Der 301. Artikel – 301 Puzzleteile zu YOUNECT mit Ziel: Absagen OHNE Empfehlung ein Affront

300 Artikel haben Nadine, Sarah, Sebastian und ich seit August 2009 geschrieben. Am 07. August 2009 hieß der erste Artikel: Herzlich Willkommen auf dem Blog von YOUNECT!

Heute, 300 Artikel und 26 Monate weiter haben wir ein kühnes Ziel: Absagen an GUTE Bewerber OHNE eine Empfehlung in einen Talentpool werden zum Affront und als regionale Verschwendung geächtet. Zugespitzt: Absagen OHNE Empfehlung: ein Affront! Das ist unser GROSSES Ziel. Der Kampf gegen eine Mega-Verschwendung der 2.-, 3.- und 4.-platzierten Bewerber.

Bewerber kommen mit der ersten GUTEN Bewerbung in einen Talentpool in DER Region und DER Branche, für DIE sich die Bewerber bereits entschieden und beworben haben. Das GROSSE Ziel erreichen wir Schritt für Schritt, und manchmal nur Schrittchen für Schrittchen. Talentpool für Talentpool arbeiten wir darauf hin.

Ideen sind wie Pizza. Man nimmt, was da ist. Und backt und kocht. Dabei hängt jede Idee ebenso wie jedes Essen von den ZUTATEN ab, wie das Gericht schmeckt! Salz + Wasser machen noch keine leckere Suppe. Jeden Tag kommen neue Zutaten, Erkenntnisse und Erfahrungen dazu und bereichern die Innovation YOUNECT.

YOUNECT ist wie Pizza und wie ein Puzzle. Jedes Puzzle beginnt mit dem ersten Puzzleteil. Puzzleteil für Puzzleteil wächst das Bild. Schritt für Schritt wächst YOUNECT, und das Bild nimmt Gestalt an. Jeder der 301 Blogartikel sind ein Teil des großen YOUNECT-Puzzles. Und morgen bekommt das Puzzle YOUNECT ein ganz neues Bild, ein kompletter Relaunch der Website.

März 2011 Personalmagazin “REKRUTIERUNG: Acht Recruiting-Ideen mit Pfiff”

Das Personalmagazin 03/2011 veröffentlicht “Acht Recruiting-Ideen mit Pfiff”. Eine davon ist der NORDPOOL der NORD/LB zusammen mit YOUNECT. Der NORDPOOL baut auf das Grundprinzip: “Mentoren empfehlen Bewerber. Die Idee. Die Krise hat einen Imageschaden bei den Banken hinterlassen. «Im Moment ist der Ausbildungsberuf zum ‚Banker’ nicht mehr in der Top-5-Liste der gefragten Ausbildungsberufe», erklärt Uwe Loof, Personalleiter der Norddeutschen Landesbank, Nord/LB. Hinzu kommt der demografische Wandel, der es immer schwieriger macht, Auszubildende zu finden. Um mehr Schüler für die Ausbildung zu begeistern, hat die Nord/LB das Online-Portal «Nordpool» auf der Online-Plattform des Dienstleisters Younect gegründet. Younect bietet Schülern Einblicke in Berufe und vermittelt Bewerber. Das Besondere: Mentoren können dem Unternehmen Kandidaten für eine bestimmte Ausbildung empfehlen. «Für uns ist das im Prinzip ein Empfehlungsmarketing», erklärt Loof.

Die Durchführung. Sowohl Jugendleiter als auch Schülervertreter oder Trainer können sich als Mentoren registrieren und einen besonders engagierten Jugendlichen einladen, sich auch auf der Plattform anzumelden. Der Mentor erstellt dann eine Empfehlung. «Er muss ausführlich begründen, warum der Schüler besonders geeignet für einen unserer neuen Ausbildungsberufe ist», so Loof. Die empfohlenen Jugendlichen können sich bei der Nord/LB bewerben und durchlaufen das Bewerbungsverfahren regulär. «Mit der Empfehlung können sich die Schüler von anderen Bewerbern positiv abheben», sagt der Personalleiter. «So können wir viele Schüler überhaupt erst auf eine Karriere in unserem Unternehmen aufmerksam machen.»

Das Ereignis. Seit der Einführung ist das Projekt ein Selbstläufer. Für die Anwerbung der Mentoren nutzen die Nord/LB-Mitarbeiter ihr persönliches Netzwerk. Ein Mitarbeiter für die Betreuung der Plattform ist nicht nötig, da dies über den Dienstleister Younect läuft. Da das Projekt aber erst seit etwa drei Monaten läuft, lässt sich noch nicht von quantitativen Ergebnissen berichten. «Unser Ziel ist derzeit, die Zahl der Multiplikatoren und teilnehmenden Organisationen zu erhöhen», so Loof. Inzwischen haben sich insgesamt elf Mentoren auf der Plattform Younect angemeldet, darunter Mitglieder von Jugendparteien, caritativen Einrichtungen, Sportvereinen und Vertreter von Schulen.”

media.net fragt… MyHammer will Bekanntheit wie Tempo und bietet Handwerk mit Qualität und Vertrauen. 50.000 Puzzleteile

Der Vorstandsvorsitzende der MyHammer Holding AG Markus Berger-de León empfiehlt Gründern: “Viel ausprobieren und keine Angst vor Fehlern haben, diese aber schnell erkennen und daraus lernen”. Media.net wollte das genauer wissen und stellte Berger-de Léon drei Fragen. “3 Fragen an…” ist eine Serie von media.net berlinbrandenburg, in der Mitglieder von medianet berlinbrandenburg je drei Fragen beantworten.

MyHammer bringt seit 2005 Transparenz in handwerkliche Dienstleistungen. Das Prinzip “Handwerker und Dienstleister per Mausklick” ist unverändert die Basis von MyHammer. In der konkreten Umsetzung haben die Freunde der Handwerker “schnell erkannt, dass es bei Handwerksleistungen um mehr geht als um den Preis: nämlich um Qualität und Vertrauen.” Das Modell wurde erweitert. ”Deswegen kann man sich bei MyHammer heute über eine offene Ausschreibung Angebote zuschicken lassen oder passende Handwerker und Dienstleister über unser Branchenverzeichnis direkt kontaktieren.”, betont Berger-de León in der ersten Antwort. Dazu kommen Bewertungen und von MyHammer geprüfte Qualifikationen. Interessant finde ich zwei Aspekte, die das Bild des Lohn-Dumping-Portals durchbrechen: Erstens kann ein Handwerker aus der Uckermark dank bundesweiter Präsenz und Aufträge in seiner Heimat, der Uckermark leben, was er nur von Aufträgen aus der Umgebung nicht könnte. Außerdem können Handwerker mit guten Bewertungen auch angemessene höhere Preise durchsetzen als Handwerker mit schlechten Bewertungen.

Berger-de Léon sieht einen Grund der innovativen Energie und Kreativität im MyHammer-Team darin, sich auch nach fünf Jahren die positiven Aspekte eines Start-ups bewahrt. Auch ein gutes, tragfähiges, skalierbares Business-Modell entsteht immer “sukzessive durch ständiges und beharrliches „Trial & Error“. Das kann Jahre dauern wie ein Puzzle mit 50.000 Teilen. Günter Faltin zitiert Prof. Simon von der Carnegie Mellon University: »Sometimes one needs as much as ten years and 50.000 chunks of information before an entrepreneurial concept is born«.

Kurz nach den 3 Antworten an media.net im Mai 2010 wurde im August 2010 bekannt, dass der Handwerker-Marktplatz in die USA expandiert. Berger-de Léons Vision von MyHammer ist, “dass jeder, der einen Handwerker oder Dienstleister sucht, automatisch an MyHammer denkt, so wie an Tempos bei Papiertaschentüchern.” Um das zu erreichen, kommt auch im Vorstand die Kreativität nicht zu kurz, “weil wir nicht zuletzt im Vorstand selbst regelmäßig Zeiträume schaffen, in denen wir uns zusammensetzen, um Bisheriges in Frage zu stellen und neue Ideen auf den Weg zu bringen.” Wir wünschen weiterhin víel Erfolg.

Eric Schmidt und Peter Kreuz in Berlin. “Never bored, never alone & never lost”. “Wer Zäune baut, bekommt Schafe.” Geld kein Motivator für “alles, außer gewöhnlich”

Jeder von uns kennt “To dos”  und “To do-Listen” – mehr als uns lieb ist. Wo aber lernt man in der Schule, im Elternhaus, in der Ausbildung, im Studium, vom Arbeitgeber, von Kollegen und Freunden, dass eine “To don`t-Liste” mindestens so wichtig ist wie die “To do-Listen”? Gehört habe ich das vorgestern zum ersten Mal. Ich saß in der 7. Etage im Kulturkaufhaus Dussmann in der dritten Reihe, und hing an den Lippen des Bestseller-Autors Peter Kreuz. Am Ende seines eindrücklichen Vortrags riet er uns: “Machen Sie nicht nur eine tägliche ‘To Do Liste’, sondern auch eine ‘To Don’t-Liste’. Denn was wir entscheiden nicht zu tun, ist mindestens so wichtig wie das, was wir entscheiden zu tun.” Nachzulesen ist das in einem ausführlichen Bericht von Arne Gottschalck im manager magazin Online. Peter Kreuz stellte am Mittwoch Abend bei Dussmann die Vermutung an, vom Kulturkaufhaus eingeladen worden zu sein, weil er auch über Peter Dussmann geschrieben hatte. Im Bestseller “Alles, außer gewöhnlich” von 2007 schreibt Kreuz auf Seite 121: “Dussmann wurde als ‘König der Putzfrauen‘ verspottet.” Im Heft der 99 Zitate von Anja Förster & Peter Kreuz wird Peter Dussmann zitiert: “Ich bin Unternehmer geworden, weil ich nicht für einen anderen Armleuchter arbeiten wollte. Freiheit ist für mich das entscheidende Wort.”

Direkt vor dem Vortrag von Peter Kreuz stellte Googles CEO Eric Schmidt um die Ecke vom Kulturkaufhaus Dussmann im Audimax der Humboldt Universität zu Berlin zwei Innovationen vor: Ein Millionen-Investment in Berlin in Form eines neuen Forschungs- und ZukunftsinstitutsDer Berliner Tagesspiegel schreibt dazu: “Das interdisziplinäre Institut für Internet und Gesellschaft soll in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen. Themen sind: Innovationen, politische Rahmenbedingungen und rechtliche Aspekte. Google wolle eine akademische Debatte anstoßen, begleitend zur öffentlichen Diskussion, sagte Schmidt.” Google werde außerdem 1.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. In den USA wäre er dafür vermutlich gefeiert worden, in Berlin blieb es gespannt oder gelassen ruhig. Mehr Resonanz löste sein entspannter Umgang mit den Mikrofon-Pannen aus. Das erste wireless Headset-Mikro ging nicht, das zweite wireless Hand-Mikro ging auch nicht, bis er ein drittes verkabeltes Mikro bekam. Er blieb entspannt und machte einen Witz über “difference between lan vs. wireless”.

Über die zweite, weltweit angelegte Innovation berichtet der Tagesspiegel am Mittwoch Abend: “… Start einer neuen Bezahllösung für digitale Medieninhalte bekannt. Mit ‘One Pass’ können Verlage Abonnements oder einzelne Artikel über ihre Webseiten verkaufen. Erste Partner in Deutschland sind die Axel Springer AG, der Burda-Verlag (Focus Online) sowie Gruner + Jahr (stern.de).” Eric Schmidt versprach in Bezug auf mobile Internet – frei zitiert: “You`ll never be bored, you`ll never be alone and you`ll never be lost.” Ähnliches sagte er auch schon im September 2010 bei der TechCrunch Disrupt conference: “It’s a future where you don’t forget anything…In this new future you’re never lost…We will know your position down to the foot and down to the inch over time…Your car will drive itself, it’s a bug that cars were invented before computers…you’re never lonely…you’re never bored…you’re never out of ideas.”, Bianca Bosker in The Huffington Post. Dabei legte Schmidt am Mittwoch in Berlin großen Wert darauf, dass Computer uns Menschen “free you up to be more human.” Damit meint er – frei zitiert, dass “computers will be better in what computers can do and humans will be better in what humans can do. And that will be very different!” Was Menschen besser können sind für Schmidt u.a. Intuition, Kreativität, Leadership, having fun.

Bei der Kreativität setzt auch Peter Kreuz in seinem Vortrag an: Menschen und Unternehmen müssen sich entscheiden, entweder sind sie “alles, außer gewöhnlich oder billiger”. Für “billiger” brauch man Mitarbeiter mit Fleiß und Gehorsam, für “alles, außer gewöhnlich” braucht man Mitarbeiter, die ihre Initiative, Kreativität und Leidenschaft nicht nur in der Freizeit einsetzen, sondern auch im Beruf. Das Manager Magazin berichtet dazu aus einem Vortrag von Anja Förster und Peter Kreuz: “Disziplin, Fleiß und Sorgfalt seien heute immer noch notwendige Bedingungen, aber sie reichen nicht mehr aus. ‘Wir brauchen heute auch Menschen, die die Initiative ergreifen, die kreativ Probleme lösen und die nicht nur ihre Hände und ihr Hirn mit zur Arbeit bringen, sondern auch ihr Herz. Menschen, die eben das Funkeln in den Augen haben.’” Viele Untersuchungen weltweit hätten gezeigt, so Peter Kreuz in Berlin, dass Geld nicht der Motivator für “alles, außer gewöhnlich” ist. Mitarbeiter brauchen so viel Geld, dass das Thema Geld für sie vom Tisch ist. Darüber hinaus motivieren drei Elemente:

  1. Selbstbestimmung. Das heißt Freiraum am Arbeitsplatz. Raum für eigene Ideen.
  2. Können. Das heißt Herausforderungen, um täglich besser zu werden und zu wachsen wie ein Tennis-Profi, der täglich trainiert und täglich Feedback bekommt.
  3. Sinn. Das heißt das tun zu können, was einem persönlich wichtig und ein Anliegen ist.

Super Zitat: “Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe.”, so Peter Kreuz. In der täglichen Umsetzung sei immer das WAS vom WIE zu trennen. Es geht beispielsweise nicht darum, Kontrolle (WAS) komplett wegzulassen (WIE), damit alle ihre Freiräume bekommen. Beispiel Reisekosten. Braucht es zur Kontrolle der Kosten (WAS) ein aufwändiges, bürokratisches Verfahren (WIE)? Nein. Ein Marktführer in Brasilien erstattet jedem Mitarbeiter die Reisekosten in jeder Höhe ohne komplizierte Anträge und Berichte. Die Reisekosten werden im Intranet für alle Mitarbeiter dokumentiert. Dadurch gibt es eine Selbstkontrolle. Und bringt ein Kollege einen 1-Millionen-Deal mit nach Hause, gönnen ihm alle auch den Champagner zur Feier.

“Wissen führt nie zur Veränderung.” Eine weitere Erkenntnis aus dem spannenden Abend bei Dussmann. Wir denken, dass wir über eine saubere Analyse zum Handeln und zur Veränderung kommen. Peter Kreuz zeigt einem anderen Weg auf: “1. Sehen, 2. Fühlen, 3. Veränderung.” Und dann experimentieren. Veränderung = neu. Neu = unbekannt. Unbekannt = im Experiment kennen lernen. Im September und Oktober 2010 hatte ich in mehreren Blogbeiträgen den neuen Bestseller “Nur Tote bleiben liegen” vorgestellt: “Zusammenfassend ist für Förster & Kreuz klar, dass Dynamiker auf die unbegrenzten Möglichkeiten von Versuch, Irrtum und Lernen vertrauen, während Statiker einem Weltbild anhängen, in dem Veränderung im Kern eine Bedrohung darstellt.” Zur Veränderung nach dem Sehen und Fühlen gehören Vertrauen in Versuche, Irrtum und Lernen. Zum Lernen gehören üben, üben und üben genauso wie das Risiko, denn der Ausgang bleibt bei Veränderungen immer offen und Scheitern gehört dazu.

Vor 8 Tagen schrieb Peer Schader in der Berliner Zeitung einen Artikel mit dem Titel: “Viele Sendungen im deutschen Fernsehen stammen aus dem Ausland, weil dort öfter mit neuen Ideen experimentiert wird.” Er schreibt darin: “Rob Clark, President of Global Entertainment beim Produktionsriesen Fremantle Media, sagt: ‘Es gibt drei Voraussetzungen: ein Umfeld für kreative Entwicklungen, in dem es auch mal erlaubt ist zu scheitern, risikobereite Sender und eine liberale Auslegung der Rechteverwertung.’ Diese Voraussetzungen sind in Großbritannien vorbildhaft erfüllt.” Das sagt alles, das Umfeld erlaubt Risiko und gewinnt kreative Entwicklungen, die dann weltweit vermarktet werden. Dies sieht man im TV nur im Abspann, denn “Am Ende erscheint dort der Hinweis: ‘Basierend auf einem Format von 19 Entertainment und Fremantle Media’. Denn ‘Superstars’ werden nicht nur in Deutschland gesucht, sondern überall auf der Welt: in Australien und Kanada genauso wie auf den Philippinen, in Frankreich, Malaysia und den USA.”, so Peer Schader.

Wer mehr Inspiration sucht, die Berliner Zeitung hat eine ganze Serie zu “Mutmachern” veröffentlich. Und HESSENMETALL bittet darum, dieses Video zum Nachwuchswettbewerb „MEine Zukunft” 2011 für Innovation weiterzugeben. Dies tun wir doppelt gerne, denn auch mit uns geht HESSENMETALL neue Wege. Im März startet HESSENMETALL mit YOUNECT für Duale Studiengänge in Hessen ein neues PERSONECT-Portal. Wir freuen uns auf den Start in etwa 10 Tagen und werden darüber berichten.