Oliver Samwer zur Erfolgs-Mischung: die Backmischung ist nicht nur das Mehl, nicht nur die Eier, nicht nur die Butter

VentureTV befragt Oliver Samwer. Eine Frage zielt auf die richtige Mischung für Erfolg. Oliver Samwer antwortet zunächst “vernetzt” und “gepaart mit Top-Leuten”. Schließlich folgt ein ungewöhnliches Bild: “Zu einer guten Mischung gehört einfach wahnsinnig viel zu, auch die Backmischung ist nicht nur das Mehl, nicht nur die Eier, nicht nur die Margarine, nicht nur die Butter, etc. Ist die Mischung, und ich glaube, das macht`s.”

Weitere Tipps: “Zu einer guten Backmischung gehört auch die Idee”, “Gefühl für Trends zu haben” und “besser und schneller als alle anderen”.

Am besten finde ich den Satz: “Backmischung ist nicht nur das Mehl, nicht nur die Eier, nicht nur die Margarine, nicht nur die Butter”. Dazu passt auch das Bild von Matthias Klopp: Ideen sind wie Pizza. Man nimmt, was da ist. Und backt, kocht. Dabei hängt JEDES Essen von den ZUTATEN ab, wie es schmeckt! Salz + Wasser machen noch keine leckere Suppe. Das gilt auch für Erfolg. Außergewöhnlicher Erfolg braucht ungewöhnliche Zutaten.

Der 301. Artikel – 301 Puzzleteile zu YOUNECT mit Ziel: Absagen OHNE Empfehlung ein Affront

300 Artikel haben Nadine, Sarah, Sebastian und ich seit August 2009 geschrieben. Am 07. August 2009 hieß der erste Artikel: Herzlich Willkommen auf dem Blog von YOUNECT!

Heute, 300 Artikel und 26 Monate weiter haben wir ein kühnes Ziel: Absagen an GUTE Bewerber OHNE eine Empfehlung in einen Talentpool werden zum Affront und als regionale Verschwendung geächtet. Zugespitzt: Absagen OHNE Empfehlung: ein Affront! Das ist unser GROSSES Ziel. Der Kampf gegen eine Mega-Verschwendung der 2.-, 3.- und 4.-platzierten Bewerber.

Bewerber kommen mit der ersten GUTEN Bewerbung in einen Talentpool in DER Region und DER Branche, für DIE sich die Bewerber bereits entschieden und beworben haben. Das GROSSE Ziel erreichen wir Schritt für Schritt, und manchmal nur Schrittchen für Schrittchen. Talentpool für Talentpool arbeiten wir darauf hin.

Ideen sind wie Pizza. Man nimmt, was da ist. Und backt und kocht. Dabei hängt jede Idee ebenso wie jedes Essen von den ZUTATEN ab, wie das Gericht schmeckt! Salz + Wasser machen noch keine leckere Suppe. Jeden Tag kommen neue Zutaten, Erkenntnisse und Erfahrungen dazu und bereichern die Innovation YOUNECT.

YOUNECT ist wie Pizza und wie ein Puzzle. Jedes Puzzle beginnt mit dem ersten Puzzleteil. Puzzleteil für Puzzleteil wächst das Bild. Schritt für Schritt wächst YOUNECT, und das Bild nimmt Gestalt an. Jeder der 301 Blogartikel sind ein Teil des großen YOUNECT-Puzzles. Und morgen bekommt das Puzzle YOUNECT ein ganz neues Bild, ein kompletter Relaunch der Website.

Ideen sind wie Pizza aber im Dunkeln. Innovation ist subversiv verknüpft

„Neues zu entwickeln, ist wie Schritte in die Dunkelheit, denn was im Licht ist, das können alle sehen.“, sagte ich am Beginn meines Vortrags beim NORDPOOL-Mentoren-Treffen vor vier Tagen in Hannover. Neue, unbekannte Ideen sind bildlich gesprochen im Dunkeln. Unsichtbar. Keiner kann sie sehen. Nur Erfinder und Entdecker, Kreative und Innovatoren sehen ihre Ideen bereits. Alle anderen sehen sie noch nicht. Erst wenn Ideen sich durchsetzen, können alle Menschen sie sehen. Ideen, die sich durchsetzen, werden schnell normal. Stühle, Tische, iPod und iPad, das sind alles ehemalige Ideen, die ursprünglich “im Dunkeln” waren, bevor sie für alle sichtbar wurden.

Diese Vorstellung, dass Ideen zunächst unbekannt im Dunkeln sind, las ich zum ersten Mal in dem Buch “Kreativität entdecken“. Dort zitierte Daniel Goleman den Jazzmusiker Benny Golson: “Wer kreativ ist, macht immer zwei Schritte in die Dunkelheit. Alle können sehen, was im Licht liegt.” Dieses Zitat beschäftigt mich, seit ich es 1998 im Seminar von Professor Günter Faltin las. Dieses Bild erklärt z.B. warum Kreative oft nicht verstanden werden und warum Ideen ihrer Zeit voraus sind. Viele Ideen erscheinen im Dunkeln besser als bei Tageslicht. Andere Ideen brauchen Jahrzehnte zum Licht, weil sie von anderen Ideen abhängen. Der Durchbruch der MP3-Komprimierung für Audiodateien hing auch von der Vernetzung privater Haushalte und von schnellen Übertragungswegen ab. “Normal” wurde es erst dank iTunes.

Das Zitat von Benny Golson blieb mir immer im Ohr. 100 verschlungene Bücher zur Innovation später habe ich die Tausend Kreativitäts-Methoden und Prinzipien der Innovation mit “subversiv verknüpft” zusammen gefasst. Darin stecken auch die Klassiker “Osborn-Checkliste” und “SCAMPER“. Subversiv, weil neue Ideen immer alte Gewohnheiten infrage stellen und Bestehendes verändern und verbessern wollen. Verknüpft, weil Ideen immer neue Kombinationen von bereits Vorhandenem sind. Matthias Klopp zog den passenden Vergleich, dass Ideen wie Pizza sind: “Man schmeißt alles zusammen, gibt Energie dazu. Dann guckt man einfach, wie es schmeckt.”

S     Steigern

U    Umdrehen

B    Brechen

V    Verkleinern

E    Ersetzen

R    Reduzieren

S    Streichen

I     Infrage stellen

V    Vergrößern

V    Vertiefen

E    Einfacher machen

R    Regeln ändern

K    Kombinieren

N    Nutzen erhöhen

Ü    Übertragen

P    Provozieren

F    Fehler machen

T    Träumen

In jeder Innovation stecken einige dieser einfachen Tätigkeiten und Methoden. Viel Erfolg im Dunkel und auf dem Weg ins Licht.