Jahresthema der IHKs 2011: Gemeinsam für Fachkräfte – bilden | beschäftigen | integrieren

23
Jan 2011

Diese Woche wird mit der Auftaktveranstaltung in Berlin der Start des Jahresthemas der IHKs 2011 gefeiert: “Gemeinsam für Fachkräfte – bilden | beschäftigen | integrieren”.

Das bedeutet, dass “die IHK-Organisation sich bundesweit in 2011 intensiv mit der Sicherung von Fachkräften befassen wird”, so die IHK München und Oberbayern. Drastische Zahlen nennt der DIHK: “Bis zu fünf Millionen Arbeitskräfte werden in 15 Jahren in Deutschland fehlen das entspricht der Bevölkerung von Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen!” Beim Jahresthema ist der Titel das Programm: “Um die Lücke bei der qualifizierten Arbeit schließen zu können, sind Investitionen in Bildung und Ausbildung erforderlich, muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden und gilt es, vermehrt auf das Know-how von älteren und ausländischen Arbeitnehmern zurückzugreifen.”

LOGOJahresthema 2011 klein

Zur Auftaktveranstaltung zum Jahresthema lädt der DIHK für den 27. Januar nach Berlin ein. Zur Auftaktveranstaltung schreibt der DIHK: “Qualifizierte Arbeitnehmer werden in Deutschland in nächster Zeit immer knapper. Die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) hat dem Thema deshalb das neue Jahresmotto gewidmet. Unter der Überschrift “Gemeinsam für Fachkräfte – bilden | beschäftigen | integrieren” sollen 2011 Strategien entwickelt und Lösungswege aufgezeigt werden, wie die Unternehmen in Deutschland ihren Bedarf an Fachpersonal weiterhin decken können. Die IHK-Organisation plant dazu zahlreiche Aktivitäten. Das Spektrum reicht von Aktionstagen, Kongressen, Infoveranstaltungen, Börsen, Messen und Workshops über Online-Angebote und Kampagnen bis hin zu Kooperationen und politischen Initiativen. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Elemente, die ein Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung umfassen muss: die Reform des Bildungssystems, die bessere Integration von Älteren, Eltern und Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt sowie die Zuwanderung qualifizierter Fachleute aus dem Ausland.”

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg 2011 und sehen uns am Donnerstag im Haus der Deutschen Wirtschaft.

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@Schüler: “Feuer und Flamme?” @Arbeitgeber: “als Marke ‘Berufsausbildung’ positionieren.”

21
Mai 2010

die heutigen Tipps kommen von Sabine Bleumortier. Sie ist Autorin des Buchs “Ausbildungsbeauftragte gewinnen, qualifizieren und motivieren” und schreibt einen Newsletter für Ausbilder sowie aktuelle Informationen zur Ausbildung bei Twitter. Ihr Motto lautet “ERFOLGREICH AUSBILDEN”. Sie bietet Training und Beratung für die Berufsausbildung und ist *Geprüfte Trainerin und Beraterin BaTB/BDVT* sowie Gewinnerin 2. Preis MediaAward 2009 (Kategorie Kommunikationskonzept).

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Wofür seid Ihr Feuer und Flamme? Wo liegen Eure Interessen? In welchem Bereich könnt Ihr Euch vorstellen, 35, 40 oder mehr Stunden pro Woche zu arbeiten? Das sind für mich die entscheidenden Fragen. Und nicht, in welchen Bereichen gerade viele Stellen frei sind oder dort wo der Arbeitsplatz vermeintlich besonders sicher ist. Nutzt dabei alle Möglichkeiten des Hineinschnupperns in mögliche Berufsfelder – vom Schnuppertag bis zu Praktika. Wenn Ihr selbst überzeugt von Eurer Berufswahl seid, dann wird man dies sicher auch im Vorstellungsgespräch merken.”

1 Tipp an Personaler, Arbeitgeber und Verbände:

“Die ersten Auswirkungen der demografischen Entwicklung sind schon zu spüren. Viele Ausbildungsbetriebe können nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen. Nun gilt es, die Ausbildung in Ihrem Unternehmen als Marke “Berufsausbildung” auf dem Ausbildungsmarkt zu positionieren. Warum sollten sich die Schüler bei Ihnen bewerben? Was bieten Sie, was andere Betriebe nicht bieten? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal in der Ausbildung? Stellen Sie dies in der Kommunikation mit den Schülern klar heraus. Dabei kommen Ihnen auch die neuen Medien sehr entgegen. Über Social Media kann einfach und kostengünstig Kontakt zu den Jugendlichen aufgenommen werden. Wichtig ist dabei die der authentische Dialog zwischen Auszubildenden bzw. Ausbildern und den potentiellen Bewerbern (keine Pressemitteilungen!). Zeigen Sie den Schülern durch Videos, Musik, Blogs etc, was diese in einer Ausbildung bei Ihnen erwartet.”

Vielen Dank Frau Bleumortier, auf dass viele Unternehmen ERFOLGREICH AUSBILDEN!

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