@Schüler: “IMMER das machen, was man machen möchte.” @Arbeitgeber: “Offener sein.”

6
Jun 2010

Christina Krüger liebt das Lesen, Schreiben, Musik und Filme. Sie ist Schülerin und Träumerin, Reisende und Cineastin. Außerdem ist sie sehr aktiv in Köln mit der Youth Bank und den Julis. Ihr Lieblingszitat: “It’s hard to stay mad when there is so much beauty in the world.” [American Beauty]

Ihr Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Egal, was andere sagen, also ob das Lehrer, Freunde, Bekannte, Verwandte, oder wer auch immer ist, immer, IMMER das machen, was man machen möchte. Nicht von doofen NCs und zu hohen Anforderungen verunsichern lassen. Und ganz wichtig: schon vorher Seminare in die Richtung besuchen d.h. sich weiterbilden- das erhöht die Chancen enorm, wie ich gemerkt habe.”

Ihr Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Offener sein. Ich finde, ganz viele Betriebe komme sehr “verstockt” rüber- das ist abschreckend. Und nicht so sehr auf bestimmte Leistungen bestehen- das machen in der Kölner Umgebung unheimlich viele. Begeistert war ich, als ich einen Bericht von einem Betrieb gelesen habe, der von seinen Azubis eine 3 in Mathe erwartet hätte, einen Jungen mit einer 5 in Mathe aber trotzdem genommen, und ihm dann die Nachhilfe finanziert hat. Der Druck in den Schulen nimmt Ausmaße an, die sich keiner mehr vorstellen kann. Das muss in der Ausbildung nicht fortgesetzt werden.”

Vielen Dank, Tina, auf ein baldiges Wiedersehen.

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@Schüler:”Mit dem Beruf identifizieren.” @Arbeitgeber: “Offen und ehrlich sein.”

27
Mai 2010

Heiko Steffen von A.N.T.S. Dienstleistungen und Personalservice ist ein Profi in der Perrsonalvermittlung. Er vermittelt aus einem Pool von 21.200 Fachkräften u.a. Schweißer,  Hochdruckschweißer, Fallnahtschweißer, Spiegelschweißer, Schlosser, Industrie-Isolierer, Eisenflechter, Einschaler, Betonierer, Maler & Lackierer, u.v.a.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Da wo sie die meisten Interessen zeigen. Was ihnen auch Spaß macht. Sich in nichts drängen lassen, denn nur wer sich mit dem Beruf identifizieren kann und Spaß an dem Beruf hat, kann seine volle Leistung einbringen.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Immer wieder habe ich durch meine Arbeitsvermittlung gemerkt, das mich Firmen regelrecht reinlegen wollen Sie geben mir die Konditionen für die zu besetzende Stelle. Diese sind bis 12 Euro je nach Qualifikation, Auslöse bis 63 Euro je nach Qualifikation + Unterkunftszuschuss und Fahrtkostenzuschuss.

Wenn ich diesen Firmen, dann Bewerber vermittle, dann kommen die richtigen Konditionen. Ich hatte einen hervorragenden Schweißer mit über 15 Jahren Berufserfahrung und immer gearbeitet bis zu Finanzkrise.
Der Kunde hat ihm angeboten 8,50 Euro und 35 Euro Auslöse. Von dem Unterkunft- und Fahrtkostenzuschuss war plötzlich keine Rede mehr.

Die Firmen sollen offen und ehrlich sein, Sie sollen den Leuten das zahlen, was sie auch wert sind. Wir verlieren immer mehr gute Fachkräfte ins Ausland und der Staat unterstützt dies auch noch. …weiterlesen »

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@Schüler: “Eigeninitiative gefragt!” @Arbeitgeber: “Wertschätzung entgegen bringen.”

23
Mai 2010

Kathrin Wolf ist kurz vor dem Ende Ihres Studiums. Mitte 2011 ist sie Diplom-Kommunikationswirtin. Kathrin hat 2007/2008 mit ihrem Team Com.pass an einer Kommunikationsstrategie gearbeitet, mit der sich die Unternehmenskunden von YOUNECT in der Region Berlin-Brandenburg als Testmarkt gewinnen lassen.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, sich für ein Berufsfeld oder konkreten Berufswunsch zu entscheiden. In der Schule wurde mir dabei leider kaum geholfen. Daher ist Eigeninitiative gefragt! Wichtig ist, sich selbst über seine Stärken und Schwächen klar zu werden und ein Berufsfeld zu wählen, was diesen am ehesten gerecht wird.

Praktika können helfen, den Berufswunsch auszuprobieren und auch mögliche Ausbildungsunternehmen kennen zu lernen. Dabei muss der erste Versuch nicht gleich ein Treffer sein. Aber „Fehlversuche“ müssen kein herber Rückschlag sein. Im Gegenteil: Zu wissen, was man nicht machen möchte, ist eine wertvolle Erfahrung und hilft den richtigen Berufsweg einzuschlagen.

Also seid offen und legt euch nicht allzu früh fest.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Es liegt auch an den Unternehmen die Berufe, in denen sie ausbilden, für potentielle Auszubildende klar zu umreißen und so die richtigen Bewerber zu finden. Jugendliche nutzen immer mehr das Internet. Hier sollten Unternehmen präsent sein. Je nach Größe und Tätigkeitsbereich des jeweiligen Unternehmens ist es sinnvoll, wenn die Auszubildenden mehrer Bereiche des Unternehmens durchlaufen oder wenigsten hineinschnuppern können. Dies fördert die Bindung des Azubis an das Unternehmen und weckt ggf. bisher versteckte Potentiale. Darüber hinaus muss den Azubis ein Gefühl der Wertschätzung entgegen gebracht werden.”

Vielen Dank, Kathrin, und guten Endspurt für dein Diplom.

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