Früher wollte sie Kinderärztin werden – Heute setzt sich Ekin Deligöz für die Rechte von Kindern ein

14
Sep 2009

Im heutigen Interview stellen wir Frau Deligoz, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vor. Sie berichtete YOUNECT von ihrem manchmal sehr steinigen Bildungsweg und ihrer Karriere als Politikerin bei Bündis 90/DIE GRÜNEN.

YOUNECT: Bitte stellen Sie sich doch kurz vor: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf arbeiten Sie? Welche Position besetzen Sie genau?

Ekin Deligöz: Ich heiße Ekin Deligöz, komme aus Schwaben und bin seit 1998 Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Neu-Ulm. Derzeit bin ich kinder- und familienpolitische Sprecherin meiner Fraktion und Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und lebe in Senden/Bayern und in Berlin. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinen Kindern.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Ekin Deligöz: Ich bin seit 1989 Mitglied von Bü90/Grünen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten ein für den Erhalt der Umwelt, eine ökologische, moderne Wirtschaftspolitik, eine sozial ausbalancierte Politik auch und gerade in Zeiten der Globalisierung und, nicht zuletzt, für die Wahrung und Stärkung von Bürgerrechten. Die Zeit drängt: für Wirtschafts- und Klimakrise müssen jetzt Lösungen gefunden werden. Und zwar nachhaltige, die akute Probleme nicht einfach auf die kommenden Generationen abwälzen. Damit das gelingt, muss ein Umdenken stattfinden, das Umwelt und Arbeit miteinander verbindet, Gerechtigkeit herstellt und Freiheit stärkt. Dazu schlagen wir den Grünen Neuen Gesellschafsvertrag vor.

- Wie wir mit einem konsequent sozial-ökologischen Programm 1 Million neuer Arbeitsplätze schaffen werden,

- wie wir die Klimakatastrophe abwenden und eine Zukunft erneuerbaren Energien gestalten wollen,

- wie wir gerechte soziale Verhältnisse und gute Bildungs- und Teilhabechancen für alle gewähren wollen,

- und wie wir Selbstbestimmung und Emanzipation in einem bedrängen Rechtsstaat sichern wollen

kann jeder genauer nachlesen z.B. im Grünen Wahlprogramm (http://gruene.de/einzelansicht/artikel/unser-wahlprogramm.html)

YOUNECT: Als Sie Kind waren, hatten Sie sicher einen Berufswunsch/ Traumberuf. Welcher war das und was machte für Sie den Reiz an diesem Beruf aus?

Ekin Deligöz: Ich bin in der Türkei aufgewachsen und wurde dort sehr viel mit Armut und Ungleichheit konfrontiert. Vor allem Kinder haben unter dieser gelebten Armut sehr gelitten. Deshalb wollte ich Kinderärztin werden und den Kindern insbesondere in den Entwicklungsländern helfen. …weiterlesen »

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Bärbel Bas (SPD) berichtet über ihren außergewöhnlichen Bildungsweg

11
Sep 2009

Im folgenden Artikel unserer Reihe “Aus der Politik” möchte ich Ihnen Bärbel Bas vorstellen. Sie kandidiert am 27. September für den Bundestag. Zur Zeit arbeitet sie als Abteilungsleiterin bei einer Betriebskrankenkasse und ist zuständig für den Personalservice. Ihre beruflichen Qualifikationen gehen über eine Ausbildung zur Bürogehilfin, zur Sozialversicherungsfachangestellten über ein Studium zur Krankenkassenbetriebswirtin bis zur Personalmanagement-Ökonomin (VWA). Im Interview mit YOUNECT berichtet sie über interessante Details ihres Berufswegs…

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Ich kandidiere für die SPD und habe folgende Ziele:

Chancengerechtigkeit für Kinder: Wir brauchen ein Bildungswesen, dass Begabungen erkennt und fördert, statt ausgrenzt und benachteiligt. Eine gebührenfreie Bildung vom Kindergarten bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss ist für mich deshalb ein wichtiges Ziel. …weiterlesen »

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Diana Golze (DIE LINKE) im Gespräch mit YOUNECT

9
Sep 2009

In unserer Reihe “Aus der Politik” möchte ich Ihnen nun unser Interview mit Frau Golze präsentieren:

YOUNECT: Bitte stellen Sie sich doch kurz vor: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf arbeiten Sie? Welche Position besetzen Sie genau?

Diana Golze: Mein Name ist Diana Golze. Ich bin Diplom-Sozialpädagogin und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. In der Fraktion DIE LINKE bin ich Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik. Außerdem vertrete ich meine Fraktion in der Kinderkommission des Bundestages.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Diana Golze: Ich bin nicht nur Mitglied der Bundestagsfraktion DIE LINKE, sondern auch Mitglied dieser Partei. Das ist für mich die Partei, die die sozialen Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt, sich als Friedenspartei etabliert und für gleichwertige Lebensverhältnisse in den Regionen kämpft – egal ob in Ost- oder in Westdeutschland. In dieser Partei kann ich meine eigenen politischen Ziele umsetzen – die Bekämpfung der Kinderarmut und die Stärkung der Rechte von Kindern. Das geht nur, weil auch diese Themen zentrale Ziele DER LINKEN sind.

YOUNECT: Als Sie Kind waren, hatten Sie sicher einen Berufswunsch/ Traumberuf. Welcher war das und was machte für Sie den Reiz an diesem Beruf aus?

Diana Golze: Als kleines Mädchen wollte ich Fotografin werden. Ich fand es einfach faszinierend, vor einen hellen Vorhang gestellt zu werden, dann blitzte es und einige Tage später hatte man dann ein Bild auf Papier. Später wollte ich dann – wie wohl fast jedes Mädchen – Ärztin werden. …weiterlesen »

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Aus Angst vor der “Lehrerschwämme” wurde sie Rechtsanwältin: Ute Granold (CDU) im Gespräch mit YOUNECT

9
Sep 2009

Auch Frau Granold hat sich freundlicherweise die Zeit genommen unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Über ihren privaten Bildungsweg sowie ihre bildungspolitischen Ziele können Sie im folgenden Artikel lesen:

YOUNECT: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf arbeiten Sie? Welche Position besetzen Sie genau?

Ute Granold: Mein Name ist Ute Granold. Ich bin Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mainz-Bingen und arbeite daneben in Mainz als selbstständige Rechtsanwältin.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Ute Granold: Ich gehöre der CDU an. Unsere zentralen Wahlkampfziele sind:

I. Für ein familienfreundliches Deutschland: Familien sollen es leichter haben, so zu leben, wie sie es möchten. Wir wollen, dass sich mehr junge Menschen für Kinder entscheiden. Familie und Beruf müssen besser miteinander vereinbar sein. Dafür brauchen wir familiengerechte Arbeitsplätze und nicht arbeitsplatzgerechte Familien. Deshalb haben wir das Elterngeld eingeführt und wollen mehr Betreuungsangebote schaffen. …weiterlesen »

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