Ernst Burgbacher, FDP, über seine politischen Ziele

9
Sep 2009

Auch Herr Burgbacher, Bundestagsabgeordneter der FDP-Fraktion, beantwortete einige unserer Fragen. Damit haben wir bereits 15 Interviews mit Politikern in unserer Rubrik “Aus der Politik” veröffentlicht. Darunter sind alle Fraktionen des deutschen Bundestags vertreten. Die Antworten von Herrn Burgbacher sollen im Folgenden vorgestellt werden:

YOUNECT: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf arbeiten Sie? Welche Position besetzen Sie genau?

Ernst Burgbacher: Ernst Burgbacher, Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele? …weiterlesen »

Teile diesen Artikel
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Identi.ca
  • MisterWong
  • Netvibes
  • Ping.fm
  • Tumblr
  • Wikio
  • Yigg
  • email
  • Print
  • PDF
  • Twitter

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Jurist mit Humor: Max Stadler, Bundestagsabgeordneter der FDP, im Interview mit YOUNECT

3
Sep 2009

Auch Max Stadler, Bundestagsabgeordneter der FDP, beantwortete unsere Fragen zur persönlichen Vergangenheit und zu politischen Zielen. Vielen Dank dafür! Natürlich wollen wir Ihnen dieses Interview nicht vorenthalten. Lesen Sie in diesem Blog-Artikel das YOUNECT-Interview mit Max Stadler:

YOUNECT: Bitte stellen Sie sich doch kurz vor: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf üben Sie aus? Welche Position besetzen Sie genau?

Max Stadler: Mein Name ist Max Stadler. Ich komme aus Passau, bin 60 Jahre alt und gehöre seit 1994 dem Deutschen Bundestag als Mitglied der FDP-Fraktion an. Zuvor habe ich als Richter bei der Justiz in Bayern gearbeitet. Derzeit bin ich stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Max Stadler: Als FDP-Mitglied geht es mir vor allem um den Schutz der Bürgerrechte. Deshalb habe ich mich im BND-Untersuchungsausschuss des Bundestags engagiert. Zudem leite ich das Parlamentarische Kontrollgremium zur Kontrolle der Geheimdienste. Für viele Menschen steht aber die Frage im Vordergrund, wie wir aus der Wirtschaftskrise herauskommen. Das geht nicht, wenn wir die Menschen finanziell immer stärker belasten. Die FDP steht daher für faire Steuersätze und eine grundlegende Vereinfachung des Steuerrechts. Das schafft den dringend benötigten finanziellen Spielraum für Bürger und Unternehmen: Für mehr privaten Konsum, für Vorsorge für Alter, Gesundheit und Pflege, als Impuls für Wachstum und Investitionen. Die FDP will, dass sich Arbeit wieder lohnt, Bildung wieder Bürgerrecht wird, Freiheit gestärkt wird und Bürgerrechte wieder geschützt werden. Leistungsgerechtigkeit, Weltoffenheit und Toleranz, dafür stehen wir Liberalen.

YOUNECT: Als Sie Kind waren, hatten Sie sicher einen Berufswunsch/ Traumberuf. Welcher war das und was machte für Sie den Reiz an diesem Beruf aus?

Max Stadler: Ich wollte gerne Journalist werden. Es ist eine reizvolle Aufgabe, anderen Menschen Geschehnisse zu vermitteln. Im Laufe der Zeit setzte sich aber der Wunsch durch, selber gestaltend an der Politik mitzuwirken. …weiterlesen »

Teile diesen Artikel
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Identi.ca
  • MisterWong
  • Netvibes
  • Ping.fm
  • Tumblr
  • Wikio
  • Yigg
  • email
  • Print
  • PDF
  • Twitter

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Implizite Religiosität und was uns im Leben trägt und leitet

10
Aug 2009

Dieses Buch bohrt tief und ist richtig schwere Kost. Es enthält sehr viele statistische Informationen und ist daher für Nicht-Wissenschaftler ungewöhnlicher Lesestoff. “Implizite Religiosität” wirft Fragen auf, die im Alltag oft auf der Strecke bleiben. Dabei bestimmen sie alles, was wir tagtäglich und tatsächlich tun. Dr. Tatjana Schnell hat dazu an der Universität Trier ihre Dissertation geschrieben, die 2009 in einer Neuauflage veröffentlicht wurde. Sie forscht heute an der Universität Innsbruck und baut dort die Sinnforschung auf.

In dem Buch “Implizite Religiosität – Zur Psychologie des Lebenssinns” geht es um die Fragen: Was trägt uns im Leben? Was leitet unsere Gedanken, unser Verhalten, unsere Gefühle? Welche letztgültigen Bedeutungen liegen unserem Leben zugrunde? Vielfältige Studien haben gezeigt, dass diese letztgültigen Bedeutungen – wir nennen sie Lebensbedeutungen – fünf Bereichen zugeordnet werden können:

  1. Selbsttranszendenz: Überschreitung eigener Bedürfnisse und Orientierung an einem größeren Ganzen (vertikal: an einer jenseitigen Macht; horizontal: an diesseitigen größeren Zusammenhängen)
  2. Selbstverwirklichung: aktive Entwicklung eigener Potentiale
  3. Ordnung: Bewahrung und Mäßigung
  4. Wir- und Wohlgefühl: Erlangen und Erhalten von körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden

Dabei ist Selbsttranszendenz der beste Prädiktor für ein sinnerfülltes Leben. Hilfreich ist es aber auch, wenn nicht nur eine, sondern mehrere Lebensbedeutungen verfolgt werden. Und noch besser, wenn diese aus unterschiedlichen Bereichen stammen! (S. auch Schnell, 2008).   Diejenigen Lebensbedeutungen, die für einen Menschen sehr zentral sind, werden häufig in ‘typisch religiösen’ Formen ausgedrückt: Sie sind wichtiger Bestandteil des (persönlichen) Mythos; sie werden regelmäßig im Handeln umgesetzt, in (persönlichen) Ritualen; und sie können Transzendierungserfahrungen erleichtern – also solche Momente, in denen wir für einen Moment über uns selbst hinauswachsen, uns selbst vergessen, eins werden mit der Welt…   In dem Buch werden persönliche Mythen, persönliche Rituale und Transzendierungserfahrungen ausführlich erläutert. Ihre empirische Erhebung wird beschrieben, Zusammenhänge untereinander und mit anderen Variablen werden dargestellt. Im zweiten Teil des Buches wird der Übergang von qualitativer zu quantitativer Forschung beschrieben: So wurde der Fragebogen zu Lebensbedeutungen und Lebenssinn (LeBe; Schnell & Becker, 2007) aus den qualitativen Ergebnissen heraus entwickelt.

Schnell, Tatjana (2009). Implizite Religiosität – Zur Psychologie des Lebenssinns. Lengerich: Pabst Science Publishers. Überarbeitete Neuauflage

Teile diesen Artikel
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Identi.ca
  • MisterWong
  • Netvibes
  • Ping.fm
  • Tumblr
  • Wikio
  • Yigg
  • email
  • Print
  • PDF
  • Twitter

Tags: , , , , , , , , , , , ,

© 2009 YOUNECT Blog. All Rights Reserved.

This Blog is powerd by Wordpress with a Theme Styled by Sichtachsen, based on Magatheme