon  Sorgen: “Der demografische Wandel”, sagt Florian Löbermann, Leiter Berufliche Bildung, Salzgitter AG, SZST Salzgitter Service und Technik GmbH. “Die Qualität der Bewerber”, sagt Herbert Lindhofer, der Elektromeister. Das Niedersächsischen Landesamts für Statistik prognistiziert Salzgitter für 2021 fünfzehn Prozent weniger Einwohner und fast 30 Prozent weniger Unter-18-Jährige.

Egal wie man es dreht und wendet: Für Unternehmen wird bedeutend schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Der Wettstreit um Talente wird härter, berichten ZEIT ONLINE und das Handelsblatt: Viele Unternehmen gehen deshalb neue Wege. Wir gehen mit und berichten.

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