Ein Jahr NORDPOOL. Mentoren engagieren sich als Stadträte. Finden, was man liebt

17
Okt 2011

Vor einem Jahr stellte ich die ersten beiden Mentoren im NORDPOOL vor: Pascal Bothe und Jonas Soluk – zwei Niedersachsen und Mentoren im NORDPOOL. Inzwischen folgten mehrere Artikel über Pascal und Jonas.

Ich bewundere ihr Engagement.

Diese Art von Engagement meine ich mit “finden, was man liebt – Schritt für Schritt”. Steve Jobs wird häufig zitiert: “Man muss das finden, was man liebt. Das ist wahr in Bezug auf die Arbeit wie auch im Liebesleben.“

Der persönliche Rote Faden und ein kontinuierlicher Prozess sind wichtiger als die einzelne Berufs-Entscheidung. Berufswahl ist wie ein großes Puzzle, das Bild wächst mit eigenen Erfahrungen, Engagement, Rat & Tat. Und hier sind engagierte Menschen wie Jonas Soluk und Pascal Bothe im Vorteil, da sie mehr Erfahrungen sammeln, vielen Menschen begegnen, Netzwerke knüpfen und erfahren, was ihnen liegt und was sie lieben.

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der persönliche Rote Faden zur Berufswahl. Finden, was man liebt. Welche Zutaten vorrätig?

16
Okt 2011

“Den eigenen persönlichen Roten Faden zur Berufswahl finden. Berufswahl in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten”, stellt ich gestern auf dem 25. LANDESSCHÜLERFORUM der Schüler Union NRW vor. Im Zentrum standen zwei Zitate “finden, was man liebt” (Steve Jobs) und “Leben als Summe der Begegnungen” (Martin Buber). Man merkt Menschen immer an, ob sie ihre Arbeit gerne und mit Herzblut machen.  Aber wie kommen Schüler und Berufssuchende allen Alters da hin?

Die Rahmenbedingungen sind eindeutig: Prof Dr. Rump nannte die heute 14-15jährigen die “Leistungsstärkste Generation seit 30 Jahren”. Gleichzeitig hatten “drei von vier Unternehmen im Zeitraum 2010 bis 2011 Probleme, Stellen zu besetzen.”, stellt der Trendreport RKW vom 13.10.2011 fest. “Bis zu fünf Millionen Arbeitskräfte werden in 15 Jahren in Deutschland fehlen – das entspricht der Bevölkerung von Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen!” laut IHK Ostwestfalen zu Bielefeld.

Die Berufschancen heutiger Schüler sind also quasi gesichert. Nun bleibt die Qual der Wahl: Wie viele Ausbildungen und Studiengänge kennt ihr?

Fast 6.000 Choices plus noch mehr Angebote im Ausland. Das ist zu viel. Wie also der eigenen Berufswahl nähern? Ideen sind wie Pizza und Puzzle. Auch in Bezug auf die Berufswahl. Man nimmt, was da ist. Und backt, kocht und puzzelt. Dabei hängt JEDES Essen von den ZUTATEN ab, wie es schmeckt! Salz + Wasser machen noch keine leckere Suppe. Welche Zutaten hast du vorrätig zur Berufswahl? JEDES Puzzle BEGINNT mit dem ERSTEN Puzzleteil. Puzzleteil für Puzzleteil wächst das Bild. Schritt für Schritt wächst die Berufswahl, und das Bild nimmt Gestalt an, welcher der 6.000 Berufe zu dir passt.

Was kannst du tun auf dem Weg zum Traumjob?

  1. Achte auf Menschen. Leben = die Summe deiner Begegnungen (frei nach Martin Buber).
  2. Achte auf deine Erfahrungen. Deine Erfahrungen machen dich einzigartig
  3. Achte auf Chancen, Tellerränder, Unerwartetes, Angebote, Geschenke.
  4. Achte auf Probleme.  “Nimm den Stolperstein und küss ihn” Christian Bischoff
  5. Achte auf dein Interesse. Wofür schlägt dein Herz? Wann vergisst du die Zeit? Wo stellst du 44 Fragen? Wo beißt du dich rein? Wann strahlen deine Augen?
  6. Achte auf das, worin du besser wirst, wenn du es regelmäßig mit Spaß und Freude wiederholst.
  7. Achte auf dein Herz: “Man muss das finden, was man liebt. Das ist wahr in Bezug auf die Arbeit wie auch im Liebesleben.“ (Steve Jobs 2005)
  8. Achte auf deine Ziele.  Persönliche. Freundschaftliche. Gesellschaftliche. Familiäre. Gesundheitliche. Soziale. Ziele stecken hinter deiner Motivation und mit der Motivation kommt Ausdauer, um bis zum Ende alle Puzzleteile zu puzzeln.
  9. Achte auf Papierflieger. Wer sagt, wie ein Papierflieger auszusehen hat? Menschen sagen euch: “So und so.” Dann  sag du: “NEIN. Das ist ein PAPIERFLIEGER.” Es geht immer einfacher und ganz anders.
  10. Achte auf Grundprinzipien der Veränderung und Innovation: Reduzieren, streichen, steigern, neu hinzu fügen. Subversiv verknüpft fasst die Prinzipien jeder Innovation zusammen.

Die Berufswelt verändert sich rasant. Daher macht es gar keinen Sinn sich an den 6.000 Berufs- und Studienbezeichnungen zu orientieren. Finde deinen persönlichen Roten Faden. Der trägt dich in den passenden Beruf!

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RKW Kompetenzzentrum: Fachkräftesicherung ist als strategisches Thema im Mittelstand angekommen

14
Okt 2011

Demografischer Wandel und Fachkräftesicherung sind in aller Munde, doch wer tur was? Und was bedeutet das für kleine und mittlere Unternehmen? “Bis zu fünf Millionen Arbeitskräfte werden in 15 Jahren in Deutschland fehlen – das entspricht der Bevölkerung von Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen!”, schreibt die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. „Wir werden zukünftig stärker als bislang wenig genutzte Potenziale erschließen müssen, um die sinkende Zahl an Erwerbspersonen zu kompensieren“, so Ortwin Goldbeck, Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK)

Das RKW Kompetenzzentrum hat aktuell den Trendreport Fachkräftesicherung 2010/2011 veröffentlicht. Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zeigen: Drei von vier Unternehmen hatten im Zeitraum 2010 bis 2011 Probleme, Stellen zu besetzen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff: „Knapp zwei Drittel der Unternehmen haben gegenwärtig ein Problem mit der Besetzung offener Stellen.“

Wer wagt sich aus der Deckung und handelt?

Warum werden 2.-, 3.- und 4.-platzierte Bewerber weiterhin durch Absagen verschwendet? Gute Bewerber sollten mit der ersten Bewerbung in der Region gehalten werden, für die sie sich bereits entschieden und dort beworben haben. “Was, ich soll Bewerber an die Konkurrenz abgeben?” Ein Bewerber, dem ein Unternehmen aus Kapazitätsgründen absagt, geht so oder so zur Konkurrenz. Die Frage ist nur wo. Bleibt er in Ihrer Region und stärkt damit Ihre Region? Oder geht der Bewerber weg in eine Konkurrenz-Region oder ins Ausland? Unter diesen Alternativen erscheint mir das Teilen guter Bewerber in der eigenen Region eine sinnvolle Wahl!

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frisch gewählte Ratsherren in Goslar und Pattensen bei Hannover: zwei NORDPOOL-Mentoren

23
Sep 2011

Vor einem Monat trafen sich in Hannover 24 NORDPOOL-Mentoren in der NORD/LB. Wir tauschten uns rege zu Fragen der Berufsorientierung und Berufswahl aus und stellten den neuen Mentoren den NORDPOOL und die sieben Ausbildungsberufe der NORD/LB vor. Mit uns im 15. Stock der NORD/LB waren auch die beiden ersten NORDPOOL-Mentoren, die seit Oktober 2010 Mentoren sind: Jonas Soluk, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen und Pascal Bothe, Bundesgeschäftsführer der Schüler Union Deutschland.

Mit der Kampagne “Damit Goslar nicht alt aussieht” trat Pascal Bothe in Goslar zur Kommunalwahl am 11. September 2011 an. Auf Anhieb wurde der 18jährige zum Ratsherrn in der Stadt Goslar gewählt. Seine Schwerpunktthemen drehen sich um Jugendliche und Ausbildungsplätze.

Das endgültige Wahlergebnis der Wahl zum Rat der Stadt Pattensen am 11. September 2011 brachte einem weiteren Rat in Niedersachsen eine Verjüngung. Jonas Soluk bereichert nun den Rat der Stadt Pattensen bei Hannover.

YOUNECT gratuliert den beiden neuen Ratsherren und wünschen ihnen den angekündigten frischen Wind und gute Ideen für ihre Kommunen!

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