Immer so weiter führt nicht weiter. Also “hört auf zu arbeiten” schreiben Anja Förster und Peter Kreuz

Hört auf zu arbeiten” ist das neue Buch von Anja Förster und Peter Kreuz. Peter Kreuz war vor einem Jahr Top-Redner bei der YOUNECT-Fachtagung. Im letzten Buch “Nur Tote bleiben liegen” haben die beiden Inspiratoren über Kreativität, Durchhaltevermögen, Fleiß, Misserfolge und Fehlschläge geschrieben. Das neue Buch unterscheidet sich von den anderen Förster & Kreuz-Bestsellern. Es geht um die Leitfrage, warum wir arbeiten, wie wir arbeiten. In „Hört auf…“ geht es um die historische und persönliche Einordnung, welche Arbeit wir selbst wollen. Jede Form der Arbeit hat eine gesellschaftliche und persönliche Herkunft. Alle Arten zu arbeiten und zu leben, werden von den Autoren gewürdigt. Das Buch ist kein Ratgeber “so geht’s”. Aus persönlichen Entscheidungen der Leser halten sich die Autoren heraus. Weiterlesen

Qual der Wahl – Berufswahl!

Mit diesem düsteren Thema quäle ich mich seit geraumer Zeit herum. Ob ich auf der Suche nach DEM Job weitergekommen bin? Sicher, ich weiß zumindest genau, was ich NICHT möchte. Und das ist doch schon mal ein Anfang ;)

Informationsseiten im Internet können sehr hilfreich sein – aber auch entmutigend.

Persönliche Erfahrungen mit einem Job oder Thema sind noch immer das A und O in der Berufswahl- Schnupperkurse, Praktika, Sprechen mit jemandem, der den Beruf gelernt hat usw.

Momentan bin ich Praktikantin hier bei YOUNECT, weil mir die organisatorische, gestalterische Arbeit gefällt und ich meine Fähigkeiten diesbezüglich ein wenig auf die Probe stellen wollte.

Einer der hier arbeitenden Designer erzählte mir neulich von dem Studiengang, den er abgeschlossen hat. Interfacedesign in Potsdam. Er erzählte mir auch, wie begeistert er davon sei und welche Fähigkeiten dazu vorteilhaft seien.

Einmal mehr verunsichert von all den Informationen („Passt das überhaupt zu mir?“, „Kann ich das denn auch?“, „Was ist wenn ich mich falsch einschätze?“) beschloss ich, mich dieses Mal besser zu informieren und fuhr auf Empfehlung des Designers nach Potsdam zu einer öffentlichen Bachelorpräsentation in dem Fach Interfacedesign.

In der Präsentation wurde eine neu entwickelte App, die die Kongress-Logistik erleichtern sollte, vorgestellt. Allen, die am Kongress- Aufbau und –Abbau beteiligt sind, wird der Prozess durch diese auf ihren Smartphones installierte App erleichtert. Tasks können erstellt werden und an andere Personen deligiert werden, ohne sie auf dem Gelände suchen zu müssen. Alle sind durch diese App miteinander vernetzt und können miteinander kommunizieren.

Mein Eindruck: Der Studiengang ist geeignet für innovativ denkende, kreative und technisch begabte Personen, die Kundenwünsche mit hoher Flexibilität erfüllen.

Mein Feedback: Ich weiß nun, dass dies ein potenzieller Studiengang für mich sein könnte, obwohl ich technisch nicht allzu begabt bin. Doch der Wunsch, im Job kreativ zu sein, ist für mich durch diese Präsentation noch stärker geworden.

Selbst wenn ich nicht hundertprozentig von ihm überzeugt wurde- bei der Suche nach DEM Job (und ich glaube noch immer, es gibt ihn!) bin ich auf jeden Fall ein Stück weiter gekommen.

Gastbeitrag “Einstellungstest Englisch: Wie man sich am besten vorbereitet”

Gastbeitrag von Nicole Ebermann, Martin Peters Sprachreisen: “Einstellungstest Englisch: Wie man sich am besten vorbereitet”

Die Welt wächst zusammen. Zahlreiche Unternehmen erweitern Ihre Geschäfte auf internationale Märkte und benötigen dafür kommunikationssicheres Personal. Um vorab festzustellen ob die Fremdsprachenkenntnisse wirklich so „verhandlungssicher“ sind, wie im Lebenslauf angegeben, werden beim Einstellungstest auch die Englischkenntnisse abgefragt.

Die Tests sind im Wesentlichen aufgebaut wie Klassenarbeiten in der Schule: Zeitformen, unregelmäßige Werben, Lückentexte und Textverständnis. Wer im Test gut abschneiden will, sollte sich vorab gut vorbereiten. Letztendlich hat Kommunikation aber nicht allein etwas mit Grammatikregeln, sondern sprachlicher Gewandtheit im Allgemeinen zu tun. Darum bedeuten schlechtere Noten nicht, dass in einem nicht doch noch ein Talent für Sprachen schlummert.

Um sein Gefühl für Sprachen zu intensivieren, kann man verschiedene Dinge tun. Bücher in der Originalsprache lesen, hilft dabei die Fähigkeiten in Rechtschreibung und im Satzaufbau enorm verbessern. Gerade weil die Satzstruktur in der deutschen Sprache sich stark von der im Englischen unterscheidet, werden in diesem Bereich oftmals Fehler gemacht. Neben diesen Aspekten hilft Lesen auch beim Erlernen neuer Wörter. Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll, jedes unbekannte Wort nachzuschauen. Nach einiger Zeit ist das menschliche Gehirn in der Lage den Sinn von Wörtern, die in mehreren Sätzen vorgekommen, zu erkennen, ohne das man es jemals nachschlagen musste.

Des Weiteren hilft es Filme ohne Synchronisation zu schauen. Nicht nur, dass man endlich auch die wahre schauspielerische Leistung der Darsteller erkennen kann, nebenbei verbessert man noch sein Sprachverständnis. Anfänglich ist es sehr schwierig etwas zu verstehen. Deshalb ist es hilfreich den Untertitel in Deutsch oder je nach eigenen Fähigkeiten in Englisch einzuschalten. Nachdem man sich dann an die neuen Stimmen (wirklich etwas sehr eigenartig am Anfang) und Dialekte gewöhnt hat, kann man die Filme ohne Untertitel schauen.

Wer nicht gerade in der nächsten Woche einen Termin zum Einstellungstest hat, sollte über einen Sprachaufenthalt nachdenken. Nirgendwo lernt man die Sprache besser, als in einem Land, wo sie auch tatsächlich gesprochen wird. Wirklich „verhandlungssicher“ wird man mit großer Wahrscheinlichkeit erst, wenn man eine Weile im Ausland verbracht hat. Mittlerweile gibt es unendlich viele Möglichkeiten: Aupair in Amerika, Farmaufenthalt in Australien, Soziales Jahr in Kanada oder Schüleraustausch nach England.

Wem dieses Abenteuer doch zu gewagt ist oder wer nicht allzu viel Zeit zur Verfügung hat, kann eine Sprachreise über einen Zeitraum von einer oder mehreren Wochen buchen. Zahlreiche Organisationen haben sich in diesem Bereich spezialisiert und bieten nicht nur Kontakte zu unterschiedlichen Sprachschulen in verschiedenen Ländern, sondern kümmern sich bei Bedarf auch um die Buchung der Flüge, Unterkunft und das Freizeitprogramm. Vor der Buchung wird immer ein Sprachtest durchgeführt. So können schnell Stärken und Schwächen erkannt werden. Danach wird dann ein Kurs ausgesucht, der am besten zu den individuellen Anforderungen und Zielen passt.

Zurück zum Einstellungstest: Da das menschliche Gehirn normalerweise Schwierigkeiten hat, Aufgaben aus verschiedenen Anforderungsgebieten (Sprachen, Mathematik oder Logik) gemischt zu beantworten, sollte man dies vor dem Test trainieren. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Testbeispiele, die einem dabei helfen.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass man am Abend vor dem Test früh zu Bett geht. Nur ein ausgeschlafenes Gehirn ist ein leistungsfähiges Gehirn. Viel Erfolg!

Danke für Ihre Einblicke und Empfehlungen, Frau Ebermann!