Wenn man es will, tut man es einfach. Risiko wird belohnt.

17
Nov 2011

Wenn man es will, tut man es einfach“, sagte Dr. Florian Langenscheidt vor einer Woche im Labor für Entrepreneurship.Viele Reden von Florian Langenscheidt zu Themen wie Glück, Schule der Zukunft und Optimismus stehen auf seiner Website.

Im Labor für Entrepreneurship ermutigte er Unternehmensgründer, loszulegen, ohne alles zu wissen, denn “92 Prozent aller Sorgen sind unbegründet.” Gleichzeitig kommt es immer anders als man denkt und “zurecht gedacht wird vom Leben zerbröselt.” Da wenig planbar ist, “tut man es einfach“. Das Entscheidende in einem glücklichen Leben ist für Langenscheidt, selbst zu “gestalten, seinen Beitrag zu leisten und sich selber zu spüren.” Zum Glück, meint er, “ist man ein lernendes Wesen.” Und Florian Langenscheidt ist überzeugt, “Risiko wird belohnt. Von irgendwo kommt immer Rückenwind.” Aber: Risiko heißt, der Ausgang bleibt offen und Scheitern gehört dazu.

Ich meine, es ist immer eine persönliche Entscheidung, wie weit man ins Risiko gehen will. Es gibt kein Patentrezept. Man kann sich verrennen und verlieren, oder das richtige Maß an Hartnäckigkeit in sich spüren und die imaginären Grenzen überwinden. Jeder Mensch geht so weit, wie er will und kann.

Für “Regelbruch als Strategie. Solange gegen die Wand laufen, bis die Wand umfällt”, plädiert Strategietrainer Sven Gábor Jánszky. Und Stefan Raab sagt: “Es gibt nur eine Sünde: Feigheit. Genau das ist das Problem der meisten Leute: Sie haben Schiss in der Buchse.” Matthias Horx im Tagesspiegel: “der Sinn des Lebens: Herausforderungen meistern. Menschen sind nur glücklich, wenn sie Aufgaben haben, die sie herausfordern.”

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Tipps für Leitung: führende Diener werden soziale Architekten

30
Sep 2010

In ihrem neuen Buch zitieren Anja Förster und Peter Kreuz den Managementberater Peter Block mit seiner Beschreibung der Rolle einer Führungskraft als “sozialen Architekten“. Ein “social architect” schafft “einen ‘Raum’, in dem Menschen das entfalten können, was ihren Talenten entspricht und ihnen wichtig ist.” (S.69)

Ein solcher Chef, der sich als sozialer Architekt versteht, wird sich als Koordinator von Talenten verstehen und am eigenen Wertbeitrag für diese Talente messen lassen. Schafft er einen “Raum” zur Entfaltung der Talente? Hat er Argumente, um intern genügend Menschen zu überzeugen?

Die Hauptaufgabe von Führungskräften, die sich Förster und Kreuz wünschen und in innovativen Unternehmen finden, sehen sie im Dienen. Im Dienst für die Gemeinschaft. “Die Chefs der Zukunft stellen sich in den Dienst der Gemeinschaft. Sie haben eine Vision, von der sie zutiefst überzeugt sind und mit der sie andere begeistern und mitreißen.” (S.23) So ganz neu ist das nicht: “Der Größte unter euch soll euer Diener sein”, sagte Jesus seinen Jüngern. Er lebte schon vor 2000 Jahren das Vorbild eines führenden Dieners vor und gab den Führungskräften seiner Zeit, Schriftgelehrten und Pharisäern, ein kräftiges Contra gegen deren Habitus (Die Bibel, Matthäus 23,11).

Förster & Kreuz sehen im von ihnen angeregten Dienst für die Gemeinschaft auch ein neues Verständnis von zukünftigem Erfolg. Sie unterscheiden Erfolg von heute, der zu interner Macht und zu Vorrechten der Führungskräfte führt, und Erfolg von morgen, wenn dienende Chefs Anhänger finden, weil sie für andere Nützliches leisten. “Eine solche Führung basiert immer auf anerkannter Erfahrung, immer auf Klugkeit, immer auf Visionen, immer auf Werten, immer auf sozialen Fähigkeiten. Das sind Fähigkeiten wie: unterschiedliche Meinungen zusammenbringen, Ressourcen anwerben, strategische Alternativen entwickeln.”  (S.66)

Als Beispiel solcher Führung, die koordiniert und begeistert, beschreiben sie Alberto Alessi, dem jeder Kult um ihn fremd ist, und der für seine 200 externen Designer jederzeit per Handy erreichbar ist, um Ideen zu besprechen und im Dialog weiter zu entwickeln.

Zitate aus “Nur Tote bleiben liegen” von Anja Förster & Peter Kreuz

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@Schüler: “Seine Zukunft im Beruf genau vorstellen. Will ich das wirklich machen?” @Arbeitgeber: “Beziehungen.”

31
Mai 2010

Danny Pannicke ist Dipl.-Wirtschaftsinformatiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technische Universität Berlin. Er sucht Forschungskooperationen im Bereich eBusiness und Virtuelle Welten. Und er meint:

1 Tipp zur Berufswahl an Schüler:

“Ich finde es wichtig, sich seine Zukunft im Beruf genau vorzustellen. Coaching-Klienten lade ich gern zu einer Zeitreise ein, in der die Tätigkeit selbst, die Atmosphäre am Arbeitsplatz, das Gefühl dabei imaginiert wird. Das ist aus meiner Sicht die beste Hilfe zur Beantwortung der Frage, will ich das wirklich machen. Gelingt diese Imagination nicht, ist das ein Zeichen dafür, dass noch zu wenig Informationen über den Wunsch-Beruf vorhanden sind.”

1 Tipp zur Gewinnung von Schülern an Arbeitgeber:

“Der beste Weg ist aus meiner Sicht, Situationen zu schaffen, wo erste Beziehungen entstehen und die Schüler herausfinden können, ob sie sich für bestimmte Tätigkeitsaspekte tiefer interessieren.”

Vielen Dank, Danny, und wir sehen uns am Mittwoch!

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Younect auf den Tagen der Berufsausbildung 09 in Berlin Teil 2

15
Okt 2009

Hier ein zweiter Bericht über die Tage der Berufsausbildung. Diesmal mit  einem Feedback von unserem Geschäftsführer Martin Gaedt!

„Die Resonanz auf das Angebot von Younect war toll“, erzählt Geschäftsführer Martin Gaedt. „Wir konnten viele interessante Gespräche mit Lehrern, Schülern und Unternehmen führen. Insbesondere unser kostenloses Lehrmaterial zur Berufsorientierung stieß auf großes Interesse.“ Schüler kennen im Schnitt nur 20 von fast 350 Ausbildungsberufen. Um Schüler bei der …weiterlesen »

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