Neuer Mentor: Seit 33 Jahren ist Beruftsorientierung ein wichtiges Standbein in der Oberschule Delligsen

2
Sep 2011

Die Oberschule Delligsen ist neu unter den Metoren im NORDPOOL. Erst vor vier Wochen wurde aus der Realschule Delligsen und der Hauptschule Duingen am 01. August 2011 die Oberschule Delligsen. Berufsorientierung ist schon seit 33 Jahren ein wichtiges Standbein an dieser Schule. Herr Wilczek leitet das schuleigene Berufsinformationszentrum. Beim NORDPOOL-Mentoren-Treffen am 24.08.2011 in der NORD/LB vertrat Herr Siegfried Kraft die Oberschule Delligsen. Herr Kraft hat der NORD/LB schon einige gute Kandidaten vermittelt. Somit ist es nur folgerichtig, dass er nun der erste NORDPOOL-Mentor der Oberschule Delligsen ist.

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Herr Kraft (l.) und ich haben uns angeregt ausgetauscht. Wir stehen in der 15. Etage des NORD/LB auf einer Höhe mit der Spitze des Neuen Rathauses.

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Abi 2012? Zehn Monate, um die Abifeier-Kasse aufzubessern. Schon 550 € nach 6 Wochen für eine Schule

19
Aug 2011

Manche Dinge sind einfach. Und bleiben einfach. Eine Berliner Schule ist schon dabei und bekommt nach nur sechs Wochen schon 550 Euro zurück. Das Geld geht als Spende an den Förderverein der Schule. Das kann jede SV, jede Schule und jeder Förderverein tun. Und ihr Abiturienten könnt euch in den nächsten 10 Monaten so euren Abiball und die Abifahrt finanzieren.

Ihr könnt einfach einen Online-Shop mit Büchern, Technik, Musik, Spielwaren, Bürobedarf u.v.a. eröffnen. YOUNECT unterstützt euch dabei. Wir richten euch alles ein. Ihr sagt euren Eltern, Lehrern, Tanten, Onkels, Omas und Opas Bescheid, dass sie euren Shop benutzen. Und für jede Bestellung in eurem Shop gibt es Geld zurück. Einzige Voraussetzung: Das Buch, der Rasierapparat, die Druckerpatrone wird in eurem Online-Shop in den Warenkorb geklickt. Klingt einfach? Sprecht uns an.

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Teil 2: Welchen Weg solltest Du nach der Schule einschlagen? Der Berufene und der Vernünftige

9
Jun 2011

Den richtigen Beruf finden: Ein Leitfaden in fünf Punkten. Teil 2.

Noch während seines Medizinstudiums ahnte Christian Heinrich, dass er als Arzt nicht glücklich sein würde. Er wusste, dass er schreiben wollte. Das Studium schloss er trotzdem ab und besuchte anschließend die Deutsche Journalistenschule – heute arbeitet er als Journalist in Hamburg und schreibt regelmäßig für GEO und die ZEIT. Welcher Beruf ist der richtige? Gibt es den überhaupt? Und wenn ja: Woher soll man noch vor der Ausbildung, vor dem Studium wissen, wie man sich für den richtigen entscheidet – und nicht für den falschen? 75.000 Stunden! So viel Zeit verbringen wir in unserem Leben durchschnittlich im Beruf. Verdammt viel Zeit! Natürlich kann der Weg nicht von vornherein ganz durchgeplant werden kann – aber er sollte doch mit Bedacht gewählt werden. Fünf Hilfestellungen. Heute Teil 2:

2. Welchen Weg solltest Du nach der Schule einschlagen?

Eine Arbeit, in der wir nur die Zeit absitzen, wird zur Qual. Selbst für die Vernünftigen, die Sicherheit vorziehen und sich in ihrer Freizeit verwirklichen.

Nach der Schule gilt es also, erst einmal innezuhalten – und sich zu überlegen, in welchem Bereich man in den nächsten Jahrzehnten einen Großteil seiner Zeit verbringen möchte.

Der Berufene, der ein Interesse hat, das ihn ausfüllt, und der bereit ist, sich dafür anzustrengen, sollte sich nicht abschrecken lassen von großem Aufwand: Es geht darum, das zu tun, was man von Herzen möchte. Dabei sollten keine schlechten Arbeitsplatzchancen, keine Bedenken von Freunden und Eltern, und auch keine Hürden wie hohen Zulassungsbeschränkungen die Entscheidung beeinflussen – zur Not wartet man eben ein oder zwei Jahre.

Der Vernünftige mag nicht den Anspruch haben, im Beruf allen Sinn zu finden. Sicherheit und geregelte Arbeitszeiten sollten in seine Wahl einfließen. Doch auch er muss sich fragen, in welchem Bereich er sein Leben lang arbeiten möchte. Schreiner etwa mögen gesucht sein – aber hat er genügend handwerkliches Interesse? Die Aussichten für studierte Ingenieure mögen glänzend sein, und keiner muss dafür Physik in der Schule geliebt haben – doch ist es vorstellbar, sich fortan dauernd mit Zahlen und exakter Mathematik zu beschäftigen?

Morgen folgt Teil 3. Bei Fragen könnte ihr Christian Heinrich gerne kontaktieren. Seine E-Mail-Adresse erhaltet ihr auf Anfrage bei Younect.

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Noch eine Energiewende? Übergang Schule-Beruf vor Ort als regionales Bildungsnetzwerk aller Beteiligten

31
Mai 2011

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Bäcker und Professor, ist neuer Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Zuvor leitete der Rheinländer sieben Jahre lang die Abteilung “Berufliche Bildung” beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin und war vor dem ZDH 13 Jahre lang beim Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln tätig.

Herr Esser steht seit 20 Jahre mitten im Thema der Berufsbildung. Und es hat ihn scheinbar nicht betriebsblind gemacht. Das zeigt mir seine Äußerung anläßlich der Fachtagung von BIBB und Robert Bosch Stiftung zum Übergang Schule – Beruf. Dort sagte er: “Ein nachhaltiges Übergangsmanagement kann sich nur dann vor Ort etablieren, wenn vor allem Eltern, Schulen, Wirtschaft und Arbeitsagenturen als regionales Bildungsnetzwerk zusammenarbeiten.”

Heiner Kamp, Berichterstatter für Fragen der beruflichen Qualifizierung der FDP-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag, forderte in einer Pressemitteilung vom 03. Februar 2011: “Der Übergang von Schule zu Beruf muss verbessert werden.” Schon zum Wahlkampf im September 2009 schrieb sein Parteifreund Dr. Geisen im YOUNECT-Blog: “Damit es aufgrund der Heterogenität der Angebote nicht zu einer Überforderung der Jugendlichen kommt, wäre es sinnvoll, die Angebotspalette nach Zielsetzung zu systematisieren und für junge Menschen handhabbar aufzubereiten.”

Hoffen wir, dass den vielen Worten noch mehr gemeinsame Taten folgen.

YOUNECT bindet in Hannover, Hildesheim, Braunschweig und Magdeburg bereits Jugendleiter, Schülervertreter und Lehrer in den Übergang Schule-Beruf ein. Schüler können für die sieben Ausbildungsberufe der NORD/LB persönlich empfohlen werden. Mit dem NORDPOOL ist die NORD/LB Vorreiter. Zukünftig könnte jede Stadt, jeder Landkreis, Branchenverband und Innovationscluster regional die Menschen einbinden, die die Schüler am besten kennen und von persönlichen Empfehlungen profitieren. Warum verschenken wir diese wertvolle Ressource, ein Knowhow und Vertrauensverhältnis, das oft über Jahre gewachsen ist. Wie wäre eine Energiewende im Bewerbungsverfahren? YOUNECT steht für weniger Energie-Verschwendung im Übergang Schule-Beruf und im Bewerbungsverfahren insgesamt! Mit der ersten guten Bewerbung kann jeder Bewerber in regionale Bewerberpools eingeladen und empfholen werden.

Könnten Absagen eine große Verschwendung sein? Mit nur drei Empfehlungen pro Jahr pro Mitglied kann ein Netzwerk mit 170 Mitgliedern bis 2030 über 10.000 Fachkräfte in der Branche/Region halten. Rapides Minus von 3,6 Millionen Menschen in den nächsten 15 Jahren. Eine Revolution, die auf leisen Sohlen kommt und Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändern wird. Ich hoffe auch zum Guten, dass alle Beteiligten vor Ort besser zusammen arbeiten. Als Energiewende wird die Realisierung einer nachhaltigen Energieerzeugung bezeichnet. Packen wir die Energiewende vor Ort als regionales Bildungsnetzwerk aller Beteiligten an.

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