01/12 der gemeinderat “Die zweite Chance”

13
Jan 2012

Im Heft 01/12 veröffentlicht “der gemeinderat” auf den Seiten 32 und 33 “Die zweite Chance” zum Talentpool von YOUNECT. Im Inhaltsverzeichnis vom gemeinderat 01/12 wird der Artikel so angekündigt: “Nachwuchskräfte. Regionale Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen nutzen internetbasierten „Talentpool“.

Der gemeinderat fasst zusammen: “Die Vernetzung von Wirtschaftsförderungen, Firmen und Bildungseinrichtungen kann helfen, die Abwanderung junger Talente in die Großstädte zu verhindern.” Der ganze Artikel ist im Heft 01/12 zu lesen.

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21.10.2011 Freies Wort Ilm-Kreis “Talente sollen bleiben”

21
Okt 2011

Berit Richter schreibt im Freien Wort vom 21.10.2011: „… “Aber der Zweite und Dritte sind vielleicht auch geeignet und sollten der Region erhalten bleiben“, so Gaedt… „Bei uns wird der Datenschutz gewahrt“ … „Jeder der drin steht, steht auf Empfehlung drin“, so Gaedt weiter… „Wenn 170 Unternehmen pro Jahr je drei Empfehlungen abgeben, dann haben wir in 20 Jahren schon 10 000 Bewerber in der Region gehalten“, rechnete er vor. „Und 170 Unternehmen, die sollte es in jedem Kreis geben.“ der ganze Artikel: In der Suche “Talentpool” eingeben und als ePaper zu erwerben.

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Schon mal gefragt: Was passiert mit GUTEN Bewerbern? Absagen GROSSE Verschwendung? Mit der ERSTEN Bewerbung halten?

10
Mrz 2011

Haben Sie sich schon mal gefragt:

  1. Was passiert mit GUTEN Bewerbern, die eine Absage von einem einzelnen Betrieb bekommen?
  2. Könnten Absagen eine GROSSE Verschwendung sein aus Sicht einer ganzen Branche und Region?
  3. Wäre es nicht besser, GUTE Bewerber mit der ERSTEN Bewerbung in der Branche und Region zu halten?

Ich behaupte, zukünftig wird es zur Bindung von jungen Talenten und erfahrenen Wissensträgern dazu gehören, dass GUTE Bewerber schon mit der ersten Bewerbung GEBÜNDELT allen Unternehmen eines Verbandes, einer Branche und Region zur Verfügung stehen, selbst wenn ein einzelner Betrieb absagt – natürlich NUR wenn der Bewerber zustimmt und damit datenschutzrechtlich korrekt.

Aktuelle Artikel im Verbändereport 1/2011 und Personalmagazin 03/11 stellen den UNTERSCHIED unseres Ansatzes „Bewerber auf Empfehlung“ zu Stellenbörsen und Marketingaktionen treffend dar: Gute Bewerber, die sich bereits für eine Branche und Region entschieden und dort beworben haben, bleiben den Betrieben dieser Branche und Region erhalten. Muss der erste Betrieb absagen, wird der Bewerber intern weiter empfohlen. So einfach.

Unser Angebot strukturierte webbasierte Bewerber-Empfehlung bieten wir in zwei Varianten an:

  • A) Bewerber-Pool mit Schnellstart: Ihr LOGO + unsere webbasierte Software.
  • B) Bewerber-Pool mit Corporate Design : Ihr LOGO + Ihr LAYOUT + unsere webbasierte Software.

Wir gehen “neue Wege und setzen auf die vorhandenen regionalen Netzwerke, Verbände und Initiativen wie Schule-Wirtschaft.”

Begonnen hat mit uns als Vorreiter der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin-Brandenburg. Der vierte Empfehlungs-Pool läuft jetzt in Hessen.

Innovationen beginnen oft mit Fragen. Lassen Sie uns “Dogmen, Rituale und altes Denken hinterfragen“. Neue Zeiten im Zeichen des demografischen Wandels brauchen neue Antworten. Wie gefällt Ihnen unsere Antwort EMPFEHLUNG für Ihren Verband, Ihre Region und Ihre Cluster-Initiative?

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üben Disziplin üben Durchhaltevermögen üben Fleiß üben Fehlschläge

1
Okt 2010

Was ist Kreativität? Wie lässt sich Kreativität erzeugen? Und was bringt sie überhaupt. Anja Förster & Peter Kreuz bringen in “Nur Tote bleiben liegen” ungewöhnliche Begriffe mit Kreativität in Verbindung, die selten genannt werden: “üben üben üben” (S.157) und “Disziplin, Durchhaltevermögen und Fleiß” (S.176) sowie “Misserfolge… Fehlschläge” (S.177). 240 wissenschaftliche Texte von Albert Einstein, 250 Firmen von Richard Branson, 1.000 Songs von Prince, 1.039 Patente von Edison und 20.000 Kunstwerke von Pablo Picasso deuten an, dass Kreativität auch etwas mit Masse zu tun hat. Die erfolgreichsten Kreativen weisen neben den Erfolgen auch Massen an Fehlschlägen und Misserfolgen auf. Aber sie gehen weiter, immer weiter, bleiben nicht stehen. Das erfordert Disziplin und Fleiss. Kreativität setzt Übung und Fachwissen voraus. Kreative Meister sind auch Meister ihres Faches. Sie gehen auf der Basis ihres Wissens über das Bekannte hinaus. Ihre Leidenschaft führt sie weiter ins Neuland. “Man traut sich einfach mehr als früher.” (S.168)

Neuland und überraschende, ungewöhliche Ideen, die häufig “einfach mal so” gefordert werden, haben einen großen Nachteil: Sie weichen ab. Sie verlassen das Altbekannte. Das steht im Widerspruch zur guten Gewohnheit, denn wir vertrauen unseren alten Bekannten erfahrungsgemäß mehr als dem Un-Bekannten, dem Neuen. Neues birgt immer Risiko. Und Neuland “erfordert eine Investition.” (S.164) Anne Koark schrieb mir letzte Woche zum Risiko: “Die erfolgreichsten Unternehmer schrammen oft haarscharf an einer Insolvenz vorbei, weil es kein erfolgreiches Unternehmen gibt, wenn man nie das Risiko des Unternehmertums geht :-) .” Das ist unangenehm, keiner will das, aber anders geht es gar nicht. Erfolg ohne Niederlage gibt es nicht. Kreativität ohne einen Haufen Mist gibt es auch nicht.

Wer diesen kreativen “Mist” ernsthaft will, kann einiges dafür tun. Freiräume schaffen durch eine kreative Unternehmenskultur und ein kreatives Umfeld, um kreative Talente zu entfalten. Da wären wir schon wieder beim Thema von gestern: “Führungskräfte als soziale Architekten, die sich als Koordinator von Talenten verstehen. Schafft er einen ‘Raum’ zur Entfaltung der Talente?” Kreativität steht und fällt mit Menschen, die ein anregendes Umfeld gestalten, die Fehler zulassen und auch bereit sind, alte Bekannte stehen zu lassen und “mit Traditionen zu brechen.” (S.163)

Und diese Bereitschaft findet ihren Ausdruck in echten Freiräumen. Neben der bereits genannten Disziplin ist genauso wichtig, “dass Phasen des selbstbestimmten Müßiggangs notwendige Voraussetzung für Kreativität sind.” (S.174) Kreativer Müßiggang und kreative Höchstleistungen können durch die Unternehmenskultur und auch die Architektur gefördert werden, denn “kleinliche Gebäude beherbergen kleinliche Gedanken.” (S.169)  Es zeigt sich also, dass kreative Leistungen von vielen strategischen Entscheidungen abhängen. Wird Kreativität mit allen Konsequenzen gewollt und unterstützt? Werden Freiräume im “Altland” geschaffen? Werden in “Absurdistan” Experimente und Misserfolge nicht nur zugelassen sondern gewollt und gefördert? Und geht ein Unternehmen ins Risiko, “Neuland” zu betreten?

Ohne Freiräume, Misserfolge und Risiko keine kreativen Leistungen. “Noch Fragen?” (S.177) Stellt das gerne alles infrage, denn “alles muss infrage gestellt werden.” (S.163)

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