@Schüler: “Feuer und Flamme?” @Arbeitgeber: “als Marke ‘Berufsausbildung’ positionieren.”

21
Mai 2010

die heutigen Tipps kommen von Sabine Bleumortier. Sie ist Autorin des Buchs “Ausbildungsbeauftragte gewinnen, qualifizieren und motivieren” und schreibt einen Newsletter für Ausbilder sowie aktuelle Informationen zur Ausbildung bei Twitter. Ihr Motto lautet “ERFOLGREICH AUSBILDEN”. Sie bietet Training und Beratung für die Berufsausbildung und ist *Geprüfte Trainerin und Beraterin BaTB/BDVT* sowie Gewinnerin 2. Preis MediaAward 2009 (Kategorie Kommunikationskonzept).

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Wofür seid Ihr Feuer und Flamme? Wo liegen Eure Interessen? In welchem Bereich könnt Ihr Euch vorstellen, 35, 40 oder mehr Stunden pro Woche zu arbeiten? Das sind für mich die entscheidenden Fragen. Und nicht, in welchen Bereichen gerade viele Stellen frei sind oder dort wo der Arbeitsplatz vermeintlich besonders sicher ist. Nutzt dabei alle Möglichkeiten des Hineinschnupperns in mögliche Berufsfelder – vom Schnuppertag bis zu Praktika. Wenn Ihr selbst überzeugt von Eurer Berufswahl seid, dann wird man dies sicher auch im Vorstellungsgespräch merken.”

1 Tipp an Personaler, Arbeitgeber und Verbände:

“Die ersten Auswirkungen der demografischen Entwicklung sind schon zu spüren. Viele Ausbildungsbetriebe können nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen. Nun gilt es, die Ausbildung in Ihrem Unternehmen als Marke “Berufsausbildung” auf dem Ausbildungsmarkt zu positionieren. Warum sollten sich die Schüler bei Ihnen bewerben? Was bieten Sie, was andere Betriebe nicht bieten? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal in der Ausbildung? Stellen Sie dies in der Kommunikation mit den Schülern klar heraus. Dabei kommen Ihnen auch die neuen Medien sehr entgegen. Über Social Media kann einfach und kostengünstig Kontakt zu den Jugendlichen aufgenommen werden. Wichtig ist dabei die der authentische Dialog zwischen Auszubildenden bzw. Ausbildern und den potentiellen Bewerbern (keine Pressemitteilungen!). Zeigen Sie den Schülern durch Videos, Musik, Blogs etc, was diese in einer Ausbildung bei Ihnen erwartet.”

Vielen Dank Frau Bleumortier, auf dass viele Unternehmen ERFOLGREICH AUSBILDEN!

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Neue Serie: Experten geben je 1 Tipp für Schüler und 1 Tipp für Personalverantwortliche und Arbeitgeber

16
Mai 2010

YOUNECT fragt Experten aller Berufe und Lebenswege. Es geht immer um je 1 Tipp für Schüler und 1 Tipp für Personalverantwortliche und Arbeitgeber:

1. Wenn Sie 1 Tipp zur Berufswahl an Schüler hätten, welchen?

2. Wenn Sie 1 Tipp zur Gewinnung von Schülern/ Azubis/ Dualen Studierenden an Personaler, Arbeitgeber und Verbände hätten, welchen?

Den Anfang macht heute Susanne Hassepaß, Image- und Werbefilmproduzentin, Musikerin, Entrepreneurin aus Berlin:

Ihr Tipp für Schüler:

“Mein Tipp zur Berufswahl: Überlegt, was euch wirklich interessiert oder euch Spaß macht und überlegt erst danach, wie ihr damit Geld verdienen könnt. Niemals andersrum! Es gibt niemanden, der erfolgreich und glücklich mit etwas geworden ist, das ihm keinen Spaß macht. Denn wenn ihr interessiert an einer Sache arbeitet, werdet ihr automatisch auch die Besten auf dem Gebiet und das wiederum führt dazu, dass euch jeder haben will.”

Ihr Tipp für Arbeitgeber:

“Um motivierte junge Leute zu finden, ist es das Wichtigste, Ihnen die Möglichkeit zu geben, viel zu lernen. Denn das ist es, was sie wollen: Einbezogen werden, Verantwortung bekommen und in kurzer Zeit sehr viel lernen. Für diese Chance lässt ein Schüler/ Azubi/ Student alles stehen und liegen.

Deshalb ist es am besten, auch im Vorstellungsgespräch schon herauszufinden, was der Bewerber lernen und später können möchte, da es ein Geben und Nehmen von beiden Seiten ist.

Fakt ist: Jeder Bewerber würde eine Stelle, bei der er mehr lernt und Verantwortung hat, einer anderen Stelle vorziehen, bei der er besser verdient.”

Susanne Hassepaß

Image- und Werbefilmproduzentin, Musikerin, Entrepreneurin – siehe: Image- und Werbefilmproduktion Feinfilm, Der günstigste Avid- Schnittplatz Berlins

VIELEN DANK!!

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wie erreicht man schüler mit social media und employer branding?

19
Apr 2010

Gero Hesse schreibt in seinem Blog” saatkorn” über social media und employer branding.

Zu diesem Thema hat er mich interviewt. In dem Interview gehe ich u.a. auf die Fragen ein “Wie erreicht man junge Zielgruppen online?” und “Was raten Sie Unternehmen, die sich bereits jetzt für den drohenden Kollaps aufgrund der demografischen Entwicklung gut aufstellen möchten im Hinblick auf die Kommunikation mit sehr jungen Zielgruppen im Kontext Employer Branding und Social Media?”

„eine ernte ist nur so gut wie das saatkorn“, das ist die erklärung zum Namen des Saatkorn-Blogs, die auch sehr gut zu YOUNECT passt. Hier das ganze Interview. Ich freue mich über Feedback, Fragen und kontroverse Diskussionen.

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Mitschüler ausbildungsreif? Fleiß und Ehrgeiz sind ein wachsender Wert? Gibt klare Kritik Orientierung?

26
Mrz 2010

Sind deine Mitschüler ausbildungsreif? Meinst du, Fleiß und Ehrgeiz sind ein wachsender Wert unter deinen Freunden? Gibt dir klare Kritik Orientierung? Wer hilft dir mit Kritik und klaren Ansagen?

  1. Ist das so? Siehst du das auch so? Aufschrei zur Ausbildungsreife: In den letzen Woche ging ja wieder der Aufschrei durch die Medien, dass die Hälfte der Schüler nicht ausbildungsreif sei. Die Bundesregierung hat sofort reagiert, dass man ihren Bericht so nicht verstehen dürfe. Aber die Medien von SZ über BILD bis heute.de und n-tv haben nur die fehlende Ausbildungsreife herausgestellt. Sind deine Mitschüler ausbildungsreif?
  2. Ist das so? Siehst du das auch so? Fließ und Ehrgeiz: Interessanter fand ich persönlich einen Bericht im FOCUS 9/2010: Laut der “Shell-Jugendstudie“ gewinnen seit 2002 Werte wie Fleiß, Ehrgeiz, Unabhängigkeit, Gesetz und Ordnung unter euch Jugendlichen signifikant. Und: “Wir vermuten, dass sich dieser Trend 2010 verstärkt”, sagt Forschungsleiter Klaus Hurrelmann. (FOKUS 9/2010). Prof. Dr. Rump, Uni Ludwigshafen, unterstützt diese These und sieht Fleiß und Ehrgeiz als Sicherheitsstrategie der Generation Multimedia, da sich heute 14/15-Jährigen nicht mehr auf die sozialen Vorsorge-Systeme wie staatliche Rente verlassen. Meinst du, Fleiß und Ehrgeiz sind ein wachsender Wert unter deinen Freunden?
  3. Ist das so? Siehst du das auch so? Castings zur Orientierung: Eine Studie des Internationalen Zentralinstituts für Jugend- und Bildungsfernsehen unter 1302 Schülerinnen und Schülern im Alter von neun bis 22 Jahren stellt fest: „Casting-Shows geben vielen Jugendlichen das Gefühl, etwas für ihren Lebensweg mitzunehmen.“ Die 18- und 19-Jährigen stimmten zu 83% zu, dass Bohlens Kritik fair sei, auch wenn er Kandidaten persönlich verletze. „Viele Jugendliche durchschauen zwar die Inszenierung solcher Reality-Shows, doch mindert das nicht deren Bedeutung als Orientierungsmaßstab.“ Wie findest du klare Kritik? Wer hilft dir mit Kritik, Orientierung und klaren Ansagen?

Schreib mir einfach per Mail an martin@younect.de oder in unserer Facebook-Gruppe: www.facebook.com/YOUNECT. Wenn Du zustimmst, veröffentlichen wir deinen Beitrag gerne in unserem Blog. Denn uns bei YOUNECT ist der Dialog mit euch Schülern sehr wichtig. Deshalb befragen wir unsere Youser, und wir beziehen unsere Youser-Berater in die Weiterentwicklung unserer Angebote ein.

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