31.10.2011 employer branding journal “Ich wundere mich nur noch über eins – sagenhafte Verschwendung”

6
Nov 2011

Im Halloween-Spezial veröffentlicht das Employer Branding Journal SKURRILITÄTEN 2011“. Darin wird Martin Gaedt, Geschäftsführer der YOUNECT GmbH, zitiert: „Ich wundere mich nur noch über eins – sagenhafte Verschwendung: Ist es richtig, dass hochqualifizierte Mitarbeiter das Fundament innovativer Unternehmen und Cluster sind? Wenn ja, warum bekommen die meisten guten Bewerber Absagen? Damit meine ich die zweit-, dritt- und viertplatzierten Bewerber, die auch gut sind und sich bereits für eine Region oder eine Branche entschieden und dort beworben haben. Warum werden Bewerber nicht mit der ersten Bewerbung in einer Region und Branche gebunden?“ Martin Gaedt, Gründer und Geschäftsführer des Talentpool-Anbieters YOUNECT

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@Schüler: “das Wichtigste: persönliches Interesse.” @Arbeitgeber: “Früh, früher, noch früher beginnen.”

7
Jun 2010

Markus Pohl war sechs Jahr Director Research bei trendence und ist nun selbständiger Unternehmer mit research2guidance.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Das Thema Berufswahl ist sehr schwierig: Die meisten zukünftigen Azubis haben nicht nur ein, sondern mehrere oder viele Interessensgebiete. Bei der Berufswahl muss man sich jedoch auf einen einzigen Beruf beschränken.

Dann sind diese verschiedenen Berufsmöglichkeiten auch noch unterschiedlich gefragt: während Unternehmen für bestimmte Berufe händeringend Leute suchen, gibt es bei anderen Berufen gibt es ein Überangebot an fertig ausgebildeten Lehrlingen. Schließlich mischen sich noch andere Personen (Eltern/Verwandte/ Bekannte) in die Berufswahl ein und können mit verschiedensten Ratschlägen und Tipps genauso oft helfen wie verwirren.

Wie trifft man also die richtige Wahl? Soll man den Beruf wählen, der Spaß macht oder einen Beruf wählen “der vernüftig” ist (den die Eltern einem nahelegen).

Hier ein paar Tipps zu Hilfe:

- Entscheide Dich nicht ausschließlich danach, was auf dem Arbeitsmarkt gerade in diesem Jahr nachgefragt wird.

- Informiere Dich möglichst gut und umfassend. Nicht nur über einen Beruf, sondern über mehrere.

- Schau auch mal “über den Tellerrand” hinaus! Was gibt es alles in der Welt? Wo entwickelt sich die Gesellschaft (Alterung), Technik (moderne Elektronik) und Wirtschaft (Vernetzung der Banken) hin. Mach Dir Deine eigenen Gedanken.

- Hole Dir Ratschläge von Fachleuten (Lehrer, Agentur für Arbeit, Berufsbildungszentrum, …).

- Mit Abstand das Wichtigste ist jedoch das persönliche Interesse.

Leute, die das verfolgen, was ihnen Spaß macht, machen mit Sicherheit einen besseren Job. Eine zwei- oder dreijährige Ausbildung gegen seinen Willen durchzuhalten ist nicht so einfach. Der Karriereweg geht auch nach der Ausbildung weiter. Ein anschließendes Studium, Selbständigkeit, … ist immer möglich.

Grundsätzlich ist der Satz schon richtig, den eventuell schon der/die ein oder andere vom Onkel oder Großvater gehört haben: Gute Leute werden immer gesucht.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Früh, früher, … noch früher beginnen.

Die Ansatzpunkte des Employer Branding Strategien – zumindest der großen Marken – in der Berufsbiografie der Beworbenen sich immer weiter nach vorne verschieben. Diese Strategie macht vor allem in Branchen mit starkem Wettbewerb Sinn – trotz der “Streuverluste”, die sich über solch lange Zeiträume ergeben.”

Vielen Dank Markus und weiterhin gutes Durchstarten mit dem Startup.

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Ausbildungsbetriebe, seid ihr reif zur Azubi-Gewinnung und zum Employer Branding?

18
Apr 2010

Im aktuellen “HR kompakt” von meinestadt.de erscheint folgender Artikel “Ausbildungsbetriebe, seid ihr reif zur Azubi-Gewinnung und zum Employer Branding?” von mir. Sie können sich online das  Heft “HR kompakt” bestellen, auch mehrfach bis zu 3 Stück für Kollegen und Freunde.

Alt, satt und behäbig?

Es war einmal: In der Schule lernten Jungen und Mädchen Lesen, Schreiben und Rechnen. Das ist keine Märchenstunde. So war es wirklich!“ So beginnt der Kommentar von Ernst Elitz in der BILD am 04.03.2010. Wie kann ein Unternehmen oder Verband reagieren, wenn jeder zweite Schulabgänger in Deutschland als “nicht ausbildungsreif” bezeichnet wird? (03.03.2010 bild.de, heute.de, n-tv.de)

Die Brüsseler Denkfabrik CEPS ermahnt uns alle, Deutschland sei „alt, satt und behäbig“, es gäbe zu viele Schulabbrecher und zu wenige Uni-Absolventen. CEPS meint, die nächste Generation drohe deshalb “zum Land der Hilfsarbeiter” zu werden. Auch die Bundesregierung fordert mehr Schüler zum Studium auf, damit mehr Deutsche die Unis als Absolventen verlassen.

Bleiben Schüler für Sie übrig?

Die Schülerzahlen sinken um 18 Prozent. 47,3 Prozent werden als nicht ausbildungsreif bezeichnet. 21,7 Prozent der Ausbildungsverträge werden vorzeitig aufgelöst. Immer mehr Schüler bevorzugen ein (Duales) Studium. Rechnerisch bleiben keine Schüler mehr für Ihre Ausbildung übrig. Rechnerisch steht der Sinkflug der Anzahl der Schulabgänger seit 15 Jahren fest. War das zu knapp?

Oder was haben Sie getan? Oder Ihre Volksvertreter, Ihre IHK und Handwerkskammer? Haben Sie auch Angst oder schon resigniert? „Es gibt Zahlen, die können Angst machen. Es kommt etwas auf uns zu, was es so noch nie gegeben hat. Wir werden einen starken Wettkampf zwischen Studium und Ausbildung erleben. Azubis werden ein knappes Gut und knappe Güter sind teuer.“ (27.01.2010 AZ-Web.de Aachener Zeitung)

Krötenwanderung

Halten Sie Ihre Kröten beisammen, um die letzten der Spezies ausbildungsreife Azubis teuer zu bezahlen? …weiterlesen »

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