“Deutschland steckt mitten in der tiefsten Wirtschaftskrise. Eine Ausbildungskrise gibt es hingegen nicht”,

15
Okt 2009

so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben auf http://www.tagesschau.de/wirtschaft/lehrstellen104.html.

Wie die Tagesschau online (ARD) heute (15.10.2009) berichtet, ist die Zahl der Ausbildungsbewerber um 14% zurückgegangen. 500.000 neue Ausbildungsverträge(8% weniger als im Vorjahr) wurden bis zum 30. September unterschrieben, so die Tagesschau, wo hingegen 17.000 Plätze nicht besetzt wurden. 9600 Bewerber gehen in diesem Jahr ganz leer aus. …weiterlesen »

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Die Bewerberzahlen nehmen weiter ab

14
Okt 2009

Younect bezieht Stellung zur Lehrstellenbilanz 2008/2009 der Bundesagentur für Arbeit.

Berlin, den 13.10.2009.Im vergangenen Arbeitsjahr verzeichnete der deutsche Arbeitsmarkt zum zweiten Mal in Folge mehr offene Lehrstellen als Bewerber. Dies ergab der Bericht der Bundesagentur für Arbeit zur Lehrstellenbilanz im Ausbildungsjahr 2008/2009, der heute veröffentlicht wurde. Trotz Wirtschaftskrise und des dadurch bedingten Rückganges an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen: Die Zahl der Bewerber hat demografiebedingt weiter abgenommen, insgesamt um 14 %.
Von einer Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt kann aber kaum die Rede sein. „Aus Schülersicht ist die aktuelle Entwicklung …weiterlesen »

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Was die Krise uns gekostet hat

16
Sep 2009

Als erster Youser, ist Tom unserer Aufforderung gefolgt und hat seinen Blog-Artikel eingesendet. Wenn ihr ebenfalls Artikel in unserem Blog veröffentlichen und so an der Verlosung der Amazon-Gutscheine teilnehmen wollt, schickt uns eure Blog-Artikel an blog@younect.de! Toms Artikel zum Thema “Wirtschaftskrise” seht ihr hier:

Etwa 3000 €uro hat es für jeden Bundesbürger gekostet. Nun nach einem Jahr zieht der Staat etc. eine Bilanz. Ein paar Milliarden €uro Verlust und 1000 Jobs auf Schräglage.

Jetzt sprchen die Fakten für sich: Wohlstandverlust nennen das die Experten, für die 3000 €uro misse für jeden Bundesbürger. 474 Milliarden €uro zahlte die Bundesregierung – krisengebunden. Bislang hat die Krise “Weltweit” 50 Billionen Doller vernichtet, das heißt dieses Geld ist weg und kommt auch nicht wieder.

Aber dramatischer jetzt sind die Zahlen, die sich um die reine Existenz dreht.

1,4 Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland in “Kurzarbeit” eingeteilt. Allein im “Maschinenbau” stehen 60 000 Jobs auf der Kippe. Wenn jetzt das Anfangsprogramm “Kurzarbeit” ausläuft, wird die Zahl der Arbeitslosen steigen, wie nie zuvor. Da sind sich die Experten und andere sicher.

Fast schon lächerlich mutet da die Misere der Millionäre an. Zwei Millionäre mussten schon ihren Hut nehmen und mussten aus der Statistik der Millionäre verschwinden. Ein Beispiel: …weiterlesen »

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Früher wollte sie Kinderärztin werden – Heute setzt sich Ekin Deligöz für die Rechte von Kindern ein

14
Sep 2009

Im heutigen Interview stellen wir Frau Deligoz, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vor. Sie berichtete YOUNECT von ihrem manchmal sehr steinigen Bildungsweg und ihrer Karriere als Politikerin bei Bündis 90/DIE GRÜNEN.

YOUNECT: Bitte stellen Sie sich doch kurz vor: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf arbeiten Sie? Welche Position besetzen Sie genau?

Ekin Deligöz: Ich heiße Ekin Deligöz, komme aus Schwaben und bin seit 1998 Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Neu-Ulm. Derzeit bin ich kinder- und familienpolitische Sprecherin meiner Fraktion und Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und lebe in Senden/Bayern und in Berlin. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinen Kindern.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Ekin Deligöz: Ich bin seit 1989 Mitglied von Bü90/Grünen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten ein für den Erhalt der Umwelt, eine ökologische, moderne Wirtschaftspolitik, eine sozial ausbalancierte Politik auch und gerade in Zeiten der Globalisierung und, nicht zuletzt, für die Wahrung und Stärkung von Bürgerrechten. Die Zeit drängt: für Wirtschafts- und Klimakrise müssen jetzt Lösungen gefunden werden. Und zwar nachhaltige, die akute Probleme nicht einfach auf die kommenden Generationen abwälzen. Damit das gelingt, muss ein Umdenken stattfinden, das Umwelt und Arbeit miteinander verbindet, Gerechtigkeit herstellt und Freiheit stärkt. Dazu schlagen wir den Grünen Neuen Gesellschafsvertrag vor.

- Wie wir mit einem konsequent sozial-ökologischen Programm 1 Million neuer Arbeitsplätze schaffen werden,

- wie wir die Klimakatastrophe abwenden und eine Zukunft erneuerbaren Energien gestalten wollen,

- wie wir gerechte soziale Verhältnisse und gute Bildungs- und Teilhabechancen für alle gewähren wollen,

- und wie wir Selbstbestimmung und Emanzipation in einem bedrängen Rechtsstaat sichern wollen

kann jeder genauer nachlesen z.B. im Grünen Wahlprogramm (http://gruene.de/einzelansicht/artikel/unser-wahlprogramm.html)

YOUNECT: Als Sie Kind waren, hatten Sie sicher einen Berufswunsch/ Traumberuf. Welcher war das und was machte für Sie den Reiz an diesem Beruf aus?

Ekin Deligöz: Ich bin in der Türkei aufgewachsen und wurde dort sehr viel mit Armut und Ungleichheit konfrontiert. Vor allem Kinder haben unter dieser gelebten Armut sehr gelitten. Deshalb wollte ich Kinderärztin werden und den Kindern insbesondere in den Entwicklungsländern helfen. …weiterlesen »

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