Vieles ist weiterhin verbesserungswürdig, oder? Es ging um Dialog… Antwort an den DIHK

3
Nov 2010

Im April hatte ich DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann gechriebeben mit Bezug zu der Studie des DIHK, dass 2009 erstmals 50.000 Ausbildungsplätze UNbesetzt blieben. Es kam keine Reaktion. Als die WELT am 24.08.2010 schrieb: “Ergebnis einer Umfrage, die der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) heute vorstellte. ‘Nach der Krise ist vor dem Fachkräftemangel’. Mitten im Boom gehen den Unternehmen die Fachkräfte aus. 70 Prozent haben laut DIHK Probleme bei der Besetzung von Stellen. Hans Heinrich Driftmann ist alarmiert. Deutschland gehen die Fachkräfte aus.”, schickte ich noch einmal denselben Brief an Herrn Driftmann und veröffentlichte ihn im Blog.

Mitte Oktober kam eine Antwort von Sybille von Obernitz, Bereichsleiterin Berufliche Bildung, Bildungspolitik, explizit als ein nicht offener Brief, daher will ich ihn hier auch nicht zitieren. Aber meine Antwort werde ich hier wieder veröffentlichen s.u. Um den Anlass meines Briefes mal klar festzustellen: Nicht ich, sondern Herr Driftmann und andere werden seit März diesen Jahres täglich zitiert mit Worten wie:

Die irre Schlacht um Azubis! Absoluter Tiefpunkt! Schrumpfung! Zeitbombe!

In der Berliner Auftaktveranstaltung von ROCK YOUR LIFE am vergangenen Donnerstag, beschrieb Gründerin Elisabeth Hahnke, dass Social Entrepreneure auch als “Forschung & Entwicklung der Politik” gesehen werden könnten und dass sie sich mehr Dialogfähigkeit der politisch Verantwortlichen wünscht. Das bringt es für mich auf den Punkt. Mein Schluss-Satz an Herrn Driftmann im August lautete: “Gerne treffe ich mich mit Ihnen, um Ihnen zuzuhören und von Ihnen zu lernen. Was können wir gemeinsam tun?” Daher habe ich in meiner Antwort an den DIHK (s.u.) noch mal betont: “Darum ging es mir mit meinem Brief. Sich gegenseitig zuhören, voneinander lernen, und wo es passt pragmatisch zusammen arbeiten.” Das verstehe ich unter Dialogfähigkeit.

E-Mail vom 02.11.2010 an Sybille von Obernitz, Bereichsleiterin Berufliche Bildung, Bildungspolitik:

Sehr geehrte Frau von Obernitz,

vielen Dank für Ihren Brief vom 12.10.2010.

Vielen Dank auch für die Beispiele, was die IHKs alles Gutes tun. Dass von den IHKs und Verbänden viel getan wird, ist völlig klar. Diese Leistungen will ich überhaupt nicht schmälern.

Es ging mir in meinem Brief vom 24.08. nicht darum, die individuellen Leistungen von Frau Heintz und Herrn Dr. Pahl infrage zu stellen. Es tut mir leid, wenn ich das missverständlich ausgedrückt habe.

Geändert hat sich nichts daran, dass Schüler die wenigsten ihrer Möglichkeiten kennen und sich daher 60-70% der Schüler auf nur 20 der insgesamt 350 Ausbildungsberufe bewerben. Oder?

Vieles ist weiterhin verbesserungswürdig, oder?

Die IHKs bieten passgenaue Vermittlungen an. Super. Auch das Serviceangebot vom VME mit YOUNECT hilft, anders hätte diese Bewerberin die Ausbildung bei G-Elit nie gefunden, ein Beispiel von Siemens und G-Elit.

Es geht mir wie gesagt überhaupt nicht darum, andere Leistungen zu schmälern. Am Ende geht es doch darum, dass die Angebot Wirkung entfalten.

Und ich glaube, dass es weiterhin viel Potenzial zur NOCH BESSEREN Berufsorientierung gibt und NOCH MEHR POTENZIAL zur Zusammenarbeit. Darum ging es mir mit meinem Brief. Sich gegenseitig zuhören, voneinander lernen, und wo es passt pragmatisch zusammen arbeiten. Wir wollen keine exklusive Partnerschaft mit dem DIHK, sondern dazu beitragen, dass sinnvolle Angebot besser vernetzt werden, die Schüler erreichen und zusammen mehr bewirken.

Viele Grüße, Martin Gaedt

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Überraschung: Post von der Deutschen Bahn. So komme ich zum BerufsInformationsAbend in der Gaußschule

2
Nov 2010

Als ich heute nach Hause kam, lag da ein Brief. Auf den ersten Blick schon war klar: Persönlich, denn die Adresse war handschriftlich. Beim Absender kam ich ins Grübeln: DB. Ich hatte noch nie handschriftliche Post von der DB bekommen. Drinnen lag dies:

DB_Südkreuz

Anbei das Ticket. Hut ab. Alle Achtung. Am Montag war ich so früh am Südkreuz, dass ich im Reisezentrum Berlin Südkreuz gleich auf Vorrat mehrere Tickets für die ganze Woche am Schalter gekauft habe. Ich finde es immer noch netter, Tickets im persönlichen Gespräch zu bekommen als aus dem Automaten. Ich zog dann mit mehreren Tickets los und habe nicht mal nachgezählt. Der Stapel sah nach richtig viel aus.

Toller Service, ich bin immer noch geplättet, dass ich diesen Brief von Frau B. von der DB bekommen haben. Danke! So werden ich dann am Donnerstag rechtzeitig aus Hagen kommend in Braunschweig beim BerufsInformationsAbend 2010 in der Gaußschule eintreffen. Der Ehemaligenverein der Gaußschule veranstaltet in der Aula eine Berufsmesse. Es werden (Fach-)Hochschulen und Unternehmen anwesend sein: TU Braunschweig, Universitäten Jena und Magdeburg, Ostfalia, NORD/LB, Polizei, Siemens, Volkswagen u.a. Die Gaußschule bietet eine attraktive Lernumgebung im grünen und historischen Stadtkern von Braunschweig.

Ich werde dort mit Lehrern und Ehemaligen der Schule sprechen und ihnen den NORDPOOL vorstellen. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich mit persönlichen Empfehlungen von Schülern zukünftig einbringen können. Im NORDPOOL werden Schüler über persönliche Empfehlung auf die Ausbildungen der NORD/LB aufmerksam. Das hilft Bewerbern und der NORD/LB, und wenn`s klappt, ist auch der Mentor glücklich.

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Siemens empfiehlt. Ausbildung in anderen Unternehmen: Beide gewinnen Fachkräfte für die Metallbranche

24
Okt 2010

Ohne die Empfehlung durch Siemens über PERSONECT vom VME hätten die Auszubildende und das Unternehmen G-Elit im September 2010 nicht zusammengefunden – schlicht aus gegenseitiger Unkenntnis. Anfang September wurde der Ausbildungsvertrag innerhalb weniger Tage geschlossen. Diese Auszubildende ist ein Gewinn für die ganze Branche. Eine zukünftige Fachkraft, die der Metallbranche erhalten geblieben ist und nun ein Arbeitsleben lang zur Verfügung steht.

Bisher bekommt ein guter Bewerber, der aus Kapazitätsgründen nicht eingestellt wird, eine Absage und geht im schlimmsten Fall der Branche verloren. In allen Branchen gibt es Unternehmen, die weiterhin mehr gute Bewerbungen bekommen, als sie selbst an neuen Azubis einstellen können. Mehrere Vertreter von IHKs und Unternehmen erzählten mir kürzlich, dass Unternehmen mit Markennamen und “fame” in diesem Jahr noch mehr Bewerbungen bekommen haben trotz sinkender Gesamtzahlen. Eine Marke strahlt Sicherheit aus.

Siemens bildet in Berlin 340 neue Lehrlinge aus, deutschlandweit sogar 2.300 Lehrlinge. Siemens hatte noch mehr gute Bewerbungen bekommen und kann gar nicht alle guten Bewerber selbst ausbilden. Das Gros der Mitgliedsunternehmen eines Verbandes und auch in der Metallbranche bekommen aber zu wenig gute, passende Bewerbungen. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (VME) sieht dort seine Service-Aufgabe gegenüber seinen Mitgliedern. Mit YOUNECT bietet der VME einen einfachen, webbasierten, datenschutzrechtlich korrekten Service PERSONECT an. Für die Mitglieder des VME einfach erreichbar über den Button „Azubi-Transfer“ auf der Verbands-Website. Der VME positioniert sich unter den Mitgliedern als „Kümmerer”. Der VME ist damit zudem Vorreiter in der ganzen Metallbranche bundesweit.

Siemens hat den Azubi-Transfer PERSONECT dazu genutzt, seinen Kollegen in anderen Metall-Unternehmen gute Bewerber zu empfehlen. G-Elit hat die Chance sofort ergriffen. Herr Weber von G-Elit sagt zum Azubi-Transfer PERSONECT: “Ich bin der festen Überzeugung, dass vor allen kleine und mittelständische Unternehmen von diesem Modell profitieren werden, da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben.” Über diese Empfehlung hat eine Bewerberin hat auf den letzten Drücker im September 2010 noch einen Ausbildungsplatz zur Elektronikerin Betriebstechnik bekommen. Als Mitglied des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. profitiert G-Elit von diesem neuen Service. Und auch Siemens profitiert langfristig davon, wenn Schüler, die sich bereits für die Metallbranche interessieren und bei Siemens beworben hatten, in dieser Branche ausgebildet werden und langfristig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

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Ausbildungsplatz bei G-Elit über den Azubi-Transfer PERSONECT vom Verband der Metall- und Elektroindustrie

8
Sep 2010

Ein neuer Ausbildungsvertrag wurde heute unterschrieben. Die Bewerberin hat auf den letzten Drücker noch einen Ausbildungsplatz zur Elektronikerin Betriebstechnik bekommen. Das glückliche Unternehmen, das sich auf die Auszubildende freut, ist die G-Elit Praezisionswerkzeug-Gesellschaft in Berlin. Das Berliner Unternehmen G-Elit ist ein Unternehmen der international tätigen Gühring Gruppe, G-Elit fertigt, lagert und versendet am Standort Berlin Präzisionswerkzeuge für den Einsatz in aller Welt.

G-Elit schätzt sich glücklich, die Auszubildende gefunden zu haben, “da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben”, sagt Wolfgang Weber von G-Elit. Herr Weber hat die Auszubildende über den neuen “Azubi-Transfer PERSONECT” vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg gefunden. Die Mitglieder des Verbands können sich untereinander Bewerber empfehlen. Sie nutzen dazu eine webbasierte, super-simple und datenschutzrechtlich korrekte Software von YOUNECT. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg ist damit Vorreiter und bietet damit seinen Mitgliedern einen zukunftsweisenden Service.

Siemens bildet in Berlin 340 neue Lehrlinge aus, deutschlandweit sogar 2.300 Lehrlinge. Siemens hatte noch mehr gute Bewerbungen bekommen und kann gar nicht alle guten Bewerber selbst ausbilden. Norbert Giesen von Siemens hat den Azubi-Transfer PERSONECT dazu genutzt, seinen Kollegen in anderen Metall-Unternehmen gute Bewerber zu empfehlen. G-Elit hat die Chance sofort ergriffen. Herr Weber von G-Elit sagt zum Azubi-Transfer PERSONECT: “Ich bin der festen Überzeugung, dass vor allen kleine und mittelständische Unternehmen von diesem Modell profitieren werden, da die Jugendlichen viele Betriebe der Metall- und Elektroindustrie überhaupt nicht kennen, geschweige schon mal von ihnen was gehört haben.”

Der PERSONECT-Bewerberpool stärkt regionale Netzwerke und Branchen. Unternehmen empfehlen sich untereinander passende Bewerber, die sie aus Kapazitätsgründen nicht selbst einstellen können. Die Bewerber erhalten über den Azubi-Transfer, wenn sie selbst zustimmen, eine Chance bei zig weiteren Unternehmen. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg unterstützt damit die gesamte Branche, da Bewerber, die sich bereits für eine bestimmte Ausbildung in der Metall-Branche entschieden haben, im besten Fall der Branche und Region erhalten bleiben statt abzuwandern und woanders zu suchen. Gute Bewerber erreichen über PERSONECT mit einer guten Bewerbung viele Unternehmen im Verband. Vorteile auf allen Seiten.

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