Jahresthema der IHKs 2011: Gemeinsam für Fachkräfte – bilden | beschäftigen | integrieren

Diese Woche wird mit der Auftaktveranstaltung in Berlin der Start des Jahresthemas der IHKs 2011 gefeiert: “Gemeinsam für Fachkräfte – bilden | beschäftigen | integrieren”.

Das bedeutet, dass “die IHK-Organisation sich bundesweit in 2011 intensiv mit der Sicherung von Fachkräften befassen wird”, so die IHK München und Oberbayern. Drastische Zahlen nennt der DIHK: “Bis zu fünf Millionen Arbeitskräfte werden in 15 Jahren in Deutschland fehlen das entspricht der Bevölkerung von Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen!” Beim Jahresthema ist der Titel das Programm: “Um die Lücke bei der qualifizierten Arbeit schließen zu können, sind Investitionen in Bildung und Ausbildung erforderlich, muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden und gilt es, vermehrt auf das Know-how von älteren und ausländischen Arbeitnehmern zurückzugreifen.”

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Zur Auftaktveranstaltung zum Jahresthema lädt der DIHK für den 27. Januar nach Berlin ein. Zur Auftaktveranstaltung schreibt der DIHK: “Qualifizierte Arbeitnehmer werden in Deutschland in nächster Zeit immer knapper. Die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) hat dem Thema deshalb das neue Jahresmotto gewidmet. Unter der Überschrift “Gemeinsam für Fachkräfte – bilden | beschäftigen | integrieren” sollen 2011 Strategien entwickelt und Lösungswege aufgezeigt werden, wie die Unternehmen in Deutschland ihren Bedarf an Fachpersonal weiterhin decken können. Die IHK-Organisation plant dazu zahlreiche Aktivitäten. Das Spektrum reicht von Aktionstagen, Kongressen, Infoveranstaltungen, Börsen, Messen und Workshops über Online-Angebote und Kampagnen bis hin zu Kooperationen und politischen Initiativen. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Elemente, die ein Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung umfassen muss: die Reform des Bildungssystems, die bessere Integration von Älteren, Eltern und Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt sowie die Zuwanderung qualifizierter Fachleute aus dem Ausland.”

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg 2011 und sehen uns am Donnerstag im Haus der Deutschen Wirtschaft.

Niemand darf zurückgelassen werden. Der Kampf der JOBLINGE. Zahl der Geburten auf Rekordtief. Talentpool halbiert sich

Gerade fegt ein Orkan-Tief über Deutschland. Gleichzeitig kommt die Meldung über ein anderes Tief: Geburtenzahl sinkt auf Rekordtief. 2009 gab es nicht halb so viele Geburten wie 1964. 1964 kamen in Deutschland 1,4 Millionen Babys zur Welt. 2009 wurden noch 665.000 Kinder geboren; auch im Vergleich zu 2008 ist die Zahl der Geburten um 17.000 weiter gesunken. Errechnet vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden und heute veröffentlicht.

Schon im Juni 2008 schrieb die ZEIT: “Bis 2020 wird es Prognosen zufolge bis zu 170.000 Schulabgänger weniger geben – ein Drittel weniger potenzielle Auszubildende.” Statistiker verkünden dies natürlich schon seit dem Ende des letzten Jahrtausends. Seit März 2010 häufen sich die Schlagzeilen. Am 16.03.2010 titelten die BILD: “Absoluter Tiefpunkt bei den Schülerzahlen” und das Handelsblatt: “Mehr Neurentner als Berufseinsteiger“. Die “Zeitbombe demografischer Wandel” wurde anschaulicher auch durch eine Umfrage des DIHK, die aufzeigte: “Bei rund 220.000 aktiven Ausbildungsbetrieben in Industrie, Handel und Dienstleistungen bedeutet das, dass rund 50.000 Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben sind.” Viel wird in diesem Zusammenhang auch diskutiert über die Ausbildungsreife: “Immer mehr Unternehmen organisieren inzwischen Nachhilfe. Das ergab eine Umfrage unter mehr als 15.000 Unternehmen.” Hauptgeschäftsführer des DIHK Dr. Martin Wansleben betont aber im Gespräch mit BERLINboxx: „Wir sollten unsere Jugendlichen nicht unnötig schlecht reden… Der überwiegende Teil der Jugendlichen kommt nach wie vor motiviert und mit einer guten Allgemeinbildung in die Betriebe.“

In derselben aktuellen Ausgaben der BERLINboxx mit dem Titel “Mangelware Azubi” wird Prof. Dr. Annette Schavan zitiert: „Niemand darf zurückgelassen werden“. Das BMBF will mit der Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ dazu beitragen. Ich wünsche dieser Initiative von Herzen alles Gute, dass sie besser anläuft und sinnvoller vernetzt wird als das Technikum. Warum hat das BMBF bei der Suche nach Praktikanten für das Technikum nicht auf die ebenfalls vom BMBF finanzierten Programme Girls Day, JobStarter, Komm-mach-MINT usw. zurückgegriffen und stattdessen für mehrere Millionen Euro einen Praktikanten gefunden. Jedes dieser BMBF-Programme hätte nur einen einzigen Praktikanten empfehlen müssen, um auf etwa 10.000 Bewerber zu kommen. Liegt es daran, dass jedes Programm um seine eigenen Zahlen für die Evaluation kämpft? Oder welche Erklärung habt ihr? Es wird zu wenig zielgerichtet vernetzt. Oder? So waren auch meine Briefe an Herrn Prof. Dr. Driftmann vom April und August 2010 gemeint: “Darum ging es mir mit meinem Brief. Sich gegenseitig zuhören, voneinander lernen, und wo es passt pragmatisch zusammen arbeiten.”

Gute Erfolge durch Vernetzung zeigt bereits die Initiative JOBLINGE von The Boston Consulting Group und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG. Erst vor zwei Wochen war ich bei dem Berlin-Auftakt von ROCK YOUR LIFE. Vorgestern wurde nun im Berlin Capital Club die Initiative “JOBLINGE” vorgestellt, speziell die frisch gestartete JOBLINGE gAG Berlin. Hintergrund: Jeder zweite Hauptschulabgänger in Deutschland hat ein Jahr nach Verlassen der Schule noch keinen Ausbildungsplatz. Daher stellt JOBLINGE für Michael Radder aus München, der die Partner von JOBLINGE betreut, einen Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit dar. Anders als ROCK YOUR LIFE, die Hauptschüler während ihrer Schulzeit zwei Jahre ehrenamtlich betreuen, setzt JOBLINGE bei älteren Jugendlichen an, die die Schule bereits verlassen haben – mit oder ohne Schulabschluss und keine Ausbildung finden. Herr Richard Gaul, aktiver Unruheständler von BMW und ehrenamtlicher Vorstand der JOBLINGE gAG Berlin, berichtete am Mittwoch Abend von seinem Erfahrungen als ehrenamtlicher Mentor. Einer seiner Mentee hatte schon sieben “Maßnahmen” des Arbeitsamtes gemacht, aber keine Lehrstelle gefunden. Mit Hilfe der Schulungen durch die JOBLINGE gAG Berlin, den ehrenamtlichen Einsatz von Herrn Gaul und seinem weiterhin guten Draht zu Herrn Hans-Reiner Schröder bei BMW Berlin hat dieser 23-jährige Mentee nun einen Ausbildungsplatz und seine Chance bekommen, die er sofort ergriffen hat. Deutlich wird an diesem Beispiel auch die großartige Unterstützung von einem Netzwerk aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und dem sogenannten drittem Sektor, das aus Bayern kommemd seit 2007 entwickelt, umgesetzt und auf lokaler Ebene mit immer neuen Kooperationspartnern angereichert wird. Dabeit trägt JOBLINGE dazu bei, dass niemand zurück gelassen wird, wie Frau Schavan es formuliert hat.

In Berlin sind 20.000 Jugendliche arbeitslos, deutschlandweit sind rund 350.000 junge Menschen arbeitslos und zusätzlich 500.000 in staatlichen Übergangsmaßnahmen. “Das ist eine tickende Zeitbombe: Wir müssen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen”, beschreibt Stephan Schwarz die Motivation seines Unternehmens GRG Service Berlin, an der “Joblinge”-Initiative teilzunehmen. JOBLINGE fußt auf Praxisbezug + persönlicher Betreuung: 1. Praxisorientiertes Lernen, 2. Persönliche Unterstützung durch Mentoren, 3. Bündelung des lokalen Engagements und 4. Professionelle Steuerung. Lokale Jobcenter der Agentur für Arbeit schlagen JOBLINGE potenzielle Teilnehmer vor. In einem erprobten Prozess mit gemeinnütziger Arbeit, Trainings sowie einem Kultur- und Sportprogramm führt der Weg über ein Bewerbungspraktikum zu einer Ausbildung. So der Idealfall. Natürlich kommt es vor, dass JOBLINGE zu spät zum Praktikum kommen, da sie in ihrer Familie die einzige Person sind, die plötzlich morgens aufstehen muss. Oder ein JOBLING ist sich zu fein und weigert sich, nach anspruchvollen Montagearbeiten auch mal die Werkstatt zu fegen. Gerade für solche Momente sind die neutralen Mentoren wichtig, die solche Brüche durch menschliche Zuwendung und natürliche Authorität kitten können. Dass sich ein erfolgreicher Ex-BMW-Manager mit einem Ex-Hauptschüler ohne Schul- oder Berufsabschluss trifft und Interesse an diesem Menschen zeigt, hat schon eine große Wirkung, so die persönlichen Berichte im Berlin Capital Club. Seit 2007 wurden etwa 250 benachteiligte Jugendliche unterstützt durch 150 ehrenamtliche Mentoren und etwa 400 Partnerunternehmen. Die Vermittlungsrate von über 70 Prozent in Ausbildung und Beruf zeigt den Erfolg, denn alle Jugendlichen, die die Jobcenter zu JOBLINGE schicken, gelten ja bereits als unvermittelbar. Ein Großteil der Kosten wird durch öffentliche Mittel getragen, bisher über 2 Mio. Euro. Auch in Berlin wird die JOBLINGE gAG Berlin mit 80% durch den Berliner Senat finanziert. Die Aktionäre der gemeinnützigen AG sind in Berlin: AGV Nordostchemie, GRG Services, BMW, BCG, IC BCE Nordost, UVB, BSR, Siemens AG und RöverBrönner.

Hintergrund des breiten Engagements ist natürlich auch ein neues Bewußtsein um den schrumpfenden Talentpool: “Die Zahl junger Menschen zwischen 16 und 20 Jahren halbiert sich zwischen 2005 und 2050 auf gerade einmal 2,2 Millionen Menschen.” Dies ist auch der Grund für die NORD/LB, neue Wege zu gehen und über den NORDPOOL auf Empfehlungen von Mentoren zu setzen, deren Rat bei Schülern ankommt. Eine zweite Art der Empfehlung von Azubis basiert auf Empfehlung von Unternehmen: Statt Absagen werden gute Bewerber im Verband intern weiter empfohlen – beispielsweise vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. und vom DEHOGA Berlin zur Empfehlung guter Bewerber intern unter den Mitgliedern  – natürlich datenschutzrechtlich korrekt und NUR wenn der Schüler will! Für Verbände ist es eine einfache, wirkungsvolle Service-Aufgabe gegenüber ihren Mitgliedern, die nun mit einem Klick intern gute Bewerber an die anderen Unternehmen weiter empfehlen können. Ein Beispiel von Siemens und G-Elit.

Vieles ist weiterhin verbesserungswürdig, oder? Es ging um Dialog… Antwort an den DIHK

Im April hatte ich DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann gechriebeben mit Bezug zu der Studie des DIHK, dass 2009 erstmals 50.000 Ausbildungsplätze UNbesetzt blieben. Es kam keine Reaktion. Als die WELT am 24.08.2010 schrieb: “Ergebnis einer Umfrage, die der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) heute vorstellte. ‘Nach der Krise ist vor dem Fachkräftemangel’. Mitten im Boom gehen den Unternehmen die Fachkräfte aus. 70 Prozent haben laut DIHK Probleme bei der Besetzung von Stellen. Hans Heinrich Driftmann ist alarmiert. Deutschland gehen die Fachkräfte aus.”, schickte ich noch einmal denselben Brief an Herrn Driftmann und veröffentlichte ihn im Blog.

Mitte Oktober kam eine Antwort von Sybille von Obernitz, Bereichsleiterin Berufliche Bildung, Bildungspolitik, explizit als ein nicht offener Brief, daher will ich ihn hier auch nicht zitieren. Aber meine Antwort werde ich hier wieder veröffentlichen s.u. Um den Anlass meines Briefes mal klar festzustellen: Nicht ich, sondern Herr Driftmann und andere werden seit März diesen Jahres täglich zitiert mit Worten wie:

Die irre Schlacht um Azubis! Absoluter Tiefpunkt! Schrumpfung! Zeitbombe!

In der Berliner Auftaktveranstaltung von ROCK YOUR LIFE am vergangenen Donnerstag, beschrieb Gründerin Elisabeth Hahnke, dass Social Entrepreneure auch als “Forschung & Entwicklung der Politik” gesehen werden könnten und dass sie sich mehr Dialogfähigkeit der politisch Verantwortlichen wünscht. Das bringt es für mich auf den Punkt. Mein Schluss-Satz an Herrn Driftmann im August lautete: “Gerne treffe ich mich mit Ihnen, um Ihnen zuzuhören und von Ihnen zu lernen. Was können wir gemeinsam tun?” Daher habe ich in meiner Antwort an den DIHK (s.u.) noch mal betont: “Darum ging es mir mit meinem Brief. Sich gegenseitig zuhören, voneinander lernen, und wo es passt pragmatisch zusammen arbeiten.” Das verstehe ich unter Dialogfähigkeit.

E-Mail vom 02.11.2010 an Sybille von Obernitz, Bereichsleiterin Berufliche Bildung, Bildungspolitik:

Sehr geehrte Frau von Obernitz,

vielen Dank für Ihren Brief vom 12.10.2010.

Vielen Dank auch für die Beispiele, was die IHKs alles Gutes tun. Dass von den IHKs und Verbänden viel getan wird, ist völlig klar. Diese Leistungen will ich überhaupt nicht schmälern.

Es ging mir in meinem Brief vom 24.08. nicht darum, die individuellen Leistungen von Frau Heintz und Herrn Dr. Pahl infrage zu stellen. Es tut mir leid, wenn ich das missverständlich ausgedrückt habe.

Geändert hat sich nichts daran, dass Schüler die wenigsten ihrer Möglichkeiten kennen und sich daher 60-70% der Schüler auf nur 20 der insgesamt 350 Ausbildungsberufe bewerben. Oder?

Vieles ist weiterhin verbesserungswürdig, oder?

Die IHKs bieten passgenaue Vermittlungen an. Super. Auch das Serviceangebot vom VME mit YOUNECT hilft, anders hätte diese Bewerberin die Ausbildung bei G-Elit nie gefunden, ein Beispiel von Siemens und G-Elit.

Es geht mir wie gesagt überhaupt nicht darum, andere Leistungen zu schmälern. Am Ende geht es doch darum, dass die Angebot Wirkung entfalten.

Und ich glaube, dass es weiterhin viel Potenzial zur NOCH BESSEREN Berufsorientierung gibt und NOCH MEHR POTENZIAL zur Zusammenarbeit. Darum ging es mir mit meinem Brief. Sich gegenseitig zuhören, voneinander lernen, und wo es passt pragmatisch zusammen arbeiten. Wir wollen keine exklusive Partnerschaft mit dem DIHK, sondern dazu beitragen, dass sinnvolle Angebot besser vernetzt werden, die Schüler erreichen und zusammen mehr bewirken.

Viele Grüße, Martin Gaedt

50.000 Ausbildungsplätze unbesetzt – wie schon 2009. NORDPOOL setzt auf regionale Netzwerke

Etwa 50.000 Ausbildungsplätze werden in diesem Jahr unbesetzt bleiben – wie schon 2009. Das schätzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). “Der demografische Effekt schlägt voll durch.” Seit 2003 sei die Zahl der Lehrstellen in Industrie und Handel um 10,7 Prozent gestiegen, die Zahl der Bewerber dagegen um 9 Prozent gesunken. Eine genaue Bilanz der Stellensituation wird am Dienstag vorgelegt.

Die Shell-Jugendstudie lässt viel Social Media Potential erahnen: 93% der Schüler sind täglich online und pflegen ihre Kontakte. Allerdings werden großteils dieselben Kontakte gepflegt wie auch offline: Freunde. Verbandseiten wie vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. sind keine Selbstläufer, sie werden gar nicht gefunden.

Martin Gaedt, Geschäftsführer von YOUNECT, erläutert im Interview mit Manuel Koelman, wie wichtig es für Unternehmen ist, regionale Netzwerke für ihre Azubisuche zu nutzen. Es geht außerdem um negative und positive Trends im HR-Recruiting – insbesondere im Bereich Azubis wie die strukturelle Herausforderung, 900.000 Schulabgänger in wenigen Monaten PASSEND zu vermitteln. Insbesondere weist Martin Gaedt in dem Interview darauf hin, regionale Netzwerke webbasiert zu unterstützen.

In Niedersachsen läuft der NORDPOOL für die NORD/LB. Dieser Online-Pool wird gefüllt mit Empfehlungen von konkreten Mentoren, Multiplikatoren, Jugendleitern, Sporttrainern, Schülervertretern aus den Schulen und Jugendorganisationen, die die Schüler direkt erleben und am meisten beeinflussen, Menschen, denen die Schüler vertrauen und zuhören. Was ein Mentor empfiehlt, hat Bedeutung. Deren Rat wird ernst genommen. Schüler werden so über persönliche Empfehlung auf die Ausbildungen aufmerksam. Dadurch erhöht sich die Chance auf einen PASSEND besetzten Ausbildungsplatz.

Einen anderen Weg geht der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. mit PERSONECT. Die EMPFEHLUNG geht hier von Unternehmen aus: Statt Absagen werden gute Bewerber intern weiter empfohlen unter den Mitgliedern  – natürlich datenschutzrechtlich korrekt. Bisher bekommt ein guter Bewerber, der aus Kapazitätsgründen nicht eingestellt wird, eine Absage und geht im schlimmsten Fall der ganzen Branche verloren. Der VME sieht dort seine Service-Aufgabe gegenüber seinen Mitgliedern, die nun intern gute Bewerber an die anderen 149 Unternehmen weiter empfehlen können.