Film auf BuchTV: Einen geeigneten und qualifizierten Bewerber für eine Lehrstelle zu finden, wird immer komplizierter. Ein Zustand, den das Internet-Startup Younect.de ändern will. e-Matching heißt das Verfahren, das dafür sorgen soll, dass der Azubi die Lehrstelle findet, die am besten zu ihm passt – und umgekehrt. Film auf BuchTV
Januar 2009 BuchTV “Finden statt suchen: Mit E-Recruiting zum Ausbildungsplatz”
Sep 2011
- Author: Martin Gaedt
- Category: Pressespiegel
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70.300 Lehrstellen unbesetzt zum heutigen Ausbildungsstart
Sep 2010
- Author: Martin Gaedt
- Category: Arbeitgeber, Aus der Politik, YOUNECT
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Bundesweit sind zum heutigen Start der dualen Ausbildungen 70.300 Lehrstellen unbesetzt, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) gestern mitteilte. Allein in NRW sind derzeit noch fast 11.500 Azubi-Stellen frei. Gleichzeitig gibt es deutschlandweit 97.400 Kandidaten, die freie Lehrstellen suchen. Sicher ist, dass durch den demografischen Wandel diese „Lehrstellenlücke“ immer kleiner wird. Verschleiert wird die Statistik durch die circa 260.000 in den staatlichen Übergangssystemen befindlichen Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle.
Warum bleiben Jahr für Jahr trotz des Überhangs so viele Lehrstellen unbesetzt?
Zahlreiche Antworten – jeder aus seiner Sicht: Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Priska Hinz kritisiert, dass der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt nicht ankäme, da viel zu wenig Unternehmen ausbildeten. Eine zweite Antwort bietet Wilhelm Behmer aus Düsseldorf: Der Bäcker- und Konditormeister sucht noch einen Bäckerlehrling und zwei Bäckereifachverkäuferinnen. Er hatte 15 Anwärter als Praktikanten, von denen begann nur eine als Auszubildende… und hielt nur eine Woche durch, dann brach sie die Ausbildung ab. Insgesamt brechen – seit Jahrzehnten unverändert – durchschnittlich 20% der Auszubildenden ihre Lehre ab. Einer der Hauptgründe dafür ist die Unkenntnis über die Realität der Berufswelt. Schulabgänger haben häufig keinerlei Vorstellung von der Arbeitswelt. Woher auch? Jugendliche orientieren sich bei der Berufswahl vor allem an ihrer eigenen Erlebniswelt. Wie wir alle uns an unserer Erlebniswelt orientieren. Bestes Beispiel dafür sind die Begründungen von Frau Hinz und Bäckermeister Behmer am Anfang dieses Absatzes. Beide argumentieren auf der Basis ihrer Erfahrungen und Grundannahmen. Auch die “Big Five” in Salzgitter machen sich laut TAZ schon Sorgen: “Der demografische Wandel”, sagt Florian Löbermann, Leiter Berufliche Bildung, Salzgitter AG, SZST Salzgitter Service und Technik GmbH. “Die Qualität der Bewerber”, sagt Herbert Lindhofer, der Elektromeister. Das Niedersächsischen Landesamts für Statistik prognistiziert Salzgitter für 2021 fünfzehn Prozent weniger Einwohner und fast 30 Prozent weniger Unter-18-Jährige.
Egal wie man es dreht und wendet: Für Unternehmen wird bedeutend schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Der Wettstreit um Talente wird härter, berichten ZEIT ONLINE und das Handelsblatt: Viele Unternehmen gehen deshalb neue Wege. Wir gehen mit und berichten.
Heißer Herbst in Aussicht: Absoluter Tiefpunkt! Schrumpfung! Zeitbombe! Irre Schlacht!
Aug 2010
- Author: Martin Gaedt
- Category: Arbeitgeber, Aus der Politik, Schüler, Bewerber, Berufseinsteiger
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Zurück aus der Sommerpause, werden die Debatten und Vorschläge kontroverser, die Zahlen zweideutiger, die Headlines reißerischer. Heutige Titel in der BILD: “Die irre Schlacht um Azubis. Unternehmen ködern Lehrlinge mit Geschenken und Prämien. Sachgeschenken wie Notebooks zum abgeschlossenen Vertrag. Einige zahlen Prämien für gute Leistungen.” und in der FAZ: “Lehrlingsmangel im Osten. Nicht nur ostdeutsche Handwerksbetriebe müssen sich einiges einfallen lassen, um überhaupt noch Lehrlinge zu finden.”
Das ist alles nicht mal neu, der Tagesspiegel titelte schon im August 2008: “Lehrstellen bleiben Leerstellen” und fand den Titel – zu recht – so originell, dass die Headline im Februar 2010 wieder aufgewärmt wurde: “Viele Lehrstellen bleiben Leerstellen.” Eine neue dramatischere Headline folgte: “Zeitbombe demografischer Wandel” und „Wir stehen vor einer gigantischen Herausforderung“ Der Tagesspiegel 31.03.2010. „Absoluter Tiefpunkt bei den Schülerzahlen“ Bild 16.03.2010. „Die demografische Entwicklung reißt eine Nachwuchslücke auf.“ Handelsblatt 16.03.2010. “Es gibt Zahlen, die können Angst machen. Es kommt etwas auf uns zu, was es so noch nie gegeben hat.” Dr. Ulrich, Statistiker beim BIBB am 27.01.2o10.
Die BILD zitiert heute den DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks so: „Allein 2010 wird es 50 000 Ausbildungsplätze geben, die die Unternehmen nicht besetzen können, weil qualifizierte Bewerber fehlen.” Die Zahl ist gar nicht mal neu, denn schon im April stellte der DIHK nach einer Umfrage unter 15.000 Unternehmen fest, dass schon 2009 Lehrstellen unbesetzt geblieben sind… auch 50.000. Zusammen macht das 100.000 unbesetzte Lehrstellen laut DIHK in 2009 und voraussichtlich 2010. …weiterlesen »


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