@Schüler:”Stärken-/ Schwächenprofil machen!” @Arbeitgeber: “Azubis für direkte Kontakte freistellen.”

24
Mai 2010

Harald Lexis bringt seine Tipps ein aus der Zentrale Kaufmännische Ausbildung bei Bertelsmann. Er kümmert sich auch um das Thema Schüler-Marketing für die kaufmännischen Ausbildungsangebote am Standort Gütersloh. Zu Bertelsmann gehören viele bekannte Unternehmen wie die RTL Group.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“A) Vor der Berufswahl steht die Analyse der eigenen Fähigkeiten. Was kann ich gut? Was antworten meine Freunde, wenn sie nach meinen Stärken gefragt werden? Stimmt die Fremdeinschätzung mit meinem Selbstbild überein. Tut sie das nicht, sollte man mit Übergangschoaches, die an zahlreichen Schulen hervorragende Arbeit leisten, sprechen. Ohne ein Stärken-/Schwächenprofil kann man keine bewusste und zieladäquate Berufswahl erwarten. Dies ist der Hauptgrund, warum die Berufswahl der Jugendlichen wie bei den Lemmingen läuft. Was macht meine Freundin? Zahnarzthelferin? OK, das mache ich auch. Daher die Konzentration auf wenige Berufsbilder und die schlechte Qualität der Entscheidungen mit der Folge hoher Abbrecherquoten. …weiterlesen »

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@Schüler: “Probiert euch aus! Schnuppert in den Job rein” – @Arbeitgeber: “Wissen Sie, wo Ihre potenziellen Azubis unterwegs sind?”

17
Mai 2010

Heute antwortet Thorsten Laumann. Er ist Pressesprecher der allesklar.com AG, zu der das große Web-Portal  meinestadt.de gehört.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Auch ich habe mir vor vielen Jahren die Frage gestellt ,Welcher Job ist der richtige für mich?`. Eine Antwort habe ich spontan nicht gefunden, daher habe ich mich auf die Suche gemacht. Wie ich das gemacht habe? Ich habe unzählige Praktika und Hospitationen absolviert. Ich habe mal hier und mal dort reingeschnuppert und damit jede Menge Erfahrungen gesammelt. So wusste ich schnell, was mir Spaß macht und natürlich auch, was mir überhaupt keinen Spaß macht. Und genau diese Vorgehensweise gebe ich gerne an junge Leute weiter: Probiert euch aus! Informiert euch, was euch interessieren könnte und dann schnuppert in den Job oder in das Unternehmen rein. Das hilft euch, euch für einen Weg zu entscheiden und zudem knüpft ihr Kontakte und könnt euch gleichzeitig vielen Unternehmen vorstellen und beweisen.”

1 Tipp zur Nachwuchsgewinnung an Personaler, Arbeitgeber und Verbände:

“Wissen Sie, wo Ihre potenziellen Azubis unterwegs sind? Wo sich junge Menschen auf die Jobsuche machen bzw. sich über Ihre Zukunft informieren? In Ihrer Tageszeitung? Ja, vielleicht. Aber sicherlich nur einige wenige. Daher mein Tipp: Schalten Sie nicht einfach Ihre Azubi-Anzeige in Ihrer Lokalzeitung, weil Sie es immer so gemacht haben. Informieren Sie sich bei den jungen Leuten selbst, wo Sie sich tummeln: Im Internet? Auf Jobmessen? Auf Infoveranstaltungen? Wenn Sie wissen, wo die Azubis von morgen auf die Suche gehen, können Sie Ihr Unternehmen dort präsentieren. So vermeiden Sie Streuverluste und sprechen Ihren Nachwuchs dort an, wo er unterwegs ist. Denn nichts ist schlimmer als eine Stellenanzeige, die niemand liest…”

Thorsten Laumann

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