Ich habe nun meinen Ausbildungsvertrag „in der Tasche“

26
Sep 2011

das lesen wir gerne! Vielen Dank für das Feedback! Unser neuer Mentor Herr Kraft aus Delligsen war sofort aktiv. Nun schrieb uns Tobias Eggers dies:

Sehr geehrter Herr Gaedt, sehr geehrter Herr Kraft,

ich möchte mich sehr herzlich dafür bedanken, dass Sie mich bei der Nord/LB vorgeschlagen haben. Sicherlich hat dieses auch zu dem positiven Ergebnis beigetragen.

Ich habe nun meinen Ausbildungsvertrag „in der Tasche“.

Mit lieben Grüßen

Tobias Eggers

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Paradigmenwechsel: Teilen guter Bewerber. Man muss die Konkurrenz nicht Scheiße finden

23
Sep 2011

Ein altes somalisches Sprichwort sagt: “Ich und Somalia gegen die Welt; ich und mein Clan gegen Somalia; ich und meine Familie gegen den Clan; ich und mein Bruder gegen die Familie; ich gegen meinen Bruder.” Ich werde in den Präsentationen zu den Talentpools “Bewerber auf Empfehlung” manchmal gefragt, warum denn konkurrierende Unternehmen in Oldenburg, Gießen oder Heidenheim sich untereinander gute Bewerber empfehlen sollten. Diese Frage ist völlig berechtigt. Es ist DIE Kernfrage, die gestellt werden MUSS!

Ich meine, dass in Zeiten des Fachkräftemangels (nur) ein Paradigmenwechsel helfen kann: Teilen und das Weiterempfehlen guter Bewerber, um sie für die gemeinsame Region und Branche zu retten. Abgesagte GUTE Bewerber können einfach weggehen. In andere Regionen in Deutschland, in die Metropol-Magneten München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Berlin und auch ins Ausland. Was passiert denn mit den 2.-, 3.- und 4.-platzierten Bewerbern? Es wäre so einfach, die 2.-, 3.-, 4.-Platzierten in Ihrer Region zu bündeln und der Region zu sichern. Zur Zeit verlassen mehr Menschen Deutschland als einwandern. “Einwanderungssaldo: negativ“.

Man kann sich immer nur zwischen Alternativen entscheiden: Wenn ich dem Bewerber absagen muss, obwohl er gut ist (Kapazität, Zeitpunkt, Schwerpunkt,…), geht er zur Konkurrenz. Das ist schon mal klar. Bleibt die Frage der Alternativen: Ist es dann besser, wenn er

  • A) zur Konkurrenz in der Region,
  • B) zur Konkurrenz in einer anderen Region in Deutschland oder
  • C) zur Konkurrenz im Ausland geht?

Wenn Sie diese Frage für sich selbst beantwortet haben, wissen Sie, ob es für Sie Sinn macht, GUTE Bewerber zu TEILEN… gerade WEIL diese Bewerber sich bereits für Ihre Region entschieden und dort beworben haben.

Völlig unterschätzt wird, dass mit jeder Absage Zeit und Geld, die in Stellenausschreibungen, Jobportale und Bewerbungsgespräche der Unternehmen, in regionale Marketing-Kampagnen und in die Schulen, Berufsberatung, Hochschulen, Career Services in dieser Region geflossen sind, verloren gehen durch einzelne Absagen einzelner Unternehmen. Verloren für die ganze Region. Und wie viele Absagen akzeptieren GUTE Bewerber heute, bevor sie weggehen? Was halten Sie also vom Vorsorgen, Bündeln und Festhalten aller Fachkräfte in EINEM regionalen Talentpool zusammen mit den Schulen, Hochschulen und Ihren Unternehmen? Was halten Sie von “Bewerber auf Empfehlung” mit zwölf regionalen Quellen der Empfehlung?

Dieter Pfaff sagt in der NDR-Talkshow (ab Minnute 1:20): “Man muss die Konkurrenz nicht Scheiße finden.” Es ist Ihre Entscheidung. Es bleibt Ihnen überlassen, welche Konstellation im somalischen Sprichwort Sie wählen: “Ich gegen meinen Bruder. Ich und mein Bruder gegen die Familie. Ich und meine Familie gegen den Clan. Ich und mein Clan gegen Somalia. Ich und Somalia gegen die Welt.”

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frisch gewählte Ratsherren in Goslar und Pattensen bei Hannover: zwei NORDPOOL-Mentoren

23
Sep 2011

Vor einem Monat trafen sich in Hannover 24 NORDPOOL-Mentoren in der NORD/LB. Wir tauschten uns rege zu Fragen der Berufsorientierung und Berufswahl aus und stellten den neuen Mentoren den NORDPOOL und die sieben Ausbildungsberufe der NORD/LB vor. Mit uns im 15. Stock der NORD/LB waren auch die beiden ersten NORDPOOL-Mentoren, die seit Oktober 2010 Mentoren sind: Jonas Soluk, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen und Pascal Bothe, Bundesgeschäftsführer der Schüler Union Deutschland.

Mit der Kampagne “Damit Goslar nicht alt aussieht” trat Pascal Bothe in Goslar zur Kommunalwahl am 11. September 2011 an. Auf Anhieb wurde der 18jährige zum Ratsherrn in der Stadt Goslar gewählt. Seine Schwerpunktthemen drehen sich um Jugendliche und Ausbildungsplätze.

Das endgültige Wahlergebnis der Wahl zum Rat der Stadt Pattensen am 11. September 2011 brachte einem weiteren Rat in Niedersachsen eine Verjüngung. Jonas Soluk bereichert nun den Rat der Stadt Pattensen bei Hannover.

YOUNECT gratuliert den beiden neuen Ratsherren und wünschen ihnen den angekündigten frischen Wind und gute Ideen für ihre Kommunen!

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Interview mit Victoria Reddersen, Auszubildende zur Bankkauffrau. Der Zusammenhalt in der Nord/LB ist wie eine große Familie

8
Sep 2011

Victoria Reddersen, Auszubildende zur Bankkauffrau bei der Nord/LB, stellt ihre Ausbildung vor.

Frage: In welchen Bereichen waren Sie bisher eingesetzt?

Bisher war ich viel in den Niederlassungen meiner Region im Privatkundenbereich eingesetzt. Meine “Stammniederlassungen” sind die NL Münchehof und die HNL Seesen, jedoch kommt es schon das ein oder andere Mal vor, dass aufgrund von z.B. Krankheit in anderen NL’s der Regionen Personal benötigt wird. So durfte ich auch schon in Bad Gandersheim und Langelsheim aushelfen.  Desweiteren war ich schon im Immobilienzentrum Seesen (IZ) und intern eingesetzt im Marktservice. Im Marktservice bekam ich einen Einblick ins Elektronische Archiv sowie in den Bereich Service Kundensystem. In nächster Zeit folgen Einsätze im Vermögenszentrum und Firmenkundenbereich. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

Frage: Was hat Ihnen besonders gefallen?

Jeder hat andere Präferenzen und ganz nach der Persönlichkeit gefällt einem der Einsatz intern oder extern bessern. Ich würde von mir selber sagen, dass ich eher der “Kunden-Typ” bin. Gerade im Privatkundenbereich, wo man immer mit verschiedenen Menschen zu tun hat gefällt es mir sehr gut. Es ist sehr abwechslungsreich und interessant. Jeden Tag lernt man etwas Neues dazu und bewältigt andere Aufgaben und Fälle. Es kommt nie eine richtige Routine auf.

Frage: Wie wird die Ausbildung durch die Personalabteilung begleitet? Gibt es Seminare?

Wir erhalten viel Unterstützung. Schon am Anfang der Ausbildung in den Orientierungswochen stand uns das Team der Berufsbildung immer zur Seite, damit wir gut in die Ausbildung starten. Es gibt des öfteren Teamtreffen, in denen wir Fragen und evtl. Probleme ansprechen und klären. Aber auch außerhalb dieser festen Termine können wir unserer Ansprechpartner jederzeit erreichen. Seminare und Workshops gibt es regelmäßig. Am Anfang der Ausbildung haben wir an einem betriebspädagogischen Seminar teilgenommen. Dies sollte zur Teambildung beitragen – hat es auch ;-) . In St. Andreasberg im Harz haben wir gemeinsam viele Aufgaben bewältigt z.B. im Hochseilgarten/Kletterpark Bad Harzburg. Dieses Seminar ging über mehrere Tage mit Übernachtung. Workshops zu den Themen Kredite, Wertpapiere, Privatkundengeschäft, Ausland, Controlling und Versicherungen werden durchlaufen. Zu den Themen WP und Kredite gibt es mehrer Workshops: Wertpapiere 1+2 ; Kredite1, 2 und 3. Alle Workshops gehen über mehrere Tage. Bisher haben diese im Hochhaus der Nord/LB stattgefunden und der WS-Versicherungen im Gebäude der Öffentlichen Versicherung BS. Am Ende der mehrtägigen Workshops absolvieren wir eine schriftliche Leistungskontrolle.

Es gibt mehrere QuiP-Tage. QuiP = Qualifizierung in der Praxis.  Wir haben einen schicken roten Ordner bekommen, den wir in unseren Praxiseinsätzen mit Informationen zu den bei uns angebotenen Produkten füllen. An einem QuiP Tag treffen wir uns in kleinen Gruppen mit erfahrenen Kollegen aus der Praxis und besprechen diese Informationen und führen simulierte Verkaufsgespräche. Außerdem gibt es ein Azubi-Projekt. In diesem Projekt wird uns Azubis eigentlich freie Hand gelassen. Wir sind bunt in kleinen Gruppen zusammengewürfelt worden (5-6 Azubis) und haben je Gruppe eine Betreuerin aus der Berufsbildung. Im Rahmen dieses Projektes stellen wir ausgewählten Gästen ein Thema vor, welches wir uns selber überlegen. Für die Präsentation des Themas müssen wir selber sorgen. D.h. wir müssen uns selbstständig treffen und gemeinsam das Thema besprechen und den Vortrag ausarbeiten, das ist manchmal gar nicht so leicht, da wir alle in verschiedenen Regionen eingesetzt sind, Termine haben, evtl ist einer mal im Urlaub etc. Auch die Einladung der Gäste wird selbst organisiert.

Das heißt wir machen uns Gedanken, wen wir einladen, gestalten und versenden die Einladungen. Auch den Raum zur Präsentation bereiten wir selber vor. Wir bekommen von der Bank ein Budget zur Verfügung und natürlich steht uns unsere Betreuerin mit Rat und Tat zur Seite, wenn wir Hilfe benötigen. Dieses Projekt ist sehr sinnvoll, es testet unser Organisationstalent und unsere Teamfähigkeit unter realen Bedingungen, denn später im Berufsalltag kommt es oft vor, dass man mit verschiedenen Kollegen aus verschiedenen Regionen zusammenarbeitet und etwas vorstellen darf.

2011VictoriaReddersenInterview-1

Frage: Gibt es einen regelmäßigen Austausch mit den anderen Azubis?

Wir halten ständigen Kontakt zu einander. Obwohl wir alle in verschiedenen Regionen eingesetzt sind, sind wir richtig zusammengewachsen :-) Gerade in der Schulzeit unternehmen wir viel gemeinsam. Wir haben Blockunterricht über mehrere Wochen. Dieser findet in Braunschweig statt. Unsere Klasse ist recht überschaubar; wir bestehen aus 15 Leuten -> 13 davon “Nord/LB’ler”. Ansonsten sehen wir uns in den Workshops oder beim Teamtreffen.

Frage: Welche neuen Erfahrungen haben Sie gemacht?

Während meiner Ausbildung habe ich viel Neues gelernt. Nicht nur berufsbezogen, sondern auch für mich persönlich. Ich bin begeistert, von dem Zusammenhalt in der Bank. Es ist wie eine große Familie. Ich habe mich von Anfang gut aufgenommen gefühlt. Es gibt viele Veranstaltungen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. z.B. die 1-Voraus-Gala.

Frage: Was sollten Bewerber ihrer Meinung nach für die Ausbildung zur Bankkauffrau mitbringen?

Meiner Meinung nach ist Aufgeschlossenheit und Lernbereitschaft sehr wichtig. In der Bank hat man sehr viel mit Menschen zu tun, sei es extern mit Kunden und Kollegen oder intern, wo weniger Kundenkontakt ist, jedoch ein festes Kollegium, mit dem man zusammenarbeitet. Es ist wichtig, auf Menschen zu gehen zu können, offen zu sein und sich nicht zu verschließen. Desweiteren sollte man ständig bereit sein sich weiter zu entwickeln und Neues zu lernen. Ich frage meine Kollegen immer wieder nach neuen Aufgaben, darüber freuen sie sich sehr und es hilft mir natürlich auch weiter. Für den Beruf Bankkaufmann/frau sollte man natürlich auch ein gewisses wirtschaftliches Interesse mitbringen und mathematisches Verständnis. Gerade für die Berufsschule ist das von Vorteil.

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