Ohrwurm “Wovon sollen wir träumen?” in einer Welt in Aufruhr. Persönliches Juwel und gesellschaftspolitischer Tellerrand

10
Apr 2011

Was für ein Frühlingsbeginn. Beeindruckend. Ich sitze in der Sonne und freue mich über Bienen und das saftige frische Grün.

frischen Frühlingsgrün

Nicht nur draußen wird es grün, auch die politische Landkarte in Deutschland. Die Welt ist in Aufruhr. Die atomare Katastrophe in Japan und immer noch 15.000 vermisste Menschen nach dem Tsunamie. Krieg in Libyen und die Befreiung in vielen arabischen Staaten von ihren Diktatoren. Neugründung des Südsudans in der Hoffnung auf dauerhafte Beendigung eines 50jährigen Bürgerkriegs.

In dieser Zeit singt die Band “Frida Gold” den Ohrwurm “Wovon sollen wir träumen?“. In der Vorstellung des neuen Albums “Juwel” erklärt die Band, der Song drückt ein Lebensgefühl der Ungewissheit aus, seine Rolle zu definieren und zu wissen, wo man hin will: “woran können wir glauben, wo führt das hin, was kommt und bleibt?”. Die Frage ist nicht neu, sondern ein Dauerbrenner. Howard Jones hat schon vor 25 Jahren viele Songs der Suche und den Träumen gewidmet. Seine Musik brachte 1985-1989 Jugendliche aus Ost-Berlin und West-Berlin zusammen. Die Party- und Freundes-Gruppe wurde immer größer – aus Ost-Berlin, Kleinmachnow, Teltow, West-Berlin, Paris und den USA. Die Partys gingen weit über Tanzen und Feiern hinaus, die Freundschaften waren ein persönliches Juwel und die Gespräche ein gesellschaftspolitischer Tellerrand. Ein häufiger Satz: “Die sind ja so wie wir.”

Musik stiftet Gemeinschaft – weit über die Musik hinaus. Berlin ist voller Musik, Bands, Partys, Konzerte, Labels, Verlage, Künstler, Töne und Melodien. Das media.net berlinbrandenburg ist ein unabhängiges Verbundnetzwerk und verbindet Berliner und Brandenburger Unternehmen der Medienbranche, darunter auch Musik-Unternehmen: ”Das media.net ist das einzige branchenübergreifende Mediennetzwerk der Region Berlin-Brandenburg.” In Kürze folgen hier Musik-Empfehlungen und Medien-Tipps von den 270 Mitgliedern des media.net.

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@Schüler: “das Wichtigste: persönliches Interesse.” @Arbeitgeber: “Früh, früher, noch früher beginnen.”

7
Jun 2010

Markus Pohl war sechs Jahr Director Research bei trendence und ist nun selbständiger Unternehmer mit research2guidance.

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Das Thema Berufswahl ist sehr schwierig: Die meisten zukünftigen Azubis haben nicht nur ein, sondern mehrere oder viele Interessensgebiete. Bei der Berufswahl muss man sich jedoch auf einen einzigen Beruf beschränken.

Dann sind diese verschiedenen Berufsmöglichkeiten auch noch unterschiedlich gefragt: während Unternehmen für bestimmte Berufe händeringend Leute suchen, gibt es bei anderen Berufen gibt es ein Überangebot an fertig ausgebildeten Lehrlingen. Schließlich mischen sich noch andere Personen (Eltern/Verwandte/ Bekannte) in die Berufswahl ein und können mit verschiedensten Ratschlägen und Tipps genauso oft helfen wie verwirren.

Wie trifft man also die richtige Wahl? Soll man den Beruf wählen, der Spaß macht oder einen Beruf wählen “der vernüftig” ist (den die Eltern einem nahelegen).

Hier ein paar Tipps zu Hilfe:

- Entscheide Dich nicht ausschließlich danach, was auf dem Arbeitsmarkt gerade in diesem Jahr nachgefragt wird.

- Informiere Dich möglichst gut und umfassend. Nicht nur über einen Beruf, sondern über mehrere.

- Schau auch mal “über den Tellerrand” hinaus! Was gibt es alles in der Welt? Wo entwickelt sich die Gesellschaft (Alterung), Technik (moderne Elektronik) und Wirtschaft (Vernetzung der Banken) hin. Mach Dir Deine eigenen Gedanken.

- Hole Dir Ratschläge von Fachleuten (Lehrer, Agentur für Arbeit, Berufsbildungszentrum, …).

- Mit Abstand das Wichtigste ist jedoch das persönliche Interesse.

Leute, die das verfolgen, was ihnen Spaß macht, machen mit Sicherheit einen besseren Job. Eine zwei- oder dreijährige Ausbildung gegen seinen Willen durchzuhalten ist nicht so einfach. Der Karriereweg geht auch nach der Ausbildung weiter. Ein anschließendes Studium, Selbständigkeit, … ist immer möglich.

Grundsätzlich ist der Satz schon richtig, den eventuell schon der/die ein oder andere vom Onkel oder Großvater gehört haben: Gute Leute werden immer gesucht.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Früh, früher, … noch früher beginnen.

Die Ansatzpunkte des Employer Branding Strategien – zumindest der großen Marken – in der Berufsbiografie der Beworbenen sich immer weiter nach vorne verschieben. Diese Strategie macht vor allem in Branchen mit starkem Wettbewerb Sinn – trotz der “Streuverluste”, die sich über solch lange Zeiträume ergeben.”

Vielen Dank Markus und weiterhin gutes Durchstarten mit dem Startup.

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