Drei Fragen zum media.net-Talentpool an Martin Gaedt, Geschäftsführer YOUNECT

3
Feb 2012

media.net berlinbrandenburg e.V. veröffentlich seit 2010 “3 Fragen an…” Mitglieder. Heute beantwortet Martin Gaedt, Geschäftsführer YOUNECT GmbH drei Fragen zum Talentpool. Der Talentpool – Bewerber auf Empfehlung ist Preisträger im „Land der Ideen“ 2012.

Die drei Fragen lauten:

Frage 1: Herr Gaedt, vor 2 Tagen wurde ihr YOUNECT Talentpool als „Ort im Land der Ideen 2012“ ausgezeichnet. Gratulation! Welche Ideen stecken hinter ihren Talentpool?

Frage 2: Bewerbungsverfahren sind häufig sehr zeitaufwendig und kostenintensiv für die Unternehmen. Wie kann der Talentpool personect helfen Kosten und Zeit zu sparen?

Frage 3: Herr Gaedt, wo sehen Sie YOUNECT und die Talentpools in 3-5 Jahren?

Der ganze Artikel hier verbunden mit dem Aufruf an alle 350 Mitglieder: Nutzt den media.net-Talentpool. Verschwendet keinen guten Bewerber mehr.

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11/2011 METROPOLNEUR “Bewerber auf Empfehlung”

18
Nov 2011

In dem Magazin für die Metropolregion Bremen-Oldenburg “METROPOLNEUR” wird auf den Seiten 3, 68 und 69 der Talentpool von YOUNECT vorgestellt. Der METROPOLNEUR zitiert Martin Gaedt, Geschäftsführer der YOUNECT GmbH: „das wären in 10 Jahren jährlich etwa 170.000 Schulabgänger weniger!“. Damit bezieht sich Herr Gaedt auf einen Artikel in ZEIT ONLINE “Klick und passt”: “Bis 2020 wird es Prognosen zufolge bis zu 170000 Schulabgänger weniger geben – ein Drittel weniger potenzielle Auszubildende.”

Die Kernaufgabe der regoionalen Netzwerke ist die Gewinnung zur Zusammenarbeit. Ein Unternehmen alleine kann keine Vorräte anlegen! Das geht nur im regionalen Verbund! „Wir müssen die Überzeugung in den Köpfen der Unternehmensverantwortlichen verankern, dass auch ein qualifizierter Bewerber, der zu einem anderen Unternehmen in der Region geht, in einigen Jahren durchaus wieder ein Thema für das empfehlende Unternehmen sein kann“, wird Martin Gaedt weiterhin im METROPOLNEUR zitiert.

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12.000 Daten pro Sekunde. Werbeeinblendung für 100 Millionen User. Datenschutz OK. Vision einer völlig neuen Welt

28
Jan 2011

Heute veröffentlicht Microsoft den höchsten Quartalsumsatz der Firmengeschichte: Gesamtnettogewinn von 6,63 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 19,95 Milliarden US-Dollar. Eine Zahl, die kaum noch vorstellbar ist. Interessanter fand ich persönlich eine Zahl von Stephan Noller in seinem ZEIT-Kommentar: “Bis zu 12.000 mal pro Sekunde geben wir die Daten weiter an Systeme, die damit passende Werbung einblenden.” Stephan Nollers Firma beobachtet Nutzerverhalten im Netz. Aus der Selbstdarstellung: “Mit dem einzigartigen Prinzip des Predictive Behavioral Targeting bieten wir die Lösung für zielgruppengenaue Onlinewerbung.” Seine Firma betreibt mehrere Rechenzentren, die die Werbeeinblendungen für mehr als 100 Millionen User in Europa steuern. Innerhalb von Millisekunden ermitteln die Server, ob jemand statistisch gesehen eher eine Frau oder ein Mann ist. Danach entscheidet sich die Einblendung: Geländewagen oder Pampers.

Spannend sind die Ausführungen von Stephan Noller zum Schutz der Daten: “Uns war von Anfang an bewusst, dass derartige Technologien besondere Vorkehrungen im Datenschutz benötigen und so zeichnen unsere Systeme vieles auch nicht auf, zum Beispiel generell keine personenbeziehbaren oder sensitiven Daten. Ein guter Teil unserer Server ist nur dazu da, potenziell problematische Teile sicher aus der Messung zu filtern und so jeglichen Missbrauch schon bei der Erhebung zu verhindern. Dafür wurden wir mehrfach vom Datenschutz ausgezeichnet.”

Und er bezieht Position: “Ich finde die aktuelle Debatte über Datenmissbrauch im Internet ärgerlich…, weil darin eine gewisse Technologiefeindlichkeit und auch Ignoranz mitschwingt… Ignorant ist die Haltung, weil das Internet uns eine völlig neue Welt eröffnet. In Zukunft werden wir uns mit Menschen in Telefonkonferenzen flüssig unterhalten können, deren Sprache wir nicht sprechen. Wir werden sicher von automatisch gesteuerten Fahrzeugen zur Arbeit gefahren werden, die sich Hunderter Sensor- und Satellitendaten und Daten anderer Fahrzeuge bedienen, um Ihren Weg zu finden.”

Schöne neue Welt. Solange kein Cracker oder Hacker da ran kommt. Die nugg.ad AG wird da sicherlich sehr vorsichtig sein und alles Erdenkliche tun. Die Auszeichnungen belegen ja den hohen Wert, den sie Datenschutz beimessen. Ganz anders Facebook: Diese Woche wurde Zuckerbergs Facebook-Profil gehackt. Und Gewinnspiele über Telefonanrufe sind auch manipulierbar: Poulsen hatte bei Gewinnspielen Telefonanlagen umprogrammiert und so zwei Porsche, 20.000 Dollar und einige Reisen gewonnen.

Grundsätzlich stimme ich Noller sehr zu: Weltweite Datennutzung ist die Zukunft. Besser wir packen sie gemeinsam an anstatt sie zu verteufeln. Auch unsere Bewerberpools NORDPOOL und diverse PERSONECT-Pools eröffnen neue Möglichkeiten. Der Datenschutz ist hier der Clou, dass Unternehmen Bewerber empfohlen bekommen unter Wahrung des Datenschutzes für personenbezogene Daten. Natürlich hilft es Schülern, die im NORDPOOL von ihren Lehrern und Jugendleitern für die Ausbildungsberufe der NORD/LB empfohlen werden. Und es hilft Bewerbern und Unternehmen gleichermaßen, wenn über PERSONECT gute, passende Bewerber sich in einem Pool bei 50 bis hunderten Unternehmen einen Verbandes oder Branchen-Clusters vorstellen können. Datenschutzrechtlich korrekt! Immer mit Zustimmung des Bewerbers!

Demnächst startet PERSONECT in Hessen. Wir werden berichten.

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@Schüler: “Über Umwege zum gewollten Ziel.” @Arbeitgeber: “Gute Strategie.”

18
Mai 2010

Sybille van Haaren habe ich in der Civil Academy kennen gelernt, sie arbeitet beim Jugendwerk Köln gGmbH. Sie hat ihren Bachalor im Fach “Soziale Arbeit” gemacht und lernt nun berufsbegleitend weiter für den Master in “Human Resources” an der FOM Köln.

Sybilles Tipp zur Berufswahl:

“Nimm dir Zeit und habe nicht den Anspruch direkt den perfekten Weg einzuschlagen. Berufswahl führt oft über Umwege zum gewollten Ziel.”

Sybilles Tipp zur Nachwuchsgewinnung:

“Verkauft eine gute Strategie, bei der Interessen von jungen Menschen berücksichtigt werden. Also Freizeitgestaltung, Weiterentwicklungsmöglichkeiten usw.”

Sybille van Haaren

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