HESSENMETALL und Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung starten PERSONECT für Duale Studiengänge

1
Mrz 2011

Die HESSENMETALL Cluster-Initiative – in Trägerschaft von HESSENMETALL, der Technischen Universität Darmstadt und dem Lehrstuhl C&WM – will zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Attraktivität des Wirtschafts- und Bildungsstandortes Hessen im nationalen und internationalen Wettbewerb stärken und erfolgreich ausbauen.

Das sind sehr viele Beteiligte. Konkret geht es um die Kampagne „Duales Studium Hessen“, die derzeit auch zusammen mit YOUNECT ausgebaut wird. Im Januar 2011 hat die bereits erwähnte HESSENMETALL Cluster-Initiative die Fortführung der laufenden Kampagne übernommen gemeinsam mit der IHK Darmstadt und der Hochschule Darmstadt.

Zusammen starten wir PERSONECT für Duale Studiengänge in Hessen. Dabei geht es am Anfang speziell um die Vermittlung  im internen Bewerberpool PERSONECT von qualifizierten Bewerbern, die sich für ein duales Studium in einem M+E-Unternehmen in Hessen interessieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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ROCK YOUR LIFE – das Leben selbst in die Hand nehmen – Studenten helfen Hauptschülern, ihr Leben zu rocken

29
Okt 2010

Mentorenprogramme mit Schülern boomen… und das ist gut so. Die Komplizen, Ausbildungspaten Hannover, Schülercoach, Schüler im Chefsessel, Interkultureller Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten e.V., Übergangscoaches, Big Brothers Big Sisters Deutschland, Schülerpatenschaften und sicherlich hunderte weitere meist regionale Programme, Vereine und gGmbHs legen sich mächtig ins Zeug. Ich finde diese Vielfalt sehr gut, weil es gar nicht genug Mentoren geben kann. Jeder Mensch hat Fragen, bleibt mal stecken im Leben, weiß nicht weiter und profitiert dann vom Rat von einzelnen Menschen, die einen ernst nehmen, begleiten und neue Anstöße geben. “Im Endeffekt musst du an dich glauben, aber es hilft immer wenn du nicht der Einzige bist, der das tut.”, sagt Tim, ROCK YOUR LIFE! Coach.

Gestern Abend war ich spontan – dank Sebastians Tipp – zur Auftaktveranstaltung von ROCK YOUR LIFE in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte. Was mir da begegnete, war pure Lebensfreude und sprudelnde Hingabe. Der Moderator Jürgen Kaube, Journalist der FAZ, warf den Satz ein “Pessimismus ist Verschwendung” und erntete Jubel dafür. Anwesend waren zahlreiche Coaches, das sind Studenten, die Hauptschüler 1:1 begleiten. Angestrebt wird eine zweijährige Beziehung, die natürlich auch danach weiter als Freundschaft bestehen bleiben kann. Dabei steht immer der Schüler mit seinem Talent und seinen Wünschen im Mittelpunkt der 1:1-Beziehung. Die inzwischen 400 Coaches an 11 Standorten sind Studenten aller Fachbereiche. Was sie verbindet ist die Leidenschaft, für eine Person Ansprechpartner, Zuhörer und Mutmacher zu sein und mit der Zeit Vertrauensperson und Freund zu werden. 95% aller Schüler-Coaches mögen ihren studentischen Coach, bei 80% der Studenten hat sich ihre Einstellung zu Hauptschülern positiv verändert und 70% der Schüler vertrauen ihrem Coach. Regina, eine Schülerin aus Friedrichshafen, erzählte, wie sie am Anfang des Coaching am liebsten die Schule ohne Abschluss abgebrochen hätte. Nun nach zwei Jahren hat sie ihren Notendurchschnitt auf 2,6 verbessert und geht jetzt wieder gern zur Schule, weil sie ein Ziel vor Augen hat und von der Studentin darin beständig bestärkt wird.

Am neuen Standort Berlin starten gerade 50 neue Studenten. Die Coaching-Anfänger erhalten selbst ein Coaching von ausgebildeten Profis. So soll die Qualität auf hohem Niveau sicher gestellt werden. Zur Qualitätssicherung wurde auch die ROCK YOUR LIFE! gGmbH gegründet. An den Standorten werden einzelne Vereine gegründet. Eine Art gemeinnütziges Franchisemodell, wie es Maria Gross nannte, sie ist zusammen mit Florian Anthes Vorsitzende des Berliner Vereins ROCK YOUR LIFE! Berlin. “Rock your life” steht für die Überzeugung, dass es sich lohnt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen – es zu “rocken”, wie Gründerin Christina Veldhoen in der ZEIT zitiert wird. Markus Hipp, Geschäftsführender Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt, die ROCK YOUR LIFE unterstützt, sieht Innovationen wie ROCK YOUR LIFE immer dann entstehen, wenn die Gründer eine kalkulierte Überschreitung von dem, was man meint, tun zu dürfen, um 10 Prozent machen. Das heißt, den Standard in Frage stellen und das allgemein als erlaubt Anerkannte um 10% überschreiten. “Es beginnt immer mit Menschen”, sagte Herr Hipp zum Ende der gestrigen Diskussionsveranstaltung zum Thema “Dialog statt Revolution – Sozialunternehmen als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Sozialem”. Gründerin Elisabeth Hahnke wies zu Beginn des Dialogs auf das Unternehmensnetzwerk, das ROCK YOUR LIFE auch aufbaut, als einen wesentlichen Unterschied zu anderen Mentorenprogrammen hin. Ihr Ziel ist, dass diese Unternehmen sich mit ihren Ausbildungsplätzen wieder für Hauptschüler öffnen. Der dritte Gründer Stefan Schabernak erhielt schon 2006 mit 19 Jahren seinen ersten Preis für ehrenamtliches Engagement. Inzwischen hat ROCK YOUR LIFE mehrere Preise bekommen und ist von Bundeskanzlerin Angela Merkel im deutschlandweiten Wettbewerb startsocial als einer der Bundessieger ausgezeichnet worden.

Schirmherr von ROCK YOUR LIFE ist der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, der aufgrund eines spontanen Hammelsprungs im Deutschen Bundestag nicht kommen konnte. Michael Bürsch wurde, wie er selbst sagte, am Eingang der Villa Elisabeth “als Double von Peer Steinbrück verhaftet” und diskutierte angeregt mit. Er war 1998 bis 2002 Leiter der die Enquete-Kommission „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“ im Bundestag. Eine der Empfehlungen im Abschlussbericht der Enquete-Kommission war die Gründung eines bundesweiten Netzwerkes. Michael Bürsch sieht einen erhöhten Bedarf an Mentorenprogrammen, da die schulischen und beruflichen Anforderungen stark angestiegen sind, die Welt komplexer geworden ist und der “Kampf um jedes Talent beginnen muss”, da es schon bald zu wenig Auszubildende gibt. Auch die 250.000 ehrenamtlichen Lokal-Politiker in Deutschland werden rasant weniger, was Jürgen Kaube kess kommentierte mit der nächsten Gründungsidee “ROCK YOUR PARTY”.

Mit ASHOKA und Start Social finden sozial engagierte Menschen, die Unternehmen gründen, immer mehr Plattformen. Auch YOUNECT ist aus dem Leitsatz heraus entstanden: “Take a social problem and turn it into a business idea.” Zum ersten Mal hörte ich diesen Satz 1997 von Professor Günter Faltin, der kürzlich für sein Engagement um Entrepreneurship in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Da der Gründungsanspruch von YOUNECT und ROCK YOUR LIFE ähnliche Wurzel hat und wir zum Beispiel beim NORDPOOL auch auf Mentoren setzen, bin ich gespannt, wann – nicht ob! – wir mit den LIFE ROCKERN enger zusammen arbeiten werden.

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93% der Jugendlichen täglich online. Internet als Reality-Check für fundamental andere Unternehmen

5
Okt 2010

Die aktuelle Shell Jugendstudie und der neue Besteller “Nur Tote bleiben liegen” beschreiben die neue “Net Generation”. Zugeschnitten auf diese Net Generation ist der webbasierte NORDPOOL, bei dem Bewerber von “Mentoren” eingeladen werden.

93% der Jugendlichen in Deutschland nutzen das Internet täglich. Nur noch 21% lesen Zeitungen und 6% Zeitschriften, sagt eine Studie der VZ-Gruppe Anfang September. Eine Woche darauf stellt die 16. Shell Jugendstudie 2010 fest: 96% der Jugendlichen haben Zugang zum Internet und verbringen im Schnitt fast 13 Stunden pro Woche in Netz. Dabei ist die Nutzung des Internets sehr unterschiedlich. Die Shell Jugendstudie unterscheidet in “Funktions-User (17%), Gamer (24%), digitale Netzwerker (25%) und Multi-User (34%)”. Wer konsumiert und wer gestaltet dabei? Ziehen virtuelle Welten im Alltag ein 0der wird die reale Welt durch das Netz persönlicher? Sind die “Freundschaften Kontakte und der Status ein Symbol”, wie die Band PEER in “Schutzraum” singt? Das wissen wir in ein paar Jahren. Fest steht, dass sich Ron Sommer geirrt hat, als er 1990 meinte: “Das Internet ist eine Spielerei für Computerfreaks, wir sehen darin keine Zukunft.” (WirtschaftsWoche)

Ganz im Gegenteil empfehlen Anja Förster & Peter Kreuz Unternehmen statt Glaskugeln einen Internetanschluss. Das Internet ist für die Autoren ein Bild “für eine fundamental andere Art, Unternehmen zu führen… und ein Reality-Check für jedes Zukunftsszenario.” (S.17) Entsprechend taucht das Wort “Internet” in “Nur Tote bleiben liegen” laut Register auf über 40 Seiten auf und ist damit das meist genannte einzelne Wort noch vor Kreativität, Freiheit, Querdenker und Leidenschaft. In ihrem letzten Buch “Spuren statt Staub” taucht “Internet” nicht ein einziges Mal im Register auf. Zwischen den beiden Bestsellern liegen nur zwei Jahre. Gleich ihre erste Geschichte über Gary Vaynerchuk beginnt mit Business im Internet. Grundlegender geht es ihnen darum, dass mit der “Net Generation eine neue Generation ins Arbeitsleben eintritt.” (S.18) “Jeder ist frei, Arbeitskraft anzubieten… Aufgaben werden gewählt, nicht verteilt.” (S.24)  “Die neue Generation von Mitarbeitern ist von der offenen und demokratischen Kultur des Internets geprägt.” (S.56) “Diese Leistungsträger haben andere Werte … sie brauchen keine Fluchtprogramme.” (S.57) “Was sie wirklich interessiert, ist der Innovationsstau der Landwirtschaft in Afrika, sind sauberes Wasser und bezahlbare Gesundheit für alle Menschen in Indien oder die Probleme des Bildungssystems in Nordamerika… das Unternehmen muss sein Geschäftsmodell den Erwartungen der jungen Generation anpassen!” (S.25) “Im Web ist jede Führungsrolle eine dienende Rolle.” (S.67) Die fundamental andere Art der Unternehmensführung liegt in dieser dienenden Rolle als sozialer Architekt, der die Talente der Net Generation organisiert. Dazu gehört die Integration der quasi angeborene Nutzung offener Webkulturen in Unternehmen, wenn sie das lebendige Potenzial entfesseln wollen.

Im NORDPOOL dienen die Mentoren ihren Schützlingen durch eine Berufsempfehlung und die Referenz ans Unternehmen. Dabei kann die Net Generation neue zeitgemäße Tools nutzen, und persönliche Beziehungen werden zur webbasierten Orientierung und Empfehlung genutzt. Schüler bekommen eine Referenz von Menschen, die sie gut kennen und deren Ratschlägen sie vertrauen. Diese Vertrauten der Schüler werden einbezogen in Berufsorientierung und Berufswahl. Die Net Generation kann davon profitieren. Und Unternehmen auch. “Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört”, sagte Willy Brandt am 10. November 1989.  Die Vereinigung von Arbeitswelt und der Net Generation ist unaufhaltsam. Die sinnvolle Unterstützung von Schülern in der Berufswahl und von Unternehmen in der Bewerberauswahl durch die Menschen, die die Schüler begleiten, prägen und am besten kennen, erscheint mir mehr als überfällig. Das Netz macht es möglich.

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Ausbildungsplatz bei G-Elit über den Azubi-Transfer PERSONECT vom Verband der Metall- und Elektroindustrie

8
Sep 2010

Ein neuer Ausbildungsvertrag wurde heute unterschrieben. Die Bewerberin hat auf den letzten Drücker noch einen Ausbildungsplatz zur Elektronikerin Betriebstechnik bekommen. Das glückliche Unternehmen, das sich auf die Auszubildende freut, ist die G-Elit Praezisionswerkzeug-Gesellschaft in Berlin. Das Berliner Unternehmen G-Elit ist ein Unternehmen der international tätigen Gühring Gruppe, G-Elit fertigt, lagert und versendet am Standort Berlin Präzisionswerkzeuge für den Einsatz in aller Welt.

G-Elit schätzt sich glücklich, die Auszubildende gefunden zu haben, “da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben”, sagt Wolfgang Weber von G-Elit. Herr Weber hat die Auszubildende über den neuen “Azubi-Transfer PERSONECT” vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg gefunden. Die Mitglieder des Verbands können sich untereinander Bewerber empfehlen. Sie nutzen dazu eine webbasierte, super-simple und datenschutzrechtlich korrekte Software von YOUNECT. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg ist damit Vorreiter und bietet damit seinen Mitgliedern einen zukunftsweisenden Service.

Siemens bildet in Berlin 340 neue Lehrlinge aus, deutschlandweit sogar 2.300 Lehrlinge. Siemens hatte noch mehr gute Bewerbungen bekommen und kann gar nicht alle guten Bewerber selbst ausbilden. Norbert Giesen von Siemens hat den Azubi-Transfer PERSONECT dazu genutzt, seinen Kollegen in anderen Metall-Unternehmen gute Bewerber zu empfehlen. G-Elit hat die Chance sofort ergriffen. Herr Weber von G-Elit sagt zum Azubi-Transfer PERSONECT: “Ich bin der festen Überzeugung, dass vor allen kleine und mittelständische Unternehmen von diesem Modell profitieren werden, da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben.”

Der PERSONECT-Bewerberpool stärkt regionale Netzwerke und Branchen. Unternehmen empfehlen sich untereinander passende Bewerber, die sie aus Kapazitätsgründen nicht selbst einstellen können. Die Bewerber erhalten über den Azubi-Transfer, wenn sie selbst zustimmen, eine Chance bei zig weiteren Unternehmen. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg unterstützt damit die gesamte Branche, da Bewerber, die sich bereits für eine bestimmte Ausbildung in der Metall-Branche entschieden haben, im besten Fall der Branche und Region erhalten bleiben statt abzuwandern und woanders zu suchen. Gute Bewerber erreichen über PERSONECT mit einer guten Bewerbung viele Unternehmen im Verband. Vorteile auf allen Seiten.

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