27.04.2012 BERLIN MAXIMAL “Wertvolle Talente für die Region”

In der Ausgabe 05/2012 vom 27.04.2012 befragt BERLIN MAXIMAL den Geschäftsführer der YOUNECT GmbH, Martin Gaedt, zum Talentpool. Anlass war die Auszeichnung der Standortinitiative “Land der Ideen” für den “Talentpool – Bewerber auf Empfehlung”.

In dem Interview verweist Martin Gaedt u.a. auf Brandenburg: “In Brandenburg bewerben sich nur 38 Prozent der Brandenburger Studenten. 62 Prozent gehen weg. Im Talentpool stellen sich Studierende schon während des Studiums vor, damit regionale Unternehmen aktiv auf sie zugehen können. Die meisten Studierenden kommen nie in Kontakt mit interessierten lokalen Firmen.”

Der ganze Artikel steht im aktuellen Heft BERLIN MAXIMAL 05/2012 auf Seite 32.

08.03.2011 startupcareer “Interview mit Martin Gaedt (younect): Wie KMUs Azubis finden”

Yvonne Neubauer auf startupcareer: “Martin Gaedt beschäftigt sich als Geschäftsführer der YOUNECT GmbH seit Jahren mit dem Ausbildungsmarkt.  Das erklärte Ziel der mehrfach prämierten Plattform YOUNECT.de ist die Vermittlung von Berufseinsteiger an Unternehmen und die Ansprache von Schülern, die bundesweit Ausbildungsplätze, duale Studiengänge und Praktika suchen.  Im Interview  räumt Martin Gaedt mit dem Vorurteil auf, dass kleinere und mittelständische Unternehmen grundsätzlich das Nachsehen im Wettbewerb um gute Auszubis haben – vorausgesetzt sie befolgen ein paar goldene Regeln beim Recruiting.” das ganze Interview

19.04.2010 saatkorn “wie erreicht man schüler mit social media und employer branding?”

Hier das komplette Interview im saatkorn-Blog. Auszugsweise der Anfang und das Ende: “martin gaedt, geschäftsführer der younect gmbh, innovationsmanager und social entrepreneur. geprägt haben ihn 20 jahre ehrenamtliche jugend-bildungsarbeit wie schüleraustausch, kreativwettbewerbe und berufsberatung sowie 10 jahre selbständigkeit in der innovationsberatung gepaart mit günter faltins „take a social problem and turn it into a business idea“… “aus meiner sicht, gibt es sogar zu viele verstreute initiativen wie 279 jobstarter-projekte des bmbf und bibb, 206 kompetenzagenturen des bmbfsf und dlr, 379 mint-initiativen usw. jede ihk und hwk hat eine eigene stellebörse. der schüler ist also nicht nur mit der auswahl unter 350 ausbildungsberufen und 2000 studiengängen überfordert, sondern orientierungslos gegenüber hunderten initiativen und projekten zur berufsorientierung. viele schüler schalten aufgrund des informations-überflusses ab und verschieben ihre entscheidung: „ich finde younect sehr spannend und erlebe derzeit hautnah mit, wie freunde von mir überhaupt keine ahnung haben was sie nach dem abitur überhaupt machen sollen.“, ein 18-jähriger hamburger. es fehlt relevanz, es fehlt orientierung und es fehlt zusammenarbeit. es gibt also viel zu tun. und mit jedem jahrgang von schulabgängern wieder neu! auf geht`s!”

50.000 Ausbildungsplätze unbesetzt – wie schon 2009. NORDPOOL setzt auf regionale Netzwerke

Etwa 50.000 Ausbildungsplätze werden in diesem Jahr unbesetzt bleiben – wie schon 2009. Das schätzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). “Der demografische Effekt schlägt voll durch.” Seit 2003 sei die Zahl der Lehrstellen in Industrie und Handel um 10,7 Prozent gestiegen, die Zahl der Bewerber dagegen um 9 Prozent gesunken. Eine genaue Bilanz der Stellensituation wird am Dienstag vorgelegt.

Die Shell-Jugendstudie lässt viel Social Media Potential erahnen: 93% der Schüler sind täglich online und pflegen ihre Kontakte. Allerdings werden großteils dieselben Kontakte gepflegt wie auch offline: Freunde. Verbandseiten wie vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. sind keine Selbstläufer, sie werden gar nicht gefunden.

Martin Gaedt, Geschäftsführer von YOUNECT, erläutert im Interview mit Manuel Koelman, wie wichtig es für Unternehmen ist, regionale Netzwerke für ihre Azubisuche zu nutzen. Es geht außerdem um negative und positive Trends im HR-Recruiting – insbesondere im Bereich Azubis wie die strukturelle Herausforderung, 900.000 Schulabgänger in wenigen Monaten PASSEND zu vermitteln. Insbesondere weist Martin Gaedt in dem Interview darauf hin, regionale Netzwerke webbasiert zu unterstützen.

In Niedersachsen läuft der NORDPOOL für die NORD/LB. Dieser Online-Pool wird gefüllt mit Empfehlungen von konkreten Mentoren, Multiplikatoren, Jugendleitern, Sporttrainern, Schülervertretern aus den Schulen und Jugendorganisationen, die die Schüler direkt erleben und am meisten beeinflussen, Menschen, denen die Schüler vertrauen und zuhören. Was ein Mentor empfiehlt, hat Bedeutung. Deren Rat wird ernst genommen. Schüler werden so über persönliche Empfehlung auf die Ausbildungen aufmerksam. Dadurch erhöht sich die Chance auf einen PASSEND besetzten Ausbildungsplatz.

Einen anderen Weg geht der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. mit PERSONECT. Die EMPFEHLUNG geht hier von Unternehmen aus: Statt Absagen werden gute Bewerber intern weiter empfohlen unter den Mitgliedern  – natürlich datenschutzrechtlich korrekt. Bisher bekommt ein guter Bewerber, der aus Kapazitätsgründen nicht eingestellt wird, eine Absage und geht im schlimmsten Fall der ganzen Branche verloren. Der VME sieht dort seine Service-Aufgabe gegenüber seinen Mitgliedern, die nun intern gute Bewerber an die anderen 149 Unternehmen weiter empfehlen können.