B4B BREMEN schreibt: “Bewerber auf Empfehlung. Ein Bewerbungs-Verfahren ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Wochenlang prüfen Personalverantwortliche künftige Fachkräfte auf Herz und Nieren, sieben sie aus und bewerten sie. Am Ende vergeben sie die Stelle an den Auserwählten. Ihre Erfahrungen zu den weiteren vier besten Kandidaten gehen allerdings verloren. Diese Erfahrungen sammelt der Talentpool von YOUNECT. Fach- und Führungskräfte, Auszubildende, Absolventen und Praktikanten, die positiv auffallen, erhalten datenschutzrechtlich korrekte Empfehlungen. Auch Bewerber mit speziellen Kenntnissen, für die ein Unternehmen gerade keine Kapazität hat, greift das Netzwerk der YOUNECT GmbH auf.” weiter
Archiv für den Monat September 2011
28.09.2011 B4B BERLIN-BRANDENBURG “YOUNECT – Talentpool für die Region”
B4B BERLIN-BRANDENBURG schreibt: “Das Problem der Abwanderung junger Leute ist in vielen kleineren und mittleren Städten Deutschlands präsent. Besonders die dort ansässigen Unternehmen könnten von den gut ausgebildeten Fachkräften profitieren. Der Talentpool der YOUNECT GmbH soll Abhilfe schaffen.
70% aller Deutschen leben in mittleren und kleinen Städten. Doch viele junge Berufs-Anfänger sehen ihre beruflichen Ziele und Wünsche rein in den Großstädten umgesetzt. Ländlichere Gebiete leiden unter der Abwanderung ihrer jungen Fachkräfte. Die Regionen bluten, was Wirtschaft und Kompetenzen angeht, regelrecht aus.” weiter
Was will ich werden? Wahl oder Qual? Den Roten Faden mit Freunden und Mentoren entdecken
“Was will ich werden?”, diese Frage stellen sich alle jungen Menschen früher oder später, ob sie wollen oder nicht. Welcher Beruf ist der richtige? Gibt es den überhaupt? Der Übergang von der Schule in den Beruf ist eine Hürde. Für manche ein Hürdenlauf. Für viele eine scheinbar unüberwindbare Mauer. Aber selbst die Berliner Mauer ist nach 28 Jahren überrannt worden. Also, Grenzen sind dazu da, sie zu überwinden. ABER WIE?
Die Menge der 350 Ausbildungsberufe, 920 Dualen Studien, 3.000 Studiengänge und 1.500 Websites zur Berufswahl führen eher zur Schockstarre als zur passenden Berufswahl. Warum setzen alle auf Informationen? Ist das der Engpass zur Berufswahl? Oder Einblicke, Erfahrungen, Praktika? Oder das Wissen über die persönlichen Interessen und Stärken? Oder ein Mensch, der zur Seite steht.
Beim NORDPOOL-Mentoren-Treffen vor 5 Wochen in Hannover sagte ich: “Wir glauben an den PERSÖNLICHEN Roten Faden, den jeder Mensch für sich entdecken kann.” Gerade während ich dies schreibe ist Johanna Klum bei Stefan Raab auf TV-Total. Morgen moderiert sie zum 7. Mal den Bundesvision Songcontest. Vor 11 Jahren kam sie beim “young life talk” zum Thema “Berufswahl” mit der Schauspielerin Meriam Abbas ins Gespräch, weil sie Schauspiel studieren wollte. Keine 10 Monate später kam der Erfolg mit der Band Samajona, bevor sie bei MTV richtig durchgestartet ist als Moderatorin. Immer gab es Menschen, die sie gefördert und gefordert haben. Im Rückblick ergibt sich ein straighter Roter Faden.

Wir glauben an Menschen, die Berufswähler kennen und denen diese Berufswähler vertrauen. Wir glauben an persönliche Mentorinnen und Mentoren, die mit den Schülern einen Roten Faden entdecken. Wir glauben an die Zusammenarbeit in lebendigen Netzwerken. Das beginnt in der Schule und ist ein PROZESS. Oft dauert dieser Prozess viele Jahre lang. Herr Esser, Leiter des BIBB, steht seit 20 Jahre mitten im Thema der Berufsbildung. Und es hat ihn scheinbar nicht betriebsblind gemacht. Das zeigt mir seine Äußerung anläßlich der Fachtagung vom BIBB und der Robert Bosch Stiftung zum Übergang Schule – Beruf. Dort sagte er: “Ein nachhaltiges Übergangsmanagement kann sich nur dann vor Ort etablieren, wenn vor allem Eltern, Schulen, Wirtschaft und Arbeitsagenturen als regionales Bildungsnetzwerk zusammenarbeiten.”
Fachkräftemangel verhindert IT-Projekte. 20 Prozent mussten IT-Projekte absagen wegen fehlender Experten
Ergebnisse einer Umfrage unter 537 Lesern der IT-Website CIO.de: “Mehr als die Hälfte der Leser von CIO.de mussten wegen fehlender Experten schon Projekte absagen, verschieben oder verkleinern.”
- Ein Fünftel der Leser (20,1 Prozent) sagte ein Projekt wegen fehlender Experten ganz ab.
- Jeder Vierte (26,3 Prozent) musste schon ein Projekt wegen IT-Fachkräftemangel verschieben.
- Jeder Zehnte (10,6 Prozent) konnte ein Vorhaben nicht im geplanten Umfang umsetzen.
- Weitere 13,2 Prozent der Umfrageteilnehmer machten diese Erfahrung nicht, erwarten aber, dass sie künftig ähnliche Probleme bekommen.
- Nur 29,8 Prozent bereitet der Mangel offenbar keine Sorgen.

