11/2011 METROPOLNEUR “Bewerber auf Empfehlung”

18
Nov 2011

In dem Magazin für die Metropolregion Bremen-Oldenburg “METROPOLNEUR” wird auf den Seiten 3, 68 und 69 der Talentpool von YOUNECT vorgestellt. Der METROPOLNEUR zitiert Martin Gaedt, Geschäftsführer der YOUNECT GmbH: „das wären in 10 Jahren jährlich etwa 170.000 Schulabgänger weniger!“. Damit bezieht sich Herr Gaedt auf einen Artikel in ZEIT ONLINE “Klick und passt”: “Bis 2020 wird es Prognosen zufolge bis zu 170000 Schulabgänger weniger geben – ein Drittel weniger potenzielle Auszubildende.”

Die Kernaufgabe der regoionalen Netzwerke ist die Gewinnung zur Zusammenarbeit. Ein Unternehmen alleine kann keine Vorräte anlegen! Das geht nur im regionalen Verbund! „Wir müssen die Überzeugung in den Köpfen der Unternehmensverantwortlichen verankern, dass auch ein qualifizierter Bewerber, der zu einem anderen Unternehmen in der Region geht, in einigen Jahren durchaus wieder ein Thema für das empfehlende Unternehmen sein kann“, wird Martin Gaedt weiterhin im METROPOLNEUR zitiert.

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11.07.2008 business-on.de Berlin “Warum ist Berufsorientierung zentral für die deutsche Wirtschaft?”

22
Sep 2011

Berlin. Die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung im Leben eines jungen Menschen. Aber auch von Bedeutung für die Unternehmen – schließlich wünscht man sich als Arbeitgeber Nachwuchsmitarbeiter, die wissen, was sie wollen und mit ihren Stärken und Interessen zu dem Beruf passen, den sie ausüben. Dieser Artikel gibt Ihnen einen kurzen Einblick, wie es um die Berufsorientierung bei Jugendlichen steht und welche Auswirkungen dies für die deutsche Wirtschaft hat.

Jugendliche nehmen nur 20 von über 300 Ausbildungsberufen wahr

Studien verschiedener Statistikämter Deutschlands zufolge, fokussieren sich zukünftige Auszubildende auf nur wenige der möglichen Berufe. So wurden in Hamburg im Jahr 2006 nach Informationen des Statistikamts Nord (Presseinformation Nr. 131/2007 vom 04.12.2007) beispielsweise 309 verschiedene Ausbildungsberufe angeboten, aber „53 Prozent aller männlichen und sogar 72 Prozent aller weiblichen Auszubildenden verteilten sich auf jeweils nur 20 Ausbildungsberufe“. Ganz vorne lagen bei den männlichen Auszubildenden der Kfz-Mechatroniker (5,7%), gefolgt vom Einzelhandelskaufmann (5%) und dem Kaufmann im Groß- und Außenhandel (4,8%). Die weiblichen Auszubildenden konzentrierten sich auf den Beruf der Kauffrau für Bürokommunikation (7,2%), gefolgt von der Kauffrau im Einzelhandel (6,5%) und der Kauffrau im Groß- und Außenhandel (5,4%). In Schleswig-Holstein liegt eine fast identische Situation mit einer nur etwas veränderten Rangliste der am häufigsten gewählten Berufe vor. Im Land Brandenburg verteilten sich nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg (Pressemitteilung Nr. 90 vom 23.04.2007) sogar ein Drittel aller männlichen und 50 Prozent aller weiblichen Auszubildenden auf jeweils nur zehn von über 300 möglichen Ausbildungsberufen.

500 Mio. € Ausbildungskosten für Ausbildungsabbrecher

Sind diese Berufe so beliebt, weil sie trotz unterschiedlicher Interessen, Stärken und Lebenseinstellungen zu vielen Menschen passen? Die Quote der Ausbildungsabbrüche bestätigt diese These nicht: Etwa jeder fünfte Auszubildende bricht seine Ausbildung vorzeitig ab (Angabe aus: Berufsbildungsbericht 2008: Vorversion, Hrsg.: Bundesministerium für Bildung und Forschung (2008)). Das hat zur Folge, dass Unternehmen schon seit Jahren – und das Jahr für Jahr – über 500 Mio. € Gesamtkosten für Ausbildungs-Abbrecher investieren und leerstehende Lehrstellen monatelang blockiert werden*. Jede/r Dritte der jungen Leute, die den Ausbildungsvertrag vorzeitig lösten, gab nach einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (Pressemitteilung 07/2003 vom 26.02.2003) einen Grund im Zusammenhang mit mangelnder Berufsorientierung an. Hierbei sind mehr Hilfestellungen gefordert.

Ein Lösungsansatz

Eine webbasierte Plattform im Primärmedium der jungen Menschen bietet Orientierung im Dschungel der quasi unendlichen Möglichkeiten der Berufswahl sowie Gelegenheit zum Austausch untereinander. Schüler, Studenten und Azubis haben daneben die Möglichkeit, ein Bewerberprofil online zu stellen sowie eine Entscheidungshilfe zu nutzen. Unternehmen können hier gezielt nach Bewerbern suchen. Wenn alle Kriterien im Bewerberprofil zur Suche der Unternehmen passen, schlägt YOUNECT den Unternehmen die passenden Bewerber vor. Ein Vorteil für die Unternehmen: Diese jungen Leute haben über ihre Interessen und Stärken nachgedacht und sich ausgetauscht, sie wissen, was sie erwartet und was sie wirklich wollen. Das soll beiden Seiten dabei helfen, die Abbrecherquote zu senken. Ein weiterer Pluspunkt: Auch KMUs, die unter den jungen Leuten unbekannt sind und oft nur aus diesem Grund nicht von den passenden Bewerbern als Arbeitgeber wahrgenommen werden, finden ihre Nachwuchsmitarbeiter und können diese gezielt ansprechen. Unternehmen können zudem YOUNECT.de als Aktions-Plattform nutzen, um Berufe und Ausbildungen bekannter zu machen dadurch auch als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Passende Nachwuchsmitarbeiter sind eine Grundvoraus­setzung zum wirtschaftlichen Überleben in Zeiten von Arbeitskräfte­mangel und sinkenden Bewerberzahlen. Bis 2020 wird es in Deutschland etwa 170.000 Schulabgänger weniger geben – das heißt gleichzeitig auch etwa ein Drittel weniger potenzielle Auszubildende. Sichern Sie sich diejenigen, die wissen, was sie wollen und was sie erwartet – auf younect.de !

* “Die Bruttokosten der betrieblichen Berufsausbildung betrugen 2001 nach einer Vollkostenrechnung im Gesamtdurchschnitt 16.435 € pro Auszubildenden und Jahr. Die Hälfte davon machen die Personalkosten der Auszubildenden aus.” (Angabe des Bundesministerium für Bildung und Forschung). Die monatlichen Ausbildungskosten belaufen sich damit auf 1369,58 €.

20% von 625.000 Auszubildenden brechen ab x 1369,50 € monatl. Ausbildungskosten x durchschn. 3 Monate Ausbildungszeitraum bis zum Abbruch = 513.592.500 € Gesamtkosten für Ausbildungsabbrecher.

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12.06.2008 DIE ZEIT “Klick und passt”

22
Sep 2011

Schulabgänger müssen neuerdings ihre Lehrstelle nicht mehr suchen. Sie lassen sich von Firmen entdecken – im Internet von Madlen Ottenschläger 11. Juni 2008

»So werden die Unternehmen nicht mehr mit Bewerbungen überschwemmt, die gar nicht zum Profil der Stelle passen«, sagt Martin Gaedt, Geschäftsführer von younect. »Und sie wissen: Die Bewerber haben sich Gedanken gemacht, ein Profil ausgefüllt, Fragen beantwortet. Die Lehrstelle ist für sie keine Notlösung, sondern stimmt mit ihren Fähigkeiten überein.«

Zehn Jahre hat Martin Gaedt als Ideenentwickler gearbeitet, hat einem Fruchtgummihersteller geholfen, mit Gelatine-Sehenswürdigkeiten den Gewinn zu steigern, und immer wieder gemerkt: Die Unternehmen haben Schwierigkeiten, passende Lehrlinge zu finden. Ehrenamtlich betreute Gaedt Jugendliche beim Schüleraustausch – und war schockiert, wie ahnungslos diese mitunter waren, wenn es um ihre berufliche Zukunft ging. So entwickelte der 39-jährige Berliner die Idee zur eigenen Firma: Younect soll Abhilfe schaffen, auf beiden Seiten. Weiter

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Der Traumberuf wurde Wirklichkeit: Priska Hinz ist Sprecherin für Bildungspolitik

4
Sep 2009

Priska Hinz Bündnis 90 die GrünenUnsere Reihe der Interviews mit Politikern wollen wir nun mit Priska Hinz, Bundestagsabgeordnete der Grünen fortsetzen. Auch sie berichtete uns von ihrer persönlichen Vergangenheit und ihren politischen Zielen…

YOUNECT: Bitte stellen Sie sich doch kurz vor: Wie heißen Sie? Wer sind Sie? In welchem Beruf arbeiten Sie? Welche Position besetzen Sie genau?

Priska Hinz: Mein Name ist Priska Hinz. Ich bin hessische Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen. Als bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion bin ich für alle Bildungsthemen von der Kita bis zur Hochschule verantwortlich. Darüber hinaus kümmere ich mich um Forschungs- und Innovationspolitik sowie um Fragen der Ethik.

YOUNECT: Welcher Partei gehören Sie an und was sind deren wichtigste Ziele?

Priska Hinz: Wir Grünen setzen uns ganz stark für eine bessere Umwelt- und Klimapolitik ein. Wir wollen erneuerbare Energien konsequent fördern und aus der hochriskanten Atomenergie endlich aussteigen. Das nützt nicht nur der Umwelt, sondern schafft vor allem auch Arbeitsplätze in Deutschland. Denn durch Forschung und Investitionen in hochmoderne Umwelttechnologien können wir wieder weltweit die Nummer eins auf diesem Gebiet werden.

Ganz wichtig ist uns eine bessere Bildungspolitik. Wir brauchen mehr Geld für gute Kitas, Ganztagsschulen mit individueller Förderung und mehr und gebührenfreie Studienplätze. Wir wollen das Recht jedes Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz endlich umsetzen. Damit kein Jugendlicher seine Zeit mehr in Warteschleifen im Übergangssystem verschwenden muss, haben wir das Konzept DualPlus entwickelt.

Um die aktuelle Wirtschaftskrise zu überwinden, wollen wir Grüne 1 Million neue Jobs in der Umwelttechnik, im Bildungssektor und im Pflege- und Gesundheitssystem schaffen. Die soziale Gerechtigkeit in Deutschland muss verbessert werden. Wir schlagen vor, den Hartz IV Satz auf 420 Euro zu erhöhen, einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen und besonders Kinder besser zu unterstützen. Durch eine Steuerreform wollen wir die Vermögenden in Deutschland stärker an der Finanzierung der Staatsaufgaben beteiligen.

YOUNECT: Als Sie Kind waren, hatten Sie sicher einen Berufswunsch/Traumberuf. Welcher war das und was machte für Sie den Reiz an diesem Beruf aus?

Priska Hinz: Meinen Traumberuf als Kind habe ich später auch verwirklicht: Erzieherin. Es war schon immer mein Wunsch, Kinder zu unterstützen ihre Fähigkeiten so gut wie möglich zu entwickeln. Indem ich mich als Bildungspolitikerin für bessere Kitas und Schulen einsetze, bin ich diesem Thema auf anderer Ebene treu geblieben. …weiterlesen »

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