Yvonne Neubauer auf startupcareer: “Martin Gaedt beschäftigt sich als Geschäftsführer der YOUNECT GmbH seit Jahren mit dem Ausbildungsmarkt. Das erklärte Ziel der mehrfach prämierten Plattform YOUNECT.de ist die Vermittlung von Berufseinsteiger an Unternehmen und die Ansprache von Schülern, die bundesweit Ausbildungsplätze, duale Studiengänge und Praktika suchen. Im Interview räumt Martin Gaedt mit dem Vorurteil auf, dass kleinere und mittelständische Unternehmen grundsätzlich das Nachsehen im Wettbewerb um gute Auszubis haben – vorausgesetzt sie befolgen ein paar goldene Regeln beim Recruiting.” das ganze Interview
08.03.2011 startupcareer “Interview mit Martin Gaedt (younect): Wie KMUs Azubis finden”
Sep 2011
- Author: Martin Gaedt
- Category: Pressespiegel
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@Schüler: “Eigeninitiative gefragt!” @Arbeitgeber: “Wertschätzung entgegen bringen.”
Mai 2010
- Author: Martin Gaedt
- Category: Arbeitgeber, Schüler, Bewerber, Berufseinsteiger, Tipps von Profis
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Kathrin Wolf ist kurz vor dem Ende Ihres Studiums. Mitte 2011 ist sie Diplom-Kommunikationswirtin. Kathrin hat 2007/2008 mit ihrem Team Com.pass an einer Kommunikationsstrategie gearbeitet, mit der sich die Unternehmenskunden von YOUNECT in der Region Berlin-Brandenburg als Testmarkt gewinnen lassen.
1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:
“Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, sich für ein Berufsfeld oder konkreten Berufswunsch zu entscheiden. In der Schule wurde mir dabei leider kaum geholfen. Daher ist Eigeninitiative gefragt! Wichtig ist, sich selbst über seine Stärken und Schwächen klar zu werden und ein Berufsfeld zu wählen, was diesen am ehesten gerecht wird.
Praktika können helfen, den Berufswunsch auszuprobieren und auch mögliche Ausbildungsunternehmen kennen zu lernen. Dabei muss der erste Versuch nicht gleich ein Treffer sein. Aber „Fehlversuche“ müssen kein herber Rückschlag sein. Im Gegenteil: Zu wissen, was man nicht machen möchte, ist eine wertvolle Erfahrung und hilft den richtigen Berufsweg einzuschlagen.
Also seid offen und legt euch nicht allzu früh fest.”
1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:
“Es liegt auch an den Unternehmen die Berufe, in denen sie ausbilden, für potentielle Auszubildende klar zu umreißen und so die richtigen Bewerber zu finden. Jugendliche nutzen immer mehr das Internet. Hier sollten Unternehmen präsent sein. Je nach Größe und Tätigkeitsbereich des jeweiligen Unternehmens ist es sinnvoll, wenn die Auszubildenden mehrer Bereiche des Unternehmens durchlaufen oder wenigsten hineinschnuppern können. Dies fördert die Bindung des Azubis an das Unternehmen und weckt ggf. bisher versteckte Potentiale. Darüber hinaus muss den Azubis ein Gefühl der Wertschätzung entgegen gebracht werden.”
Vielen Dank, Kathrin, und guten Endspurt für dein Diplom.
@Schüler: “Feuer und Flamme?” @Arbeitgeber: “als Marke ‘Berufsausbildung’ positionieren.”
Mai 2010
- Author: Martin Gaedt
- Category: Arbeitgeber, Schüler, Bewerber, Berufseinsteiger, Tipps von Profis
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die heutigen Tipps kommen von Sabine Bleumortier. Sie ist Autorin des Buchs “Ausbildungsbeauftragte gewinnen, qualifizieren und motivieren” und schreibt einen Newsletter für Ausbilder sowie aktuelle Informationen zur Ausbildung bei Twitter. Ihr Motto lautet “ERFOLGREICH AUSBILDEN”. Sie bietet Training und Beratung für die Berufsausbildung und ist *Geprüfte Trainerin und Beraterin BaTB/BDVT* sowie Gewinnerin 2. Preis MediaAward 2009 (Kategorie Kommunikationskonzept).
1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:
“Wofür seid Ihr Feuer und Flamme? Wo liegen Eure Interessen? In welchem Bereich könnt Ihr Euch vorstellen, 35, 40 oder mehr Stunden pro Woche zu arbeiten? Das sind für mich die entscheidenden Fragen. Und nicht, in welchen Bereichen gerade viele Stellen frei sind oder dort wo der Arbeitsplatz vermeintlich besonders sicher ist. Nutzt dabei alle Möglichkeiten des Hineinschnupperns in mögliche Berufsfelder – vom Schnuppertag bis zu Praktika. Wenn Ihr selbst überzeugt von Eurer Berufswahl seid, dann wird man dies sicher auch im Vorstellungsgespräch merken.”
1 Tipp an Personaler, Arbeitgeber und Verbände:
“Die ersten Auswirkungen der demografischen Entwicklung sind schon zu spüren. Viele Ausbildungsbetriebe können nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen. Nun gilt es, die Ausbildung in Ihrem Unternehmen als Marke “Berufsausbildung” auf dem Ausbildungsmarkt zu positionieren. Warum sollten sich die Schüler bei Ihnen bewerben? Was bieten Sie, was andere Betriebe nicht bieten? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal in der Ausbildung? Stellen Sie dies in der Kommunikation mit den Schülern klar heraus. Dabei kommen Ihnen auch die neuen Medien sehr entgegen. Über Social Media kann einfach und kostengünstig Kontakt zu den Jugendlichen aufgenommen werden. Wichtig ist dabei die der authentische Dialog zwischen Auszubildenden bzw. Ausbildern und den potentiellen Bewerbern (keine Pressemitteilungen!). Zeigen Sie den Schülern durch Videos, Musik, Blogs etc, was diese in einer Ausbildung bei Ihnen erwartet.”
Vielen Dank Frau Bleumortier, auf dass viele Unternehmen ERFOLGREICH AUSBILDEN!
@Schüler: “Scheuklappen absetzen.” @Arbeitgeber: “in Netzwerken Ausbildungsstellen vermarkten.”
Mai 2010
- Author: Martin Gaedt
- Category: Arbeitgeber, Schüler, Bewerber, Berufseinsteiger, Tipps von Profis
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Mike Altmann bietet euch und Ihnen seine Erfahrung aus Görlitz an. Er ist dort Geschäftsführer von passgenau – Die Personalagentur im MultiMediaPark und Projektleiter der Ausbildungsagentur passgenau.
1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:
Scheuklappen absetzen und ausprobieren. Es gibt über 380 Ausbildungsberufe. Sich frühzeitig auf einen oder zwei Berufe festzulegen bringt nicht viel. Am besten ab der 8. Klasse in mehreren Berufsbildern und Branchen Praktika absolvieren und sich dann den Betrieb heraussuchen, wo das Gesamtpaket stimmt. Neben den Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung ist auch die berühmte “Chemie” wichtig. Schließlich verbringt man einen Großteil seiner Zeit im Unternehmen – da sollte es auch mit den Kollegen und Vorgesetzten auf der menschlichen Ebene passen.
1 Tipp zur Gewinnung von Schülern, Azubis, Dualen Studierenden an Personaler:
“Die Schülerzahlen gehen zurück. Deshalb muss das Rekruting frühzeitig ansetzen und regelmäßig durchgezogen werden. Das betrifft insbesondere die enge Zusammenarbeit mit Schulen in der “Nachbarschaft”. Vor allem über Praktika können Unternehmen Talente sichten und dann an sich binden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollten sich zusammenschließen und in Netzwerken ihre Ausbildungsstellen gemeinsam vermarkten. Sonst besteht die Gefahr, dass die einzelnen Angebote untergehen.”
Vielen Dank an Mike Altmann und viel Erfolg beim Knüpfen von Netzwerken!


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