Umsatzeinbußen in Höhe von 30 Milliarden Euro durch Fachkräftemangel. Viele haben noch keinen Plan

23
Aug 2011

Umsatzeinbußen in Höhe von 30 Milliarden Euro durch Fachkräftemangel. Die Zahl der potentiellen Erwerbspersonen wird in Deutschland bis 2025 um 6,5 Millionen sinken, bis 2050 vielleicht sogar um 12 Millionen. Der Studie “Mittelstandsbarometer 2011” liegt eine Umfrage unter 3.000 mittelständischen Unternehmen mit 30 bis 2000 Mitarbeitern zugrunde, die im Dezember 2010 durchgeführt wurde.

Der Leiter der Studie sagt dazu: “Der aktuelle Mangel an Fachkräften ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was wir in zehn Jahren erleben werden. Und viele haben noch keinen Plan, wie sie dem Problem begegnen könnten”, kommentiert Peter Englisch, Leiter Mittelstand und Partner bei Ernst & Young.

“Mit gut abgestimmten Strategien aller beteiligten Akteure und durch eine gute Zusammenarbeit in Netzwerken kann es gelingen, einem Mangel entgegenzutreten.”, sagt Raimund Becker, BA-Vorstandsmitglied.

Was tun Sie? In welchen Netzwerken gehen Sie neue Wege? Sind Sie noch im “Altland” und glauben, alles bleibt, wie es ist. Oder haben Sie einen Plan fürs “Neuland”?

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Der Zukunftscode. Praktikermanual für Strategen und Umsetzer: Systemcoding

16
Mai 2011

Mit über 200 Abbildungen und zahlreichen Case Studies zeigen Prof. Dr. Gerdum Enders und Dirk Hampel in “Der Zukunftscode – Evolutionäre Strategien für Marketing, Design, Technik”, wie man systematisch Unternehmen, Produkte und Kommunikation codieren kann. Es geht um die Herausforderung, Orientierung in der Dynamik zu behalten. So kann Marktdynamik mit einer semiotischen Methodik gemanagt werden. Prof. Dr. Gerdum Enders forscht an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, HAWK Hildesheim. Dirk Hampel ist Mediensemiotiker und Spezialist für Marketing-Kommunikation. Seine Schwerpunkte sind Film- und Internetproduktionen.

Ihre Erfahrungen mit der Methode “Zukunftscode” und persönliche Eindrücke bei der Lektüre des Buches nehmen wir gerne im Blog auf.

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Bis die Wand umfällt. Gute Bewerber in Region und Branchenverband abgeben. Den Ort erreichen, an dem vor Dir keiner war!

2
Feb 2011

Da schlug mein Herz höher, als ich am Montag diesen Artikel las: “Regelbruch als Strategie. Solange gegen die Wand laufen, bis die Wand umfällt, sei das wichtigste Erfolgskriterium von innovativen Regelbrechern, meint Strategietrainer Sven Gábor Jánszky im Interview: Viele Regeln, denen wir uns tagtäglich unterwerfen, sind Regeln die wir uns selber auferlegen oder von denen wir annehmen, dass sie in der Gesellschaft als allgemein gültig gelten. Es sind häufig eingefahrene Regeln des Establishments, gegen die Rulebreaker als erstes aufbegehren. Etwas, das fast alle Regelbrecher als wichtigstes Erfolgskriterium benannt haben, ist es, so lange gegen diese Wand zu laufen, bis die Wand umfällt.” Der Vorstandsvorsitzende der MyHammer AG und der MyHammer Holding Markus Berger-de León empfiehlt Gründern: “Viel ausprobieren und keine Angst vor Fehlern haben, diese aber schnell erkennen und daraus lernen”. Auch ein gutes, tragfähiges, skalierbares Business-Modell entsteht immer “sukzessive durch ständiges und beharrliches „Trial & Error“. “Fehler machen, lernen, wachsen und immer wieder üben.”

Eine eingefahrene Regel im Nachwuchs- und Fachkräfte-Recruiting lautet: Mehr mehr mehr Bewerber. Diese Regel, die mir immer wieder begegnet, ist eindeutig überholt, denn es werden nicht mehr Bewerber. Auf Basis der alten Einstellung “mehr mehr mehr Bewerber” hat sich ein Systen der Bewerbung etabliert, das ich Einbahnstraßen-Bewerbungssystem nenne. Jede Bewerbung geht 1:1 vom Bewerber zum Unternehmen. Das führte dazu, dass Bewerber 50, 100 oder auch 150 Bewerbungen schreiben mussten, um 49, 99 oder 149 Absagen zu bekommen. In der neue Zeit mit “weniger weniger weniger Bewerbern” funktioniert das Einbahnstraßen-Bewerbungssystem nicht mehr. Was wäre, wenn stattdessen ein Bewerber mit einer Bewerbung 50 Unternehmen oder 100 Unternehmen erreicht? Dieses neue Bewerbungssystem ergibt eine Verbreitung von 1:50 oder 1:100, das heißt: Mit einer guten Bewerbung erreicht der Bewerber 50 oder 100 Unternehmen, selbst wenn das erste Unternehmen durch fehlende Kapazität oder fehlende Passung eine Absage verschicken muss. So bleiben alle potenziellen Bewerber mit der ersten Bewerbung erhalten. Liegt eine geeignete Bewerbung vor, bleibt der Bewerber den Unternehmen einer Region und Branche erhalten.

Wir setzen mit YOUNECT darauf, dass es zukünftig mehr Unternehmen geben wird, die bereit sind, gute Bewerber im regionalen Verbund und Branchenverband weiter zu geben, weil sie wissen, dass sie langfristig davon profitieren. Andere Unternehmen werden Einzelkämpfer bleiben. Wir setzen auf die, die sich im Verband und in Netzwerken zusammen tun. Das braucht Zeit und Beharrlichkeit. Sven Gábor Jánszky sagt in seinem Interview zu innovativen Regelbrechern: “die Lust am Durchsetzen einer Veränderung gehört zu den hervorstechendsten Eigenschaften des Rulebreakers.” Uns bewegt große Lust, Herzblut und Leidenschaft, Berufswahl und Nachwuchsgewinnung zusammen mit Schülern, Lehrern, Personalverantwortlichen, Branchen-Clustern und Unternehmensverbänden neu aufzustellen und fit für die Zukunft zu gestalten.

In diesem Prozess, der viel mehr Zeit braucht, als wir dachten, und uns jeden Funken Beharrlichkeit und gegen die Wand laufen abverlangt, hilft mir ein sehr schöner, berührender Song von Silbermond zum Fallen, Kämpfen, Schaffen: Das Ende vom Kreis LIVE in Oberhausen, in dem Silbermond auch das Ankommen beschreibt, das Erreichen des Ortes, an dem vor Dir keiner war! Einer dieser Ort, an dem keiner vor mir war, waren Partys in Ost-Berlin vor dem Mauerfall. Ich lief im wahrsten Sinne des Wortes oft gegen die Wand, um meine Freunde auf der anderen Seite der Berliner Mauer zu sehen: “Ich wagte den undenkbaren Gedanken” – ein paar Highlights mit Grenzbeamten und der Stasi 1988 und 1989 geschrieben zum 21. Jubiläum am 09.11.2010.

Ich freue mich schon auf die nächsten Unternehmens-Netzwerke PERSONECT, die in den nächsten Wochen starten werden. Ich bin sehr gespannt, ob am Ende unser Anlaufen für “Bewerber durch MEHR Zusammenhalt” oder die “MEHR Bewerber”-Mauern stärker sind.

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@Schüler: “Über Umwege zum gewollten Ziel.” @Arbeitgeber: “Gute Strategie.”

18
Mai 2010

Sybille van Haaren habe ich in der Civil Academy kennen gelernt, sie arbeitet beim Jugendwerk Köln gGmbH. Sie hat ihren Bachalor im Fach “Soziale Arbeit” gemacht und lernt nun berufsbegleitend weiter für den Master in “Human Resources” an der FOM Köln.

Sybilles Tipp zur Berufswahl:

“Nimm dir Zeit und habe nicht den Anspruch direkt den perfekten Weg einzuschlagen. Berufswahl führt oft über Umwege zum gewollten Ziel.”

Sybilles Tipp zur Nachwuchsgewinnung:

“Verkauft eine gute Strategie, bei der Interessen von jungen Menschen berücksichtigt werden. Also Freizeitgestaltung, Weiterentwicklungsmöglichkeiten usw.”

Sybille van Haaren

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