Bündeln Sie Fachkräfte schon oder verschwenden Sie noch? Talentpool gegen ineffiziente Bewerbungs-Logistik

5
Sep 2011

Mit meiner Frage “Könnten Absagen eine GROSSE Verschwendung sein aus Sicht einer ganzen Branche und Region?” überrasche ich meine Gesprächspartner immer wieder. Warum verschwenden Unternehmen, Regionen und Branchen die GUTEN 2.-, 3.- und 4.-platzierten Bewerber? Überlicherweise bekommen sie Absagen. Damit nehmen Unternehmen in Kauf, dass sie in andere Branchen und Regionen gehen. Gerade Städte und Metropolregionen sind und bleiben Magnete. Wenn also ein Bewerber sich bereits in Ihrer Region und Branche beworben hat und gut ist, lassen Sie ihn nicht gehen. Sorgen Sie im regionalen Unternehmensnetzwerk dafür, dass dieser Bewerber ganz sicher in Ihrer Region und Branche bleibt. Von einer starken Region profitiert auch Ihr Unternehmen.

Abwanderung und Bevölkerungsrückgang kann die ganze Region schwächen. Weniger Fachkräfte führen in manchen Regionen schon dazu, dass Aufträge nicht angenommen werden können. Das führt zu weniger Einnahmen. Weniger Umsätze der Unternehmen reduzieren auch die Steuern in der Region, der Haushalt stagniert oder schrumpft. Weniger Geld kann zukünftig in Bildung, Infrastruktur und Cluster investiert werden. Und damit kann die Region in einen Teufelskreislauf geraten. Schließlich steht jede Region im Wettbewerb mit anderen Regionen. Viele Menschen gehen nach Frankfurt/Main, weil sie sich sicher sind, in der Rhein-Main-Metropolregion einen Job zu finden. Dabei gibt es in der Region, aus der sie kommen, oft Mittelständler, die Top-Jobs anbieten, aber der Bewerber wußte das nicht. Woher auch… An der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften hängt also für Unternehmen, Regionen und Bürger mehr als einfach nur der eine individuelle Arbeitsplatz.

Liebe Bürger, Städte und Regionen: Bündeln Sie Fachkräfte schon oder verschwenden Sie noch?

Jahrzehntelang wurde in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit eine ineffiziente Bewerbungs-Logistik in Kauf genommen. Unternehmen bekamen teilweise säckeweise Bewerbungen. Manche Unternehmen schauten nur jede vierte Bewerbung überhaupt an und warfen den Rest weg. Bewerber verschickten 20, 30 oder 50 Bewerbungen. Manchmal kam der Traumjob auch erst mit der 150. Bewerbung. Das war teuer. Alles 150 mal: die Bewerbungsunterlagen, eine Mappe, ein Foto und das Porto… Und bei den Unternehmen kosten Bewerbungen auch viel Geld. Vom Posteingang, Sichtung, Sortierung bis zu den Vorstellungsgesprächen und ACs. Die Zeit und das Geld, das von Bewerbern und Unternehmen in die Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche investiert wurde, wird durch Absagen an ALLE, die nicht auf dem ersten Platz landen, in hohem Maße verschwendet. Es wäre so einfach, die 2.-, 3.-, 4.-Platzierten in Ihrer Region zu bündeln und der Region zu sichern. Gerne unterstützt YOUNECT Sie dabei.

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Umsatzeinbußen in Höhe von 30 Milliarden Euro durch Fachkräftemangel. Viele haben noch keinen Plan

23
Aug 2011

Umsatzeinbußen in Höhe von 30 Milliarden Euro durch Fachkräftemangel. Die Zahl der potentiellen Erwerbspersonen wird in Deutschland bis 2025 um 6,5 Millionen sinken, bis 2050 vielleicht sogar um 12 Millionen. Der Studie “Mittelstandsbarometer 2011” liegt eine Umfrage unter 3.000 mittelständischen Unternehmen mit 30 bis 2000 Mitarbeitern zugrunde, die im Dezember 2010 durchgeführt wurde.

Der Leiter der Studie sagt dazu: “Der aktuelle Mangel an Fachkräften ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was wir in zehn Jahren erleben werden. Und viele haben noch keinen Plan, wie sie dem Problem begegnen könnten”, kommentiert Peter Englisch, Leiter Mittelstand und Partner bei Ernst & Young.

“Mit gut abgestimmten Strategien aller beteiligten Akteure und durch eine gute Zusammenarbeit in Netzwerken kann es gelingen, einem Mangel entgegenzutreten.”, sagt Raimund Becker, BA-Vorstandsmitglied.

Was tun Sie? In welchen Netzwerken gehen Sie neue Wege? Sind Sie noch im “Altland” und glauben, alles bleibt, wie es ist. Oder haben Sie einen Plan fürs “Neuland”?

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Wie viele Bewerber gehen durch Absagen einzelner Unternehmen der ganzen Branche und Region verloren?

16
Mai 2011
Neue Ideen entstehen oft aus neuen Fragen: Könnten Absagen eine große Verschwendung sein? Wer weiß, wie viele gute Bewerber durch Absagen einzelner Unternehmen in einer Stadt/ Region/ Branche verloren gehen? BITTE MELDEN! Wer kennt Statistiken zu Absagen? Mit der 151. Bewerbung den Traumjob gefunden. Ich kenne diese Person. Und 150 Absagen muss man persönlich erst mal verkraften.
Aber nicht nur für Bewerber sind Absagen schwerwiegend. Sind bei Absagen nicht viel mehr Unternehmen die Leidtragenden und Verlustreichen? Wäre es nicht erstrebenswert, GUTE Bewerber mit der ERSTEN Bewerbung in einem regionalen Untrernehmens-Netzwerk zu halten? Wäre es nicht besser, gute Bewerber gleich für alle Unternehmen in einer Branche, in einer Stadt und Region zu halten? Gerade dann, wenn ein einzelnes Unternehmen keine Kapazitäten hat und absagt! Gerade dann, wenn ein Bewerber sich bereits für eine Region und Branche entschieden und dort beworben hatte!!
“Bewerber auf Empfehlung” ist unsere Lösung. Das ist eine webbasierte, datenschutzrechlich korrekte Software zur regionalen Zusammenarbeit durch Empfehlung GUTER Bewerber. Es geht sowohl um Azubis und Praktikanten als auch um Fach- und Führungskräfte. Bisher läuft “Bewerber auf Empfehlung” in fünf Verbänden und Regionen:
* DEHOGA Berlin
* Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg
* NORDPOOL der NORD/LB in Niedersachsen
* Kampagne Duales Studium Hessen von HESSENMETALL
* media.net berlinbrandenburg Medienbranche in Berlin und Brandenburg
Wir sind gespannt auf weitere Städte, Kreise und Verbände, die auf den Zusammenhalt setzen. Und wer Statistiken zum Verlust durch Absagen kennt, her damit. Wir freuen uns auch über Kooperationen in Forschung und Praxis.
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Niedersachsen fördert „Modellprojekte betriebliche Ausbildung“ zur nachhaltigen Fachkräftesicherung. Projektvorschläge bis Ende Mai 2011

22
Apr 2011

“Ausbildung bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der viele beitragen müssen.”, meinen David McAllister, Ministerpräsident von Niedersachsen und Jörg Bode, Niedersächsicher Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Dazu setzen die Landesregierung, Kammern, Verbände und Arbeitsagenturen in Niedersachsen konkret auf den Niedersächsischen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs, um Jugendlichen in Niedersachsen Chancen für den Start ins Berufsleben zu bieten und Unternehmen bei ihren Ausbildungsanstrengungen zu unterstützen. Gemeinsam streben sie an, dass Niedersachsen auch künftig genügend Fachkräfte hat.

Mit dem Programm „Modellprojekte betriebliche Ausbildung“ fördert das Land Niedersachsen Projekte zur Verbesserung der Lage auf dem niedersächsischen Ausbildungsstellenmarkt, zur nachhaltigen Fachkräftesicherung für die niedersächsischen Unternehmen durch die betriebliche Ausbildung oder zur Steigerung der Qualität und Attraktivität der Berufsausbildung. Antragsberechtigt sind Kammern, Verbände, Kommunen oder kommunale Einrichtungen, gemeinnützige Vereine, Gewerkschaften sowie Weiterbildungsträger. Alle Zuwendungsempfänger müssen Erfahrungen im Bereich der betrieblichen Ausbildung haben.

“Ich freue mich auf die guten Ideen der regionalen Ausbildungsmarktakteure, die mit ihrem Engagement dazu beitragen werden, den Fachkräftenachwuchs in Niedersachsen zu sichern und jungen Menschen Chancen geben, auf eigenen Beinen zu stehen.”, sagte Minister Bode anlässlich des Programmstarts.Die regionalen Akteure können ihre Projektvorschläge bis zum 31. Mai 2011 bei der NBank einreichen. Rund 2 Millionen Euro stehen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Niedersachsen zur Verfügung. Mindestens zwei von zwölf Schwerpunktsetzungen müssen von den Antragstellern abgedeckt werden.

Die NORD/LB geht in Niedersachsen bereits seit Herbst 2010 neue Wege in der Gewinnung passender Auszubildender und Dualer Studenten. Im NORDPOOL werden Empfehlungen ausgesprochen von den Menschen, die den Schülern am nähesten sind: Schülervertreter, Vertrauenslehrer, Sporttrainer und Jugendleiter. Gerade ist die Suche der NORD/LB für den Ausbildungsstart 2012 gestartet.

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